Acts 1:17

Tuesday, 12 October 2021

for he was numbered with us and obtained a part in this ministry.” Acts 1:17

Note: You can listen to today’s introduction courtesy of our friends at “Bible in Ten” podcast. (Click Here to listen)

You can also read this commentary, with music, courtesy of our friends at “Discern the Bible” on YouTube. (Click Here to listen), or at Rumble (Click Here to listen).

The words concerning Judas continue in this verse. It was he who the previous verse said, “became a guide to those who arrested Jesus.” Of him, Peter continues, saying, “for he was numbered with us.”

Peter uses a word found only here in Scripture, katarithmeó. It signifies “to reckon with.” It is a compound word coming from kata, or “according to,” and arithmeó, “to count.” As such, Judas was truly reckoned among the apostles. As such, someone must take his place to fill the void that has arisen. Being numbered among them, Peter says, “and obtained a part in this ministry.”

There is a play on words here that will give a hint as to what is coming in the verses ahead. It literally reads, “and was allotted the lot.” It isn’t that Jesus cast lots to determine who would be His apostles. Rather, the words of the gospels were clear –

“Now it came to pass in those days that He went out to the mountain to pray, and continued all night in prayer to God. 13 And when it was day, He called His disciples to Himself; and from them He chose twelve whom He also named apostles: 14 Simon, whom He also named Peter, and Andrew his brother; James and John; Philip and Bartholomew; 15 Matthew and Thomas; James the son of Alphaeus, and Simon called the Zealot; 16 Judas the son of James, and Judas Iscariot who also became a traitor.” Luke 6:12-16

Jesus “chose twelve.” However, in using the words “allotted the lot,” the implication is that the apostles were decided upon in a manner as authoritative as the lot itself. Hence, it is a subtle note of the deity of Christ, as can be inferred from the Proverbs –

“The lot is cast into the lap,
But its every decision is from the Lord.” Proverbs 16:33

As Christ chose His apostles, and as Judas was “allotted the lot,” it signifies that Christ’s decision stands as a decision from the Lord.

Life application: In 2 Peter 1:1, the final use of the verb lagchanó, or “to obtain by lot,” is used. There, he says –

“Simon Peter, a bondservant and apostle of Jesus Christ,
To those who have obtained like precious faith with us by the righteousness of our God and Savior Jesus Christ:”

The way one obtains (is allotted) the like precious faith of righteousness is to be counted as such. And the way that occurs is by being a part of the lot designated by the Lord. In other words, the Lord has provided a set measure by which man participates in His goodness. That measure is the perfection of Christ. Apart from that, man cannot participate in Him.

We can have faith in many things, but that does not necessarily signify a faith unto salvation. Where are you placing your hope? For us today, there is one source of knowing who Jesus is. That is found in Scripture. To reject the Christ revealed in Scripture is to reject the only path to salvation as revealed in Scripture.

What are you doing in church? If it is not pursuing God through the Bible, and as He has only specifically revealed Himself there, then without knowing if you are right or not, you are following whatever version of “God” (or “god”) the pastor or preacher presents to you. Is that wise?

Be wise and discerning by being well-read in this marvelous treasure from God. Know this word and be informed about Him so that you are not led down unhappy trails of unsound doctrine.

Lord God, Your word itself says that it is a light to our path and a lamp to our feet. If this is so, then help us to be wise and let that light shine upon the path of our lives. May the way be illuminated with the knowledge of Your word so that our feet stay on the path that is right and proper. To Your glory, we pray. Amen.

 

 

 

 

 

Genesis 4:1-16 ( Östlich von Eden)

Genesis 4:1-16 ( Östlich von Eden)

Einleitung:

Im Jahr 1952 schrieb John Steinbeck den Roman „East of Eden“ (Östlich von Eden). Es ist ein Buch, das sich mit den Themen Verderbtheit, Wohltätigkeit und Liebe beschäftigt. Es beschreibt das menschliche Streben nach Akzeptanz, Größe und Freiheit und es erzählt auch von der Fähigkeit des Menschen zur Selbstzerstörung.

„East of Eden“ verbindet diese Themen mit einer Fülle von Bezügen und Parallelen zur Bibel, insbesondere zu Genesis Kapitel 4. In seinem Buch verwendet Steinbeck eine ganze Reihe von Anspielungen auf Kain und Abel.  Eine besonders interessante ist die Verwendung der Anfangsbuchstaben von Kain und Abel – C und A (Cain im Englischen) – für die Namen der Hauptfiguren – Charles und Adam, Caleb und Aron, Cathy Ames, usw.

Das ganze Buch hindurch gibt es allerlei unterhaltsame Parallelen und Kontraste zum biblischen Bericht, von denen einige so gut versteckt sind, dass man wirklich auf jedes Detail achten muss. Eine der Charaktere zum Beispiel, Charles, bekommt eine dunkle Narbe auf der Stirn, als er versucht, einen Felsbrocken von seinem Feld zu entfernen.

In Genesis 4, wie wir heute sehen werden, erhält Cain (Kain, in deutschen Bibeln) von Gott ein Zeichen. Wenn wir andere Zeichen an Menschen in der Bibel vergleichen, ist es gut möglich, dass sich dieses Zeichen ebenfalls auf Cains (Kains) Stirn befand. In einer anderen Erzählung des Buches wird ein anderer “C” Charakter, Caleb, beschrieben, der ein dunkleres und unheimlicheres Aussehen hatte, als die Figur Aron – auch das ist eine Parallele, die wir heute sehen werden.

Wenn man genau hinschaut, kann man alle möglichen kleinen Details erkennen, die Steinbeck sorgfältig im Buch platziert hat, für denjenigen, der fleißig genug ist, sie zu finden.

Obwohl es als ein großartiges Buch gilt, kommt „East of Eden“ weder annähernd an die Gesamtverkaufszahlen der Bibel heran, noch hat es Tausende von Jahren überdauert, so wie es der Genesisbericht getan hat.

Letztendlich ist es die Bibel, die die Quelle für das Verständnis der menschlichen Geschichte und der menschlichen Natur ist und sie ist der einzige Weg, den wir nehmen können, um zu dem wundersamen Ort zurückkehren zu können, den wir vor so langer Zeit verlassen haben. Alles andere ist schließlich nur ein Abklatsch des Originals und wurde östlich von Eden (East of Eden), außerhalb des Gartens der Freude, gedruckt.

Textvers:

„Hat der Herr dasselbe Wohlgefallen an Schlachtopfern und Brandopfern wie daran, dass man der Stimme des Herrn gehorcht? Siehe, Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Folgsamkeit besser als das Fett von Widdern! Denn Ungehorsam ist wie die Sünde der Wahrsagerei, und Widerspenstigkeit ist wie Abgötterei und Götzendienst …“
Samuel 15,22-23

Möge Gott heute durch Sein Wort zu uns sprechen, und möge Sein glorreicher Name immer gepriesen werden.

I. Große Erwartungen und enttäuschte Hoffnungen – Verse 1 & 2

1Und Adam erkannte seine Frau Eva; und sie wurde schwanger und gebar den Kain. Und sie sprach: „Ich habe einen Mann erworben mit der Hilfe des Herrn!“
2 Und weiter gebar sie seinen Bruder Abel. Und Abel wurde ein Schafhirte, Kain aber ein Ackerbauer.

In diesen zwei einfachen Versen sehen wir die Hoffnung einer Frau, die sich auf ihre Rückkehr ins Paradies freut, und dann ihre Niedergeschlagenheit, als sie merkt, dass sie missverstanden haben muss, was Gott zuvor gesagt hatte.

Als Gott die Schlange verfluchte, sagte Er Folgendes zu ihr –

„Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihm die Ferse verletzen.”

Eva stand genau dort und hörte alles. Sie hatte gehört, dass ihr Same derjenige sein würde, der die verräterischen Taten des Teufels rückgängig machen würde. Als sie ihren ersten Sohn Kain oder Qayin nannte, rief sie aus: “Ich habe einen Mann erworben mit dem Herrn.”

Das Wort “erworben” kommt vom hebräischen Wort „qaniti“ und daher kommt auch „Qayin“. Auf unserer Reise durch die Bibel wirst du dieses Muster unzählige Male sehen. In einem Satz wird der Name einer Person genannt und dieser Name basiert in der Regel auf einem anderen Wort innerhalb desselben Satzes.

In dem, was Eva hier sagte, steckt eine ganze Menge drin. Sie sagte: “Ich habe einen Mann mit dem Herrn erworben.” Das hebräische Wort für “mit” in diesem Satz ist ziemlich wichtig. Es wird mit dem Wort „eth“ übersetzt. Allerdings könnte auch ein anderes Wort verwendet worden sein – „im“. Der Unterschied zwischen diesen beiden Wörtern ist immens, und er zeigt, was sie gedacht hat.

Indem sie sagte, sie habe einen Mann “mit” dem Herrn erworben, rechnete sie sich das zu, was sie für die Geburt ihres Befreiers hielt.

Wenn ich sage, ich schreibe ein Buch mit einer Schreibmaschine, dann leistet die Schreibmaschine nicht wirklich etwas. Stattdessen mache ich die Arbeit und die Schreibmaschine ist ein passiver Teilnehmer an diesem Prozess.

Wenn ich jedoch sage, dass ich ein Buch mit meinem Bruder Ethan schreibe, dann ist er ein Teilnehmer an diesem Prozess und verdient mehr Anerkennung, als nur dafür, die Tinte für das Papier bereitgestellt zu haben. Wir beide haben uns die Mühe gemacht und wir beide verdienen den Nutzen, welcher auch immer daraus entsteht.

Das ist genau das, was Eva behauptet hat, als sie sagte: “eth” statt “im“. Ich bin es … “Ich habe einen Mann erworben, und ich habe es mit dem Herrn getan. Wir arbeiten zusammen, um den Erlöser herbeizuführen.”

Daraus lässt sich eine Lehre ziehen, die sich durch die gesamte Bibel zieht. Im Buch Jona lesen wir das ganz am Ende von Kapitel 2 – “Die Erlösung kommt vom HERRN.”

Im Epheserbrief erklärt Paulus das so: “Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch, sondern Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.(Epheser 2,8)

Evas Vorstellung, dass sie etwas, und zwar irgendetwas, mit ihrer Erlösung zu tun hatte, war völlig fehlgeleitet. Der Herr ist derjenige, der unsere Errettung bewirkt. Er hat es getan und tut es in seinem eigenen Zeitplan. Es wird sich niemand rühmen können, wenn wir vor Gott stehen und das verkünden, was er allein für uns getan hat.

Wie Maria weise sagte, als man ihr mitteilte, dass sie den Retter der Welt gebären würde: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort!“ (Lukas 1,38)

Es gab keine Prahlerei und keinen Anspruch auf Beteiligung an den Bemühungen. In ihrem Loblied auf das, was geschehen würde, legt sie den ganzen Ruhm auf Gott allein –

Und Maria sprach: „Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter, Dass er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter! Denn große Dinge hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name“
Lukas 1,46-49

Maria wird in der Bibel nur noch ein paar Mal erwähnt, ohne dass Aufmerksamkeit auf sie gelenkt wird. Nach der Apostelgeschichte, Kapitel 1, wird sie nie wieder erwähnt.

Wenn wir zu Eva zurückgehen, sehen wir, dass unmittelbar nach der Namensgebung für Kain, die nächsten Worte … Worte der Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit sind –

“Dann gebar sie erneut, diesmal seinen Bruder Abel.”

Die Bibel sagt uns nicht, wie alt Kain war, als Abel geboren wurde, aber er war alt genug für Eva, um zu erkennen, dass er nicht derjenige war, der sie in den Garten Eden zurückbringen würde. Wir können dies einfach anhand der Bedeutung von Abels Namen erkennen. Abel, oder „Hevel“, bedeutet “Atem”. Dies ist die Art von Atem, die man an einem kalten Tag verschwinden sieht – ein bloßer Nebel.

Im Buch Prediger wird das gleiche Wort, „hevel“, mit “Vergeblichkeit” in der King James Version und mit “sinnlos” in der NIV (New International Version) übersetzt.

Als Abel eintraf, hatte sich ihre Lebensauffassung verändert – von einer Frau, die an ihrer eigenen Erlösung teilhatte, zu einer unglücklichen, niedergeschlagenen Seele, die den Rest ihres Lebens unter der Sonne verbringen würde, … und niemals zu der Glückseligkeit zurückkehren würde, die sie im Garten Eden erlebt hatte. Alles war Vergeblichkeit… verschwindender Dampf in einer kalten und bedeutungslosen Welt.

Zum Abschluss von Vers 2 lesen wir, dass Abel ein Schafhüter war, Kain aber ein Ackerbauer. Bei diesem Gedanken können wir keinen Fehler in der Berufswahl der beiden finden. Mose, David und eine Reihe anderer bekannten biblischen Gestalten hüteten wie Abel Schafe, aber zahlreiche andere bearbeiteten den Boden oder arbeiteten in der Landwirtschaft.

Boas, die große und heldenhafte Gestalt des Buches Rut, war ein Ackerbauer und der Prophet Amos war sowohl ein Schafzüchter als auch ein Pfleger des Maulbeerfeigenbaums. Es ist offensichtlich, dass sie mit ihren Händen gearbeitet haben, so wie es die Verurteilung Adams im Garten Eden vorsah.

Beide Berufe, das Hüten der Schafe und das Ernten des Getreides, werden in der Bibel symbolisch verwendet, um uns Einblicke in das Wirken Gottes im Allgemeinen und das Wirken Jesu im Besonderen zu geben. Wenn du die landwirtschaftlichen Themen aufmerksam verfolgst, wirst du den Umgang des Schöpfers mit dem Menschen besser verstehen.

II. Das Opfer aus Glauben – Verse 3-6

3 Und es geschah nach geraumer Zeit, dass Kain dem Herrn ein Opfer darbrachte von den Früchten des Erdbodens.
4 Und auch Abel brachte ein Opfer dar von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett. Und der Herr sah Abel und sein Opfer an;
5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht an. Da wurde Kain sehr wütend, und sein Angesicht senkte sich.
6 Und der Herr sprach zu Kain: „Warum bist du so wütend, und warum senkt sich dein Angesicht?
7 Ist es nicht so: Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben? Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihr Verlangen ist auf dich gerichtet; du aber sollst über sie herrschen!“ 

Die Meinungen darüber, warum Gott das eine Opfer respektiert und das andere nicht respektiert, sind vielfältig und sehr umstritten. Ich habe einige der wichtigsten bekannten Kommentatoren der christlichen Geschichte untersucht, und viele von ihnen verweisen auf jüdische Quellen, die bis in die Antike zurückreichen, und es kann dort keine glückliche Lösung gefunden werden.

Der einzig richtige Weg, um festzustellen, warum Abels Opfer angenommen wurde, ist, die Bibel sich selbst auslegen zu lassen und leider tut dies keiner der Kommentare, die ich gelesen habe.

Ich werde die beiden vorherrschenden Ansichten darlegen, damit du sehen kannst, wie die Menschen das Geschehen betrachten. Die erste ergibt sich aus der Abfolge des Verses – dass “Kain dem Herrn ein Opfer von der Frucht des Feldes brachte”, während “Abel von den Erstgeborenen seiner Herde und von ihrem Fett opferte”.

Die Formulierung, dass Abels Opfer die “Erstgeburt seiner Herde” war, hat zu dem Gedanken geführt, dass Kains Opfer nicht von den Erstlingen der Ernte stammte und daher nicht das Erste und Beste war. Aus diesem Grund wurde Abels Opfer angenommen – es war ein gutes Opfer, das von Kain dagegen nicht, weil es kein gutes Opfer war.

Das ist keine schlechte Interpretation, aber sie muss hergeleitet werden. Sie müsste auch schlussfolgern, dass dies die Zeit der Erstlingsfrucht der Ernte war, was wir aus dem Bericht aber nicht wissen. Wenn das nicht der Fall war, können wir Kain nicht diese spezielle Schuld zuweisen.

Soweit wir wissen, brachten sie das Opfer mitten in der Erntezeit. Es heißt nur, dass er “dem HERRN eine Gabe von der Frucht des Feldes brachte”. Alles andere muss hineininterpretiert werden.

Die zweite Meinung, warum das eine Opfer angenommen wurde und das andere nicht angenommen wurde, ist, dass Abels Opfer ein Blutopfer war – eines zur Sühnung von Sünden und daher von Gott angenommen wurde, das von Kain jedoch nicht und war daher unannehmbar.

Um diese Ansicht zu untermauern, wird angemerkt, dass Gott ein Tier tötete, um Adam und Eva zu bekleiden, und daher wäre der Präzedenzfall zu dieser Zeit geschaffen worden. Leider wird hier viel mehr in den Text hineingelesen, als er hergibt, und wenn man das Hebräische überprüft, wird es zu einer Sichtweise, die nicht begründet werden kann.

Gott sorgte für die Sühnung oder Bedeckung von Adam und Eva, aber mehr wird uns in diesem Bericht nicht gesagt. Die Behauptung, dass dies der Präzedenzfall für künftige Generationen sein sollte, bedeutet wiederum, dass wir unsere persönlichen Gedanken in die Geschichte einfügen.

Zweitens wird in beiden Opfergaben das hebräische Wort „minchah“ verwendet. Im mosaischen Gesetz ist ein „minchah“ nur ein Nicht-Blutopfer, aber die Opfer von Kain und Abel werden beide „minchah“ genannt.

Es wäre unangemessen, das mosaische Gesetz in einem Datum vor dessen Gabe zu verwenden. Und selbst wenn wir das könnten, werden aufgrund des verwendeten Begriffs beide als gleichermaßen akzeptable Opfer betrachtet – sie sind beide „minchah“. Getreideopfer sind nach dem mosaischen Gesetz nicht nur akzeptabel, sie sind vorgeschrieben. Wenn Gott sie also akzeptierte – und hier wird derselbe Begriff verwendet – dann ist es irrelevant, ob das eine ein Blutopfer ist und das andere nicht.

Und schließlich stammte jede Gabe aus dem Lebensunterhalt des Einzelnen. Es gibt keinen anderen Hinweis im Bericht oder davor, der darauf hindeutet, dass sie die Grenzen ihres Berufes überschreiten mussten, um eine Opfergabe zu bringen. Wenn dies der Fall wäre, dann wäre hier etwas Wichtiges in der Erzählung ausgelassen worden.

Aber wir können mit hundertprozentiger Sicherheit wissen, warum das eine Angebot angenommen wurde und das andere nicht. Alles, was wir tun müssen, ist, an anderer Stelle in der der Bibel zu suchen, um die Antwort zu finden.

Von allen Kommentaren, die ich gelesen habe, kam nur einer dem richtigen Grund nahe. Er stellte fest, dass man bei den anderen Optionen etwas Zusätzliches in den Text hineinlesen müsste. Wenn wir das tun, dann ist die Interpretation völlig uns überlassen und so bedeutet die Bibel, was immer wir entscheiden.

Dies ist eine wichtige Lektion, die man sich merken sollte. Wenn etwas nicht eindeutig aus dem Text hervorgeht, müssen wir unsere Meinung als unsere Meinung äußern und dürfen nicht ohne Beweise voreilige Schlüsse ziehen. Dieser Kommentar war richtig, aber auch er fügte Gedanken hinzu, die nicht durch den Vers gestützt werden.

Schließlich gibt die Bibel in Hebräer 11 eine Antwort darauf, warum das eine Opfer angenommen wurde und das andere nicht –

“Aufgrund des Glaubens brachte Abel ein besseres Opfer dar als Kain. Deshalb nahm Gott seine Gaben an und stellte ihm das Zeugnis aus, vor ihm bestehen zu können. Durch diesen Glauben redet er heute noch, obwohl er doch gestorben ist.”
Hebräer 11,4

Das Opfer war ein Glaubensopfer, und es war der Glaube, der das Opfer vorzüglicher machte. Wenn du das verstehst, verstehst du auch die Bedeutung des Glaubens in beiden Testamenten der Bibel.

Es war nicht der Glaube, der Abel dazu brachte, ein besseres Opfer zu bringen. Vielmehr war es der Glaube, der das Opfer noch besser machte. Wenn du diesen Unterschied verstehen kannst, dann bist du auf der Autobahn zu dem vollständigsten und freundlichsten Spaziergang, der mit deinem Schöpfer möglich ist.

Der Rest der Bibel, in beiden Testamenten, bestätigt dies. Es ist nicht die Art des Opfers und nicht die Anzahl der Opfer, die Gott anerkennt. Es ist der Glaube, der hinter dem Opfer steht. Hier sind zwei Beispiele, und dann wir werden weitermachen –

“Doch womit soll ich zu Jahwe kommen, wie mich beugen vor dem hohen Gott? Soll ich mit Brandopfern vor ihn treten oder mit einjährigen Kälbern? Wird Jahwe sich über Tausende von Schafböcken freuen, über zehntausend Bäche von Olivenöl? Soll ich meinen Ältesten für meine Vergehen opfern, meinen eigenen Sohn für mein Versagen?” „Er hat dir gesagt, Mensch, was gut ist und was Jahwe von dir erwartet: Du musst dich nur an sein Recht halten, es lieben, gütig zu sein, und einsichtig gehen mit deinem Gott.“
 Micha 6, 6-8

Die erwähnten Opfer sind genau das, was das Gesetz verlangte. In der Tat wird in Jesaja 1 gesagt, dass diese Pflichtopfer den Herrn ermüden –

“Was soll ich mit der Menge eurer Opfer?”, spricht Jahwe. “Ich habe es satt, dass ihr mir Schafböcke und das Fett von Mastkälbern verbrennt! Das Blut von Stieren, Lämmern, Böcken mag ich nicht! Wenn ihr in den Tempel kommt, um vor mir zu erscheinen, wenn ihr meine Vorhöfe zertrampelt – wer hat das denn von euch verlangt?“
Jesaja 1,11

Wer verlangte diese Opfer? Gott war es! Und doch verwarf Er sie, weil ihnen der Glaube fehlte.

Gott kümmert sich nicht um die Art oder die Anzahl der Opfer, wenn das Herz des Einzelnen nicht mit Ihm im Einklang steht.

Dann setzte sich Jesus in die Nähe des Opferkastens und sah zu, wie die Leute Geld hineinwarfen. Viele Reiche legten viel ein. Dann kam eine arme Witwe und steckte zwei Lepta, hinein. (Das entspricht dem Wert von einem Quadrans in römischem Geld, kleinste Münze). Jesus rief seine Jünger herbei und sagte zu ihnen: “Ich versichere euch, diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten gesteckt als alle anderen. Denn die anderen haben nur etwas von ihrem Überfluss gegeben. Aber diese arme Frau, die nur das Nötigste zum Leben hat, hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.”
Markus 12, 41-44

Der Herr sucht den Glauben in Seinen ungläubigen Geschöpfen, also genügt schon ein kleines bisschen.

III. Ein Leben ohne Glauben, Verse 8-12

Kains Opfer fehlte der Glaube und die Bibel beweist, dass auch der Rest seines Existenz ebenfalls von mangelndem Glauben geprägt war. Seine ungläubigen Taten zeugten gegen ihn, und sie zeugen noch heute gegen ihn – 6000 Jahre später.

8 Und Kain redete mit seinem Bruder Abel; und es geschah, als sie auf dem Feld waren, da erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
9 Da sprach der Herr zu Kain: „Wo ist dein Bruder Abel?“ Er antwortete: „Ich weiß es nicht! Soll ich meines Bruders Hüter sein?“
10 Er aber sprach: „Was hast du getan? Horch! Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von dem Erdboden!
11 Und nun sollst du verflucht sein von dem Erdboden hinweg, der seinen Mund aufgetan hat, um das Blut deines Bruders von deiner Hand zu empfangen!
12 Wenn du den Erdboden bebaust, soll er dir künftig seinen Ertrag nicht mehr geben; ruhelos und flüchtig sollst du sein auf der Erde!“ 

Kain war der erste aufgezeichnete Mann, der in der Menschheitsgeschichte geboren wurde, und wenn du darüber nachdenken willst, wie tief die Sünde in jedem von uns verwurzelt ist, kannst du es an diesem Bericht ablesen. Dieser erste aufgezeichnete Sohn Adams war ein Mörder und ein Lügner, wie wir hier gesehen haben.

Erstens: Allein die Tatsache, dass Kain mordete und log, zeigt, dass er die Sünde Adams geerbt hat.

Zweitens: Abel starb, als er von seinem Bruder erschlagen wurde, aber die Bibel berichtet nicht, dass Abel eine Sünde begangen hat. Aber der Lohn der Sünde ist der Tod. Wenn Abel also gestorben und nicht wieder auferstanden ist, dann muss er die Sünde Adams geerbt haben, oder die Bibel hat uns ohne die nötigen Informationen über eine andere Sünde, die Abel begangen hat, zurückgelassen.

Drittens: Beide Söhne – Kain und Abel – brachten dem Herrn Opfer dar und es gibt keine Aufzeichnungen über ein Gebot, dass sie dies tun mussten. Solche Opfergaben können weder auf ein Gebot noch auf eine menschliche Erfindung zurückgeführt werden. Diese ersten aufgezeichneten Opfergaben fanden nach dem Sündenfall statt und nehmen die Trennung von Gott als gegeben. Sie wurden speziell dafür entwickelt, den angeborenen Wunsch zu befriedigen, die Trennung des Menschen von Gott wiederherzustellen.

Mit anderen Worten, der gesamte Bericht zeigt uns, ohne den Hauch eines Zweifels, dass diese Söhne Adams in Sünde geboren wurden und durch ihren geistig toten Zustand von Gott getrennt waren.

Nach der Ablehnung seines Opfers lieferte Kain das schreckliche Muster der Sünde, das seither viele Seelen infiziert hat – er wurde trotzig in dieser Sünde. Adam und Eva hatten wirklich Angst vor dem, was sie getan hatten, und versuchten, die Dinge zu vertuschen. Und schließlich versuchten sie sogar, den Schwarzen Peter für ihre Tat weiterzureichen.

Aber Kain, als er damit konfrontiert wurde, zeigte die Härte seines Herzens und seine trotzige Haltung, indem er zuerst log – “Ich weiß es nicht”, sagte er, und dann wurde er schnippisch gegenüber Gott: “Bin ich der Hüter meines Bruders?”

Die Frage ist eigentlich eine gute Frage für uns alle und sollte angesprochen werden. Sind wir der Hüter unseres Bruders? Die Antwort lautet zwangsläufig “ja und nein”. Also liegt in Kains Antwort ein kleiner Hauch von Wahrheit.

Er war nicht im eigentlichen Sinne für seinen Bruder verantwortlich. Abel könnte mit den Herden umherwandern und Kain war nicht verpflichtet, ihn auf Kosten seiner eigenen Felder und seiner eigenen Ernte zu bewachen.

Und wir sind nicht in vollem Umfang für andere verantwortlich, die den richtigen Verstand und einen gesunden Körper haben. Sie sind ihr eigener Hüter und ihr eigenes Problem. Die Dinge, die sie tun, geschehen aus ihrem eigenen freien Willen heraus. Dies bei einem anderen Menschen einzuschränken, bedeutet, ihn der Sklaverei zu unterwerfen und ihm das zu nehmen, was ihm das Menschsein ermöglicht.

Andererseits sind wir der Hüter unseres Bruders. Wir sind verpflichtet, andere nicht böswillig zu verletzen und uns sogar um das zu kümmern, was wir unabsichtlich verletzen. Wir sind auch verpflichtet, andere nicht daran zu hindern, ihren eigenen Weg und ihre eigenen Zugänge zum Glück zu finden.

Und schließlich sollen wir uns um die kümmern, die nicht für sich selbst sorgen können. Beide Testamente bestätigen diese Dinge und so sind wir der Hüter unseres Bruders und nein, wir sind nicht der Hüter unseres Bruders. Alles im Zusammenhang und alles zur Herrlichkeit Gottes.

Die Antwort Kains ist jedoch ein listiger Versuch, jegliche Schuld an der Sache mit seinem Bruder zu verbergen. Es ist die Antwort einer egoistischen, brutalen und hasserfüllten Seele. Wenn Gott ihn nicht zur Rechenschaft zieht, wird seine mörderische Haltung wirklich zum einzigen Standard werden, an dem er oder jemand anderes sich entwickeln könnte.

Diese erste aufgezeichnete Sünde nach dem Sündenfall wurde zum Standardverfahren für die gesamte Menschheit. “Gott sieht nichts und es liegt alles an mir.”

Aber der Herr wusste es und handelte, und die Welt wurde zumindest eine Zeit lang davon abgehalten, sich der völligen und absoluten Bosheit zuzuwenden. Leider, wie wir in Kapitel 6 sehen werden, ist die Bosheit ein ständiges Problem und muss mehr als einmal behandelt werden.

Nach seiner unfreundlichen Antwort an den Herrn wurde Kain gesagt, dass das Blut von Abel aus der Erde schrie. Das Wort “Blut” ist das hebräische Wort „dame“ oder “Blute (Plural)”. Bedeutet dies, dass das Blut selbst aufschrie, oder ist es so, wie frühe jüdische Schriften den Vers verstehen – dass seine Nachkommenschaft schrie – eine Nachkommenschaft, die tatsächlich existierte oder existiert hätte, wenn sie geboren worden wäre.

Dieselbe Art von Formulierung findet sich in 2. Könige 9, als es um den Tod von Naboth geht, der für ein Feld getötet wurde, das König Ahab haben wollte. Dort heißt es: “Ich habe gestern das Blut Naboths und das Blut seiner Söhne gesehen, spricht der Herr…” (2. Könige 9,26)

Das ergibt tatsächlich eine Menge Sinn, denn als Abel opferte, könnte es für ihn und seine Familie gewesen sein, so wie wir es im Buch Hiob lesen. Dies wird sogar in einigen Versen durch die Worte Kains nach der Verkündung seines Urteils bestätigt – ein Urteil, das er durch seine eigenen Handlungen herbeigeführt hat.

Wir enden mit: “Der Herr sprach zu ihm: “Nun bist du verflucht von der Erde…” und “Wenn du den Boden bearbeitest, soll er dir nicht mehr seine Kraft geben. Ein Flüchtiger und ein Vagabund sollst du sein auf Erden.” Dies ist das Urteil über Kain für seine Taten und seine Reaktion zeigt, wie hart sein Herz war.

IV. Östlich von Eden, Verse 13-16

13 Und Kain sprach zum Herrn: „Meine Strafe ist zu groß, als dass ich sie tragen könnte!
14 Siehe, du vertreibst mich heute vom Erdboden, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und ruhelos und flüchtig sein auf der Erde. Und es wird geschehen, dass mich totschlägt, wer mich findet!“
15 Da sprach der Herr zu ihm: „Darum ordne ich an: wer Kain totschlägt, der zieht sich siebenfache Rache zu!“ Und der Herr gab dem Kain ein Zeichen, damit ihn niemand erschlage, wenn er ihn fände.
16 Und Kain ging hinweg von dem Angesicht des Herrn und wohnte im Land Nod, östlich von Eden.

Kain war besorgt über seine eigene Strafe – die weniger war, als er verdient hatte – während sein jüngerer Bruder, der besser war als er, tot in der Erde lag. Er wurde zurückgelassen, um als Vagabund ziellos auf der Erde umherzuziehen, und nicht einmal der Boden würde ihm etwas geben. Was immer er säte, würde fehlschlagen. Die Bibel macht einen Gegensatz zwischen der Saat von Ungerechtigkeit und der Ernte des Glaubens. Kain säte den Boden mit dem Blut seines Bruders, weil er auf Abel eifersüchtig war. Aber wie wir gesehen haben, war es durch Abels Glauben, dass seine Opfergabe für Gott annehmbar war.

Kains mangelnder Glaube, anstatt sich durch diese Lektion zu ändern, führte zum Mord an seinem Bruder, und das würde zu keiner Ernte führen, sogar für die Dauer seines Lebens.

Genau das Gleiche erleben wir heute in der Welt. Christen werden in großer Zahl wegen ihres Glaubens getötet, von den modernen geistigen Nachfolgern Kains – der “friedlichen” Religion des Islam. Aber am Ende werden diese treuen Christen im Gericht über diejenigen stehen, die den Körper töten, aber der Seele nichts anhaben können. Der Weg Kains führt in den Tod, und der Glaube Abels wird für die Ewigkeit bestehen.

Nach seiner Verurteilung rief Kain: “Ich werde vor deinem Angesicht verborgen sein”. Die größte Ehre, die einem Menschen zuteilwerden kann, ist, dass das Antlitz Gottes auf ihn scheint. Aus diesem Grund ist es im Hohepriesterlichen Gebet nicht nur enthalten, sondern sogar zweimal erwähnt –

“Der Herr segne dich und behüte dich;
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir,
und sei dir gnädig;
Der HERR erhebe sein Angesicht über dich,
und gebe dir Frieden.”
Numeri 6, 24-26

In 1. Petrus heißt es, dass das Gegenteil für die Übeltäter gilt:
“… denn die Augen des Herrn sind gerichtet auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist gegen die, die Böses tun.“ (1. Petrus 3,12)

Und im 2. Korintherbrief heißt es, dass wir durch Jesus den Widerschein der Herrlichkeit des Herrn mit unverhülltem Antlitz erhalten. (2. Korinther 3,18)

Kain verstand dies auf seine begrenzte Art und Weise und schrie über den Verlust – einen Verlust, den er sich selbst zugefügt hatte. Bis zum heutigen Tag ist Kain das biblische Beispiel für den bösen Sohn, der für immer außerhalb der Gunst des Herrn bleibt.

Vor ein paar Minuten habe ich gesagt, dass es möglich ist, dass sich das “Blut Abels, das aus der Erde schreit” auf seine Nachkommen bezieht. Kains nächste Antwort könnte das bestätigen. Nachdem er festgestellt hatte, dass er vom Angesicht des Herrn verborgen war, sagte er: “Wer mich findet, wird mich töten.”

Offensichtlich wäre jeder, der zu Kains Lebzeiten auf der Erde lebte, ein ziemlich naher Verwandter von Abel, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass einer seiner eigenen Söhne versuchen würde, Kain zu vergelten, was er getan hatte. Kains Bemerkung könnte also sehr wohl seine Angst davor sein.

Trotz seiner Ermordung sehen wir eine große Demonstration der Barmherzigkeit des Herrn. Um ihn zu schützen, sagte der Herr: “… wer Kain tötet, an dem soll es siebenfach gerächt werden.” Und der Herr versah Kain mit einer Markierung, damit ihn niemand tötet, der ihn findet.

Die Markierung, die Kain auferlegt wurde, unterscheidet sich von anderen Zeichen, die die Menschen später in der Bibel bekommen. Das Wort für ” Markierung” ist „owth“, was “Zeichen” bedeutet.

Dies war ein sichtbares Zeichen und ein Hinweis für jeden, der versuchen würde, ihn zu töten. Wenn sie es täten, würden sie siebenfache oder “vollständige” Rache erhalten. Es würde keine Gnade für den Mörder dieses Mörders geben.

Nach der Verkündung des Urteils folgt der Vers, in dem es heißt, er “ging vom Angesicht des HERRN fort und wohnte im Land Nod im Osten von Eden.” Das Wort „Nod“ bedeutet “wandern”, und damit erfüllt sich das Urteil des Herrn – dass er ein Vagabund und Wanderer sein würde.

Wir können auch in der Bibel nach modernen Parallelen suchen. Kain lebte “östlich von Eden”, östlich des Ortes, wo die Gegenwart des Herrn ist. Auf der Ostseite von Eden wurden die Cherubim aufgestellt, um den Zugang zum Garten zu bewachen. Aber in einer symbolischen Parallele ist Jerusalem der Ort, an dem der Tempel stand; der Ort, an dem Gott wohnte.

Babylon, wo sich heute der Irak befindet, liegt östlich von Jerusalem, und es ist die Stadt, die biblisch gesehen in geistiger Opposition zu Jerusalem steht. Als die Israeliten Gott ungehorsam waren, wurden sie für die Dauer ihrer Bestrafung nach Osten, nach Babylon, geschickt. Heute ist das gleiche Gebiet eine Hochburg des muslimischen Reiches und ist die Hauptkraft gegen das wiederhergestellte Volk Israel und das Volk Gottes in Christus.

Auf einer größeren Ebene ist Babylon jedoch das Symbol für alle falschen Religionen und allen geistlichen Widerstand gegen die Wahrheit des Evangeliums. Es gibt einen geistlichen Kampf – der Kampf zwischen dem gottlosen Kain und dem gottesfürchtigen Abel, der auch heute noch in der unsichtbaren Welt um uns herum stattfindet.

Die traurige Geschichte, die wir in Genesis 4 lesen, wird erst dann vollständig hinter uns liegen, wenn Satan schließlich in den Feuersee geworfen wird. Bis dahin werden die menschliche Bosheit und die Mächte des Teufels weiterhin gegen die Wahrheit Gottes und seines Wortes kämpfen, die im Glauben angenommen und vom Volk Gottes in Glaubensopfern demonstriert werden.

Das Leben östlich von Eden

Eva war hocherfreut – ein Sohn, der den Schlamassel rückgängig macht,
Seht euch die Tat an, die ich habe vollbracht!!!
Ich war es, der es getan hat… und der Herr auch, denke ich,
Mit dem Herrn habe ich einen Sohn bekommen, endlich!

Das Leben wird großartig sein, und das Leben wird wieder zur Wonne,
Zurück zum Leben unter dem Himmel, kein Leben mehr unter der Sonne.

“Oh nein”, schrie Eva, noch ein Junge zum Füttern, das Leben ist nur ein Hauch.
Ich schätze, ich sitze hier unter der Sonne fest mit dem Lauch.
Sein Name ist Abel, er ist kein Besieger des Todes,
Es ist alles so sinnlos… meine Hoffnungen sind nur Farbloses.

Ich bin Kain und von meinem Ackerbau werde ich Gott ein Stück geben.
Mit meinem Zeug kaufe ich seine Gunst, seinen Segen.
Mein Name ist Abel und ich hüte die Herden, sie sind so wunderbar gemacht,
Aber selbst das Beste und Erlesenste ist nicht genug für des Herrn Pracht.

Ich bin so erfreut über dein Opfer des Glaubens, junger Abel.
Ich werde dich segnen mit Überfluss, an deinem Tisch, für deine Gabel.

Aber Kain, was du gegeben hast, kam nicht von deinem Herzen.
Ich denke, du solltest besser gehen, ein Neustart, deine Fehler ausmerzen.

Kain ermordete seinen Bruder und wurde von der Erde verflucht.
Und gab das Beispiel für eine ungerechte Seele, verrucht.
Statt ewiger Hoffnung durch eine neue Geburt,
Endete sein Leben unter der Kontrolle des Teufels, der dazu schnurrt.

Kain verbrachte seine Jahre als Vagabund auf dem Land,
Er wanderte ziellos und ohne Hoffnung im Sand.
Anstelle von Früchten und Körnern blieb ihm nur karge Erde,
Alles nur, weil Kain war eine treulose Scherbe.

Doch Gott hatte selbst mit diesem mörderischen Schurken Erbarmen.
Er gab ihm ein Zeichen, um sein Leben zu schützen vor Abels Samen.
Als er für eine lange Strecke loszog, weit, sehr weit.
Ein von der Erde verfluchter Mann, ein Mann von Streit.

Wirst du wie Kain sein und dem Teufel folgen, dem Mann ohne Heil?
Du verlierst deine Seele, deinen wertvollsten Teil.
Oder wirst du wie Abel die Augen erheben,
Und in Jesus Christus einen brandneuen Anfang erleben.

Kommt zur Quelle und trinkt das Wasser des Lebens
Iss von dem Manna, für alle frei angeboten, es ist nicht vergebens.
Legt euer Leben der Mühsal und des Streits beiseite,
Es ist Zeit für dich, dass du den Namen Jesus anrufst, dass Er dich nun leite.

Nur damit du es weißt, bevor ich fertig bin: Kain bekam ein Zeichen, um sein irdisches Leben zu schützen, aber für diejenigen, die sich auf Jesus berufen, sagt das letzte Kapitel der Bibel, dass auch wir ein Zeichen haben werden. Dieses Zeichen wird auf unserer Stirn sein und es wird der Name Gottes sein – eine ewige Erinnerung daran, dass wir mit der kostbarsten Substanz des Universums erkauft wurden – dem Blut von Jesus Christus.

Dort wird es nichts mehr geben, was unter dem Fluch Gottes steht. Der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und ihre Bewohner werden ihm als Priester dienen. Sie werden sein Gesicht sehen und seinen Namen an ihrer Stirn tragen.
Offenbarung 22, 3-4

Nächste Woche werden wir uns Genesis 4,17-26 – Die Linie Kains – ansehen. Nimm dir heute Abend ein paar Minuten Zeit und lies diese Verse und denk während der Woche darüber nach.

 

 

 

 

Acts 1:16

Monday, 11 October 2021

“Men and brethren, this Scripture had to be fulfilled, which the Holy Spirit spoke before by the mouth of David concerning Judas, who became a guide to those who arrested Jesus; Acts 1:16

Note: You can listen to today’s introduction courtesy of our friends at “Bible in Ten” podcast. (Click Here to listen)

You can also read this commentary, with music, courtesy of our friends at “Discern the Bible” on YouTube. (Click Here to listen), or at Rumble (Click Here to listen). 

In the previous verse, Peter stood to speak. His words now commence with, “Men and brethren.” It is a single address in the Greek signifying “brother-men.” Simply saying “brothers” would get the point across in our modern speech. In this, he is addressing those with him in a personal, friendly manner. With the tone set, he then says, “this Scripture had to be fulfilled.”

Understanding that there was no New Testament at the time, the only thing the people had to rely on for their knowledge of the workings of God in Christ was the Hebrew Scriptures, now our Old Testament. What Peter is referring to has two parts to it. The first is that of Judas’ betrayal, something he will not cite, but which had already been cited by Jesus in John 13 –

“I do not speak concerning all of you. I know whom I have chosen; but that the Scripture may be fulfilled, ‘He who eats bread with Me has lifted up his heel against Me.’ 19 Now I tell you before it comes, that when it does come to pass, you may believe that I am He.” John 13:18, 19

Jesus’ words are a quote from the 41st Psalm –

“Even my own familiar friend in whom I trusted,
Who ate my bread,
Has lifted up his heel against me.” Psalm 41:9

Though Peter doesn’t cite this, it can be inferred that he is referring to it. Later, he will cite more Scripture to show what must be done in order to replace the traitor. For now, Peter is reminding the brethren that what occurred was a part of the plan of God, even if Judas willingly set out to do what he did. That is evidenced in the next words, saying, “which the Holy Spirit spoke before by the mouth of David.”

David, under inspiration of the Holy Spirit (see 2 Peter 1:19-21), prophesied what would occur concerning Judas’ interactions with the Messiah. This in no way means that the psalm written by David wasn’t something that pertained directly to him as well. David was betrayed, he was disturbed in his heart over his betrayal, and he wrote a psalm to the Lord about what happened. And yet, the words prophetically anticipate what would happen to the Messiah also. Such dual meaning in Scripture occurs constantly –

“And the Lord said to Moses, ‘Go on before the people, and take with you some of the elders of Israel. Also take in your hand your rod with which you struck the river, and go. Behold, I will stand before you there on the rock in Horeb; and you shall strike the rock, and water will come out of it, that the people may drink.’
And Moses did so in the sight of the elders of Israel.” Exodus 1:5, 6

&

“Moreover, brethren, I do not want you to be unaware that all our fathers were under the cloud, all passed through the sea, all were baptized into Moses in the cloud and in the sea, all ate the same spiritual food, and all drank the same spiritual drink. For they drank of that spiritual Rock that followed them, and that Rock was Christ.” 1 Corinthians 10:1-4

Real events of the past, as recorded in Scripture, are given as types and pictures of the coming Messiah, of His work, and of the effects of His work – both for Israel and for the church. These events are often so precise that they can identify the interactions of a single person. As Peter next says, “concerning Judas.”

God, who created time and who is outside of time, knows everything that will ever happen. He knew that Judas would betray Christ Jesus, and He allowed David’s words to become a part of what would be realized in that betrayal. This, however, does not mean that God is responsible for what occurred. Foreknowledge does not, by default, mean “prearranging.” We can know that a clock will ring at a certain time, and it does. And yet, we may have had nothing to do with it happening.

In 1 Samuel 22, David said –

“I knew that day, when Doeg the Edomite was there, that he would surely tell Saul. I have caused the death of all the persons of your father’s house. 23 Stay with me; do not fear. For he who seeks my life seeks your life, but with me you shall be safe.” 1 Samuel 22:22, 23

David understood the character of Doeg and that he would tell Saul what David did. Doeg then killed 85 of the priests of the Lord. If David had killed Doeg, he would have been a murderer. But in not killing him, the priests died. Despite David’s knowledge concerning Doeg, he could not be blamed for the murder of the priests, even if he felt bad about what occurred.

This is a simple example of a man with intuition concerning a matter. Considering God, whose knowledge is infinite, what occurs is known to Him, but it does not mean that He prearranged the good or evil that occurs. He simply knows the logical outcome and uses it in accord with His will to continue His work within the stream of time. Judas is solely to blame for his actions. It is he “who became a guide to those who arrested Jesus.”

The events surrounding what Judas did are recorded in the gospels, specifically in Matthew 26:14 and 47-56, Mark 14:10 and 43-50, Luke 22:3-6 and 47-53, and John 13:18-30 and 18:1-11. Reading these accounts, one can see that the comments of John Gill are correct when he says, “so that he was not only a guide as to the way, but was a director, and conductor, and manager of the whole affair.”

Life application: The events recorded concerning the deeds of Judas are evidence of the state of free will in man. God does not force His will upon man. When it says in Exodus, “I will harden Pharaoh’s heart” (Exodus 7:3), it is perfectly clear from the account that this was done passively, not actively. The Lord arranged events to occur that caused Pharaoh to harden his own heart.

For example, Moses was told to throw down his rod before Pharaoh. In doing so, it became a serpent. However, Pharaoh’s own men did the same. In this, Pharaoh’s heart was hardened towards the power of the Lord. In the next instance, Moses was told to strike the waters of the Nile and they would turn to blood. He did and they did. But it says that Egypt’s magicians did the same with their enchantments. As a result, it specifically says, “and Pharaoh’s heart grew hard” (Exodus 7:22). The hardening was passively accomplished by the Lord. Pharaoh, not the Lord, is to blame for his actions.

The Lord knew the character of the man, He knew what man would do, and He used the circumstances to continue to reveal His glory –

“Now if I had stretched out My hand and struck you and your people with pestilence, then you would have been cut off from the earth. 16 But indeed for this purpose I have raised you up, that I may show My power in you, and that My name may be declared in all the earth.” Exodus 9:15, 16

This doctrine of free will is essential to a right relationship with God. Without it, man would be nothing more than an automaton, doing the bidding of the Lord without any true sense of fellowship, love, fear, awe, admiration, and so on. And this is a key and principal part of salvation as well. One false doctrine espoused within the church, part of the teaching known as Calvinism (after John Calvin), says that man does not have free will to choose God.

Rather, it teaches that man is first regenerated by God (he is “born again”), and then he chooses God and is saved. In other words, he is saved before he is saved. It is a confused theology that has no basis in Scripture. The free will of man is taught from the first pages of the Bible until the last pages of the Bible. Nowhere is it taught that man does not choose Christ. Rather, it is explicitly or implicitly stated throughout Scripture, including John 3:16 –

“For God so loved the world that He gave His only begotten Son, that whoever believes in Him should not perish but have everlasting life.”

God reveals, God offers, and God expects a response. If you disagree, that is your choice. God gave you free will to do so.

Lord God, thank You for the offer of salvation that is found in the giving of Your Son for us. All You ask us to do is to believe the simple message of salvation, the gospel. In accepting that He died for our sins, was buried, and rose again, we are sealed with Your Holy Spirit as a guarantee of our salvation. Thank You for this simple and glorious path to eternity with You. Amen.

 

 

 

Genesis 3, 16-24 (Die Einführung von Donuts – das Ende von Gottes Garten)

Genesis 3, 16-24 (Die Einführung von Donuts – das Ende von Gottes Garten)

Einleitung:

Honig wird in der Bibel 60-mal erwähnt und als Paradebeispiel für Süße im Vergleich zu anderen Dingen verwendet. Im Buch der Sprüche werden wir zum Beispiel vor der Süße einer Verführerin gewarnt –

Denn von den Lippen einer unmoralischen Frau tropft Honig,
und ihr Mund ist glatter als Öl;
Aber am Ende ist sie bitter wie Wermut,
Scharf wie ein zweischneidiges Schwert.
Sprüche 5:3, 4

Und im Hohelied der Liebe macht König Salomo einen ähnlichen Vergleich über die Schönheit der Stimme und der Worte einer rechtschaffenen Frau, seiner Geliebten –

Deine Lippen, oh meine Braut,
tropfen wie die Honigwabe;
Honig und Milch sind unter deiner Zunge;
Und der Duft deiner Gewänder
ist wie der Duft des Libanon.
Hohelied 4,11

Der Honig stammt von der Arbeit der Bienen und die Bienen stammen aus dem Geist Gottes. Die Pracht und Komplexität einer einzelnen Hummel übersteigt bei weitem die Möglichkeit der Evolution und die Arbeit, die sie leisten, erfüllt unsere Lippen mit Freude. Hier sind einige der erstaunlichen Vorteile von Honig –

Er ist der Energie-Booster der Natur, denn er ist eine großartige natürliche Quelle von Kohlenhydraten, die dem Körper Kraft und Energie liefern. Er ist bekannt für seine Wirksamkeit bei der sofortigen Steigerung der Leistung, Ausdauer und er verringert auch die Muskelermüdung.

Er enthält Glukose, die einen sofortigen Energieschub gibt, und Fruktose, die langsamer absorbiert wird, und somit anhaltende Energie liefert. Honig stärkt auch das Immunsystem. Er enthält Antioxidantien und antibakterielle Eigenschaften, die dein Verdauungssystem verbessern und dir helfen können, gesund zu bleiben und Krankheiten zu bekämpfen. Der Verzehr von lokalem Honig kann sogar helfen, Immunität gegen Pollen und Heuschnupfen zu entwickeln, die durch die Sporen der Umgebung hervorgerufen werden. Die Bienen produzieren sozusagen fertige Impfstoffe für die Pollengeplagten.

Honig kann auch bei Schnitt- und Brandwunden, Halsschmerzen, Schlaflosigkeit und vielen anderen Dingen helfen.

Im Gegensatz zum Honig gibt es den Donut (amerikanisches Süßgebäck). Der Honig kommt aus dem Geist Gottes durch Seine Bestäuber – die Bienen. Auf der anderen Seite sind Donuts ein Produkt des menschlichen Einfallsreichtums.

Während Honig für uns von großem Nutzen ist, sind es Donuts offensichtlich weniger. Aber ihre süße Köstlichkeit lässt sich nicht leugnen und ihre absolut verlockende Geschmacksvielfalt testet unsere Geschmacksnerven auf Kosten unseres insgesamt schlanken und trainierten Aussehens.

Was haben also Donuts mit dem Bericht der Genesis zu tun? Sehr wenig für eine Person, die nur Englisch (oder Deutsch) spricht, aber wenn du Hebräisch verstehst, ist vielleicht im Donut eine Moral der Geschichte verborgen…

Hier sind die Zutaten für einen einfachen, glasierten Donut:

* 3/4 Tasse gekochte Milch
* 1/3 Tasse Kristallzucker
* 1/4 Teelöffel Salz
* 1 Beutel mit aktiver Trockenhefe
* 1/4 Tasse warmes Wasser
* 4 Tassen gesiebtes Mehl
* 1 Teelöffel frisch geriebene Muskatnuss (optional)
* 1/3 Tasse Butter
* 2 Eier, verquirlt
* Öl zum Frittieren
* 2 Tassen Puderzucker
* 6 Esslöffel Milch

Text Vers:

Die Furcht des HERRN ist rein, sie bleibt in Ewigkeit;
Die Bestimmungen des HERRN sind wahrhaftig,
Sie sind allesamt gerecht.
Sie sind begehrenswerter als Gold und viel Feingold,
Süßer als Honig und Honigwaben,
Auch dein Knecht wird durch sie ermahnt
Und wer sie befolgt, empfängt reichlich Lohn.
Psalm 19,10-12

Möge Gott heute durch Sein Wort zu uns sprechen, und möge Sein glorreicher Name immer gepriesen werden.

I. Donuts, das zweite Verlangen der Frau

Donuts sind für mich sehr verlockend und ich könnte jeden Tag ein Frühstück daraus machen. Auch Frauen sind von der Sehnsucht nach ihren köstlichen Leckereien nicht ausgenommen, aber es gibt noch etwas anderes, von dem die Bibel sagt, dass eine Frau es begehrt –

16 Und zur Frau sprach er: „Ich will die Mühen deiner Schwangerschaft sehr groß machen; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und dein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein, er aber soll über dich herrschen!“

Die Verurteilung der Frau besteht aus mehreren Teilen und wird in Form von Zweizeilern gegeben. Die ersten beiden beziehen sich auf ihre Rolle als Mutter und die zweiten beiden beziehen sich auf ihre Rolle als Ehefrau. Was wir hier sehen, ist, dass – genau wie bei wie beim Fluch der Schlange – die Frau die Gebärerin von Nachkommen sein wird und dass Nachkommen garantiert kommen werden.

Die Frau, die den Fluch der Schlange miterlebt hatte, war sicherlich aufgeregt über die Aussicht, ein Kind zu bekommen. Der Schlange wurde gesagt, dass der Same der Frau seinen (im Bezug auf Satan) Kopf zertreten würde, und die Frau wartete in Vorfreude darauf, dass es geschehen würde. Wahrscheinlich erwartete sie diese Erfüllung sogar sofort. Das ist keine Spekulation, sondern etwas, das wir in Kapitel 4 sehen werden.

Bis dahin war sie dazu verurteilt, während ihrer Empfängnis und während des gesamten Geburtsvorgangs Schmerzen zu erleiden. Leider muss die Frau feststellen, dass der Fluch der Schlange und die Verheißung eines kommenden Samens, der ihm den Kopf zertreten wird, sie teuer zu stehen kommen wird.

Es ist zu beachten, dass Frauen bei der Geburt mehr Schmerzen erleiden als alle anderen Lebewesen der Erde und das ist sicherlich eine Folge des Fluches, der hier ausgesprochen wurde. Es gibt keinen anderen bekannten Grund dafür.

Während und nach der Geburt eines Kindes haben Frauen seelische Probleme, Kummer, Schmerzen, Übelkeit, Essensstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, manche haben Ohnmachtsanfälle, und so weiter. Und dann ist da natürlich noch die ständige Sorge um Fehlgeburten, die Gesundheit des Babys, ob sie mit den Dingen zurechtkommt, und so weiter und so fort.

Und all dies führt bis zur Geburt des Babys, während die Geburtswehen immer häufiger und stärker werden. Natürlich gibt es eine Zeit, eine kurze Zeit, in der das vergessen wird, sagte Jesus –

„Wenn eine Frau ein Kind bekommt, macht sie bei der Geburt Schweres durch. Wenn das Kind jedoch geboren ist, hat sie vor Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist, alle Schmerzen vergessen.“
Johannes 16,21

Nach der Freude des Augenblicks kehrt jedoch die Realität zurück und die Strapazen der Empfängnis und der Geburt werden durch die Freuden und Mühen des Aufziehens des Kindes ersetzt.

Zusätzlich zu den Strapazen, Schmerzen und der Menge der empfangenen Kinder wird die Frau dazu verurteilt, ihren Mann zu begehren und er wird über sie herrschen. Wenn man die Kommentare zu diesem Thema liest, gehen sie weit auseinander.

Manche sagen, es gehe um das sexuelle Verlangen der Frau nach ihrem Mann und andere leugnen dies völlig. Da der Satz aber in Form eines Zweizeilers geschrieben ist, lässt der Text selbst erkennen, was richtig ist.

Seit dem Sündenfall ist die Frau in fast allen weniger entwickelten Kulturen mehr oder weniger eine Sklavin ihres Mannes. Dort regiert der Egoismus und der Schwächere dient unweigerlich dem Stärkeren. So weit zu gehen, wie Sklaverei, ist von Gott gänzlich nicht gewollt und Kulturen, die diesen Weg beschreiten, weichen von Seiner ursprünglichen Absicht ab.

Andererseits ist die Gleichheit bei ehelichen Entscheidungen von Gott auch nicht gewollt. Kulturen, die diesem Muster folgen, oder solche, die die Ehe völlig ablehnen, um die Herrschaft des Mannes zu vermeiden, weichen ebenfalls von dem ab, was Gott beabsichtigt.

Die Herrschaft des Mannes über die Frau soll vielmehr darin bestehen, dass der Mann die Verantwortung für die Frau und die Familie trägt. Die Frau soll sich den Entscheidungen ihres Mannes fügen, wenn diese mit ihren eigenen Wünschen in Konflikt stehen.

Im Neuen Testament wird die richtige Ordnung dieser Beziehung von den Aposteln sorgfältig festgehalten –

Ihr Frauen, unterstellt euch euren Männern, so wie ihr euch dem Herrn unterstellt. Denn so wie Christus das Oberhaupt der Gemeinde ist – er hat sie ja gerettet und zu seinem Leib gemacht –, so ist der Mann das Oberhaupt der Frau. Und wie die Gemeinde sich Christus unterstellt, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterstellen, und zwar in allen Dingen. Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat.
Epheser 5, 22-25

Das Leben als Ehemann und Ehefrau im christlichen Kontext sollte jedem der beiden ihren Platz wiederherstellen und sie in Einklang bringen mit Gottes Absicht für Ehemann und Ehefrau.

II. Wenn du Donuts willst, musst du für sie arbeiten

Wie wir bereits erwähnt haben, ist Honig ein Geschenk Gottes an den Menschen… nicht aus Werken. Donuts hingegen erfordern Arbeit. Wir müssen die Zutaten besorgen, sie richtig vermengen, den Teig backen und all diese Dinge. Auf dieselbe Weise würde der Mensch vom Honig zu den Donuts; vom Ausruhen im Garten zum Bearbeiten des Bodens übergehen. Das Ende von Gottes Garten für den Menschen war gekommen…

17 Und zu Adam sprach er: „Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach:
»Du sollst nicht davon essen!«,
So sei der Erdboden verflucht um deinetwillen!
Mit Mühe sollst du dich davon nähren
Alle Tage deines Lebens;
18 Dornen und Disteln soll er dir tragen,
Und du sollst das Gewächs des Feldes essen.
19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen,
Bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden;
Denn von ihm bist du genommen.
Denn du bist Staub,
Und zum Staub wirst du wieder zurückkehren!“
20 Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva; denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.

Nachdem Gott, der Herr, die Schlange verflucht und die Frau verurteilt hatte, wendet er nun Seine Aufmerksamkeit und Sein Urteil auf den Mann. Ja, das Ende von Gottes Garten war gekommen. Anstelle von Versorgung im Überfluss, die all ihre Bedürfnisse gestillt und sie mit endloser Freude versorgt hätte, würde es etwas anderes geben.

Der Urteilsspruch der Frau war die Vermehrung der Empfängnis, was in der Bibel als Segen angesehen wird. Im Psalm 127 lesen wir dies –

Wie Pfeile in der Hand eines Helden
sind die Söhne, die man in jungen Jahren bekommt.
Wie glücklich ist der Mann,
der viele solcher Pfeile in seinem Köcher hat…
Psalm 127, 4-5

Mehr Kinder sind ein Teil der Strafe und gleichzeitig ein Teil der von Gott geschenkten Gnade. Die Erde würde weniger geben und mehr nicht verzeihen und so wäre es eine zusätzliche Belastung, mehr Kinder zu ernähren. Zugleich, wenn er die Kinder ernähren könnte, bis sie alt genug wären, würden sie ein Teil der Hilfe des Mannes in seinem Krieg mit der Erde und bei der Pflege für ihn im Alter werden.

Und der Boden ist nicht nur der Schlüsselgedanke bei der Verurteilung des Mannes, sondern einer der Schlüsselgedanken in der gesamten Bibel.

Der Boden ist verflucht und trägt keine Früchte mehr vom Himmel. Stattdessen wird er Früchte vom Thron der Schlange tragen, von dem Ort, an dem er seine Befehle aushaucht. Und sein Thron ist eine harte Herrschaft. Der Mensch müsste sich abmühen, und das tut er auch heute noch, um Nahrung zu bekommen.

“Alle Tage deines Lebens” impliziert, dass es dem gefallenen Menschen immer so gehen wird. Nicht nur während des Lebens von Adam, sondern alle Tage des Menschen. Wasser kommt nun nicht mehr als Nebel aus dem Boden, sondern fließt aus Grundwasserspeichern  und muss dorthin geleitet, getragen oder gepumpt werden, wo es gebraucht wird.

Und der Boden würde nicht nur widerwillig Früchte hervorbringen, sondern im Gegenteil, er würde bereitwillig Dornen und Disteln hervorbringen. Wenn du dich nicht aktiv um deinen Garten oder Rasen kümmerst, was passiert dann als Erstes? Es wächst Unkraut. Wenn sich das Unkraut erst einmal eingenistet hat und den schwächeren Pflanzen das Wasser wegnimmt, sprießen Dornen und Disteln aus dem Boden, weil sie mit trockeneren Bedingungen zurechtkommen.

Die Bibel spricht vom Segen der Ernten, die 30-, 60- oder 100-fache Ernten für essbare Lebensmittel wie Weizen liefern, aber diese Art von Produktivität erfordert Arbeit und Sorgfalt. Auf der anderen Seite gibt es eine Distelart, die als „Acanthum vulgare“ bekannt ist, die mehr als 100 Blütenköpfe hervorbringt und jeder Kopf enthält zwischen 3 und 400 Samen – ohne jegliche Pflege durch den Menschen.

Angenommen, sie produzieren einen Durchschnitt von ca. 80 Kugeln und jede enthält nur 300 Samen, dann würde die erste Ernte 24.000 betragen. Wenn diese ausgesät werden, könnten es potenziell 576 Millionen sein. Ein drittes Mal würde fast 14 Milliarden ergeben. Eine weitere Ernte in dieser Größenordnung würde etwa 332 Quadrillionen betragen. Eine weitere Wiederholung würde genug ergeben, um jeden Planeten im Sonnensystem mit nichts anderem als dieser einen Distelart zu besäen. Oh, wie leicht die Flüche unsere Arbeit beeinträchtigen!

Dieser Fluch führte sogar zu den Sanddisteln, welche die Küsten der ganzen Welt säumen, sogar bis zum Ozean selbst. Der sandigste Boden, der kein Wasser aufnehmen kann, bietet diesen schrecklichen kleinen Monstern dennoch Lebensraum.

In Vers 18 heißt es außerdem: “Du sollst vom Kraut des Feldes essen”. Das heißt, wenn die Ernte ausfällt und die Bäume keine Früchte tragen, werden wir uns wie die Tiere von den Kräutern des Feldes ernähren. Dies ist der Zustand des gefallenen Menschen aufgrund der Auswirkungen einer Sünde, die er in Unwissenheit begangen hatte.

In Seinem letzten Akt der Verurteilung des Mannes sagt der Herr: “Im Schweiße deines Angesichts sollst du Brot essen, bis du zur Erde zurückkehrst, denn von ihr bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.”

Im Schweiße deines Angesichts oder genauer gesagt “deiner Nase” – das hebräische Wort „beze-et appekha“ weist auf die Arbeitsbedingungen des Arbeiters hin. Unser Kopf schwitzt viel und wenn wir auf dem Feld oder bei anderen Tätigkeiten arbeiten, ist unser Kopf meist nach unten gerichtet.

Deshalb rinnt der Schweiß über den Kopf, ins Gesicht, die Nase hinunter und direkt in den Arbeitsbereich. Mit anderen Worten, wir bewässern symbolisch den Boden, den wir kultivieren. “Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen.”

Und schließlich kommen wir in Vers 19 zu den traurigen Worten, die den Verlust des Zugangs zum Baum des Lebens offenbaren –

“Denn aus ihm seid ihr genommen; denn Staub seid ihr, und zum Staub werdet ihr zurückkehren.”

Gott, der Herr, hat den Menschen aus Staub geformt und aus diesem Staub bestehen wir. Wenn der Lebensfunke, der uns belebt, unseren Körper verlässt, übernimmt die Entropie und wir kehren unweigerlich zu dem Staub zurück, aus dem wir entstanden sind.

Bevor wir die Verurteilung der Frau und Adams verlassen, müssen wir einen Schritt zurücktreten und ihre zu erwartenden Qualen aus einem höheren Blickwinkel betrachten. Ein Erlöser wurde im Fluch der Schlange versprochen – einer, der der Schlange den Kopf zertreten würde. Auf diesen Erlöser wird auch in ihrer Verurteilung hingewiesen –

Ich werde deinen Schmerz und deine Empfängnis vervielfachen…” Jesus war bekannt als ein Mann der Sorgen und des Leidens und als einer, dessen Seele in den Wehen lag – all das, um Kinder für Gott zu gebären. “Unter Schmerzen sollst du Kinder gebären…” Jesus hat am Kreuz gelitten, um “viele Söhne zur Herrlichkeit” zu bringen. Unter Schmerzen brachte Er Gottes Kinder zur Welt.

Du sollst deinen Mann begehren, und er soll über dich herrschen…” Die Sehnsucht der Braut Christi gilt ihrem Ehemann, und Jesus ist derjenige, der über Seine Braut herrschen wird, die Kirche, die Er mit Seinem eigenen Blut erkauft hat.

Verflucht ist die Erde um deinetwillen…” In Jesaja heißt es, Jesus sei eine Wurzel aus trockenem Boden und später im Galaterbrief heißt es, dass Er zum Fluch für uns wurde (Galater 3,13).

Denn er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir zur Gerechtigkeit Gottes in ihm werden.“  2. Korinther 5,21

In Mühsal sollst du davon essen, alle Tage deines Lebens.” Bei Jesaja heißt es: “Er wird die Mühsal seiner Seele sehen und zufrieden sein.” (Jesaja 53,11). Jesus mühte sich Sein ganzes Leben lang auf dem Erntefeld der Menschen.

Dornen und Disteln wird es für dich hervorbringen…” Christus wurde eine Krone aus Dornen gegeben. Das selbe Urteil des Mannes für seinen Ungehorsam wurde zur Krone des Herrn, der ihn verurteilt hatte.

Und ihr sollt das Kraut des Feldes essen…” In den Anweisungen für das Passahfest heißt es: “Dann sollen sie das Fleisch in dieser Nacht essen, im Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot und mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.” (Exodus 12,8). Jesus nahm nicht nur jedes Jahr am Passahfest teil, sondern Er nahm es auch vorweg, indem Er ein bitteres, schmerzerfülltes Leben vorlebte, um den gefallenen Menschen zu erlösen.

Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen…” Im Garten von Gethsemane schwitzte Jesus – sozusagen – große Blutstropfen, die auf den Boden fielen und verdiente sich so Sein Brot, das Brot des Leidens, um den gefallenen Menschen zu erlösen.

… bis du zur Erde zurückkehrst, denn aus ihr wurdest du genommen…” Der sterbliche Teil des Herrn Jesus starb am Kreuz von Golgatha und wurde für die Sünden begraben, die von Seiner eigenen Schöpfung begangen wurden. Der Tod kam als Folge der Sünde und die Sünde wurde durch Seinen gehorsamen Tod beseitigt.

Die Strafe des Menschen für seine Rebellion wurde in der Person von Jesus Christus vollzogen. Gott, der Herr, hat dem Menschen nichts zugemutet, was Er nicht selbst zu ertragen bereit war. So ist Er sowohl der Gerechte als auch der Rechtfertiger eines jeden, der Ihn anruft.

Es gibt eine Ausnahme in dem Fluch zwischen Adam und Jesus: “Denn Staub bist du und zum Staub wirst du zurückkehren.” Jesus, weil Er den Teufel besiegt hat, wurde durch die Kraft Gottes auferweckt. Der Fluch wurde aufgehoben und nun wird jeder, der Ihn anruft, ebenfalls von der Endgültigkeit des Todes befreit.

20 Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva; denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.

Der ins Englische übersetzte Name „Eve“ (Auf Deutsch „Eva“) ist äußerst unglücklich und entbehrt jede Relevanz für das, was hier vermittelt wird. Ihr Name „Khavah“ bedeutet “Leben”. Zuerst sehen wir in diesem Vers, dass Adam ihr einen Namen gab.

Dies bestätigt, was Gott ihr bei ihrer Verurteilung gesagt hat: “…er wird über dich herrschen.” Weil Adam ihr einen Namen gegeben hat, hat er Herrschaft und Autorität über sie, genauso wie Adam die Tiere benannte.

Indem er den Namen Khavah, also Leben, wählt, zeigt er sein Vertrauen in Gottes Versprechen, einen Erlöser bereitzustellen. Er wusste, dass dieser Erlöser ihr geistliches Leben und ihre Gemeinschaft mit Gott wiederherstellen würde. Aber er hatte keine Ahnung, dass es noch 4000 Jahre dauern würde, bis dieser Erlöser kommen würde.

Alles, was er in diesem Moment wusste, war, dass es Einen geben würde, der ihren toten Zustand wiederherstellen würde. Es lässt sich sogar von seiner Namensgebung für seine Frau ableiten, dass er erwartete, dass die erste Person, die von ihnen geboren werden würde, dieser Eine sein würde.

Obwohl sie am Ende von Gottes Garten angekommen waren, hatten sie Hoffnung auf einen besseren, noch kommenden Tag, und sie zeigten den Glauben, dass das eintreten würde, was der Herr versprochen hatte.

III. Mit etwas Süßem bedeckt

Donuts sind nicht nur leckere Brotprodukte. Sie sind oft gefüllt mit Köstlichem und – was häufiger noch reizvoller ist – womit sie überzogen sind. Es gibt alle möglichen Arten von Süßigkeiten und Köstlichkeiten, die einen Donut bedecken. Hier sind ein paar Dinge, über die man nachdenken sollte.

*Donuts machen sich nicht von selbst und sie holen sich nicht selbst aus dem heißen Öl heraus.

*Donuts überziehen sich nicht selbst mit köstlicher Güte. Stattdessen tut das jemand anderes.

*Und Donuts müssen das Ende ihrer Donut-Natur erreichen, wenn sie genossen werden sollen.

Charlie, wovon sprichst du?

21 Dann bekleidete Gott, der Herr, Adam und seine Frau mit Gewändern aus Fell/Leder.

Erst nachdem er seine Frau Khavah genannt hat, kleidet Gott sie ein. Die Symbolik dieses Verses zieht sich durch die ganze Bibel, bis hin zum letzten Buch. Was wäre der Grund dafür, damit zu warten, bis Adam seine Frau benannt hat? Nun, schauen wir uns die Bedeutung des Verses an und dann, warum es erst danach geschah.

Bei der Bekleidung von Adam und Eva geht es um drei Dinge, und sie alle weisen auf das Werk des kommenden Erlösers hin –

Zuerst einmal hat Gott hier die Handlung eingeleitet. Wenn du dich erinnerst, machten sich Adam und die Frau Feigenblätter, um sich zu bedecken, aber Gott lehnte dies ab. Sie wählten das Material, die Art und Weise und alles, was damit zu tun hat. Trotzdem schämten sie sich und versteckten sich, als der Herr sie suchte.

Die Bedeckung konnte ihre Taten nicht verbergen. Auf die gleiche Weise wählen alle falschen Religionen den Modus der Erlösung und sie selbst initiieren die Handlungen, von denen erwartet wird, dass sie Gott gefallen und die Wiederherstellung herbeiführen sollen. Sie sind Menschen-zentriert und arbeiten sich quasi ihren Weg zu Gott zurück. Aber das war, ist und wird immer von Gott abgelehnt.

Stattdessen wählt Gott allein die Vorgehensweise und Er selbst leitet sie auch ein. Er entscheidet über die Bedeckung und alles, was damit zusammenhängt.

Zweitens musste etwas sterben, ein unschuldiges Tier – wahrscheinlich ein Lamm oder ein Widder. Gott tötete weder Adam noch die Frau, sondern wählte ein unschuldiges Tier an ihrer Stelle. Im Grunde übertrug Er ihre Schuld auf das Tier und das Tier litt für ihre Missetaten.

Dies symbolisiert Gottes Wahl des einzigen Opfers, das für Ihn wirklich annehmbar ist, der Tod von Jesus Christus, dem Lamm Gottes. Später in der Bibel sehen wir im Hebräerbrief, dass ein Tier die Sünden nicht wegnehmen, sondern sie nur vorübergehend bedecken kann, bis zum endgültigen Opfer – dem Herrn Jesus, der stellvertretend für den gefallenen Menschen starb.

Und der dritte Punkt in diesem Vers: Gott hat die Handlung vollendet. Er hat sie persönlich bekleidet. Es war Sein Geschenk und es war unverdient. Sein Tier starb, Seine Hände bereiteten die Bedeckung vor, und Seine Hände bekleideten sie. im Buch der Offenbarung lesen wir dies –

„Doch einige bei euch in Sardes haben sich nicht besudelt. Sie werden einmal in weißen Festgewändern neben mir hergehen, denn sie sind es wert. Wer den Kampf besteht, wird mit einem weißen Festgewand bekleidet werden.“
Offenbarung 3, 4-5

Später sehen wir, dass die weißen Kleider für die Rechtschaffenheit der Heiligen stehen. Es ist eine zugerechnete Gerechtigkeit, was bedeutet, dass sie unverdient ist, wird ihnen aber aufgrund des Werkes Christi verliehen.

Die gesamte Art und Weise der Wiederherstellung des gefallenen Menschen vor Gott wird in diesem einen Vers zusammengefasst: “Und Gott, der Herr, machte Adam und seiner Frau Gewänder aus Fell/Leder und bekleidete sie.”

Und das ist das gleiche Muster, welches Gott in der ganzen Bibel immer wieder anwendet. Als die Israeliten in Ägypten in Knechtschaft lebten, sagte Er ihnen nicht, dass sie sich selbst aus dem Schlamassel befreien sollten. Stattdessen führte Er sie heraus, Er leitete sie und als sie vor der Vernichtung durch das Rote Meer standen, sagte Er ihnen nicht, sie sollten sich selbst aus dem Schlamassel befreien, sondern Er sagte: “Habt keine Angst! Stellt euch auf und seht, wie Jahwe euch heute retten wird!” (Exodus 14,13).

Und warum hat Er die Beiden erst bekleidet, nachdem Adam seiner Frau den Namen „Khavah“, „Leben“, gab? Weil dieser Name eine Demonstration des Glaubens war. Sie verloren den Zugang zum Garten, als ihnen der Glaube fehlte, und nur durch den Glauben konnten sie jemals hoffen, wieder in den Garten zu gelangen.

Und nachdem Adam seinen Glauben bewiesen hatte, sorgte Gott für die Kleidung. Auf dieselbe Weise gibt uns Jesus Seine Gewänder der Gerechtigkeit erst, nachdem wir unseren Glauben an Ihn bewiesen haben.

Die Bibel – von der Genesis bis zur Offenbarung – stellt fest, dass die Erlösung der menschlichen Seele auf dem Glauben und auf dem Glauben allein beruht. Wenn Gott spricht, wird von uns erwartet, Sein Wort für bare Münze zu nehmen, und erst nach dem Beweis des Glaubens an Seine Verheißung wird uns Seine Bedeckung gewährt – die Gerechtigkeit Christi.

Und diese Rechtschaffenheit ist so viel süßer als die Glasur eines Donuts. Sie ist vollkommen und weißer und reiner als alles, was wir uns vorstellen können.

IV. Etwas Besseres als Donuts ist auf der anderen Seite

Das hebräische Wort für “Donut” wird “soofganiyah” ausgesprochen und ist eine Kombination aus den drei Wörtern “Ende”, “Garten” und “Gott”.  Donuts sind wörtlich: “Das Ende von Gottes Garten”.  Vielleicht liegt es daran, dass sie so lecker sind, dass jemand dachte: “Wir haben das Paradies verloren, aber das ist die nächstbeste Sache!”

22 Dann sagte Gott, der Herr: “Nun ist der Mensch wie einer von uns geworden. Er erkennt Gut und Böse. Auf keinen Fall darf er jetzt auch noch vom Baum des Lebens essen, um ewig zu leben.”

Der Mensch wurde wie der dreieinige Gott – er kennt jetzt Gut und Böse. Er ist nicht nur für seine Handlungen verantwortlich, sondern er kennt jetzt auch den Unterschied zwischen ihnen und trägt aufgrund dieser Erkenntnis die größere Verantwortung.

Aber es könnte sogar ein Hauch von Sarkasmus in dem Gesagten enthalten sein. Als Adam und Eva gedemütigt in ihren groben Kleidern standen, sagte der Schöpfer, wir sollten darüber nachdenken, was geschehen war. “Seht euch an, was ihr Wissen ihnen gebracht hat. Hoffen wir, dass sie in Zukunft die richtigen Entscheidungen treffen und dem Ruf des Meisters gehorsam sind.”

22 Dann sagte Gott, der Herr: “Nun ist der Mensch wie einer von uns geworden. Er erkennt Gut und Böse. Auf keinen Fall darf er jetzt auch noch vom Baum des Lebens essen, um ewig zu leben.” 23 Deshalb schickte Gott, der Herr, ihn aus dem Garten Eden hinaus. Er sollte den Ackerboden bearbeiten, von dem er genommen war.

Gott wusste, wenn sie auf ewig in dem gefallenen Zustand, in dem sie sich befanden, leben würden, mit Kleidern, die ihre Schande nur symbolisch bedeckten, würden daraus unaufhörlich Bosheit und Übel erwachsen. Und so nahm Er ihnen in einer Demonstration von Barmherzigkeit und Gnade den Zugang zum ewigen Leben weg.

Der Herr trieb sie aus dem Garten, “um den Boden zu bestellen, aus dem der Mensch genommen wurde”. Der Zweck des Lebens im Garten war nicht, ihn zu hegen und zu pflegen, sondern um den Schöpfer anzubeten und Ihm zu dienen. Nun mussten sie den Boden bebauen und pflegen, um zu überleben. Den Schöpfer anzubeten und ihm zu dienen würde eine freiwillige Aufgabe sein, die auf dem Glauben und nicht auf dem Sehen beruht.

Das Leben der Gläubigen ist seither und bis heute darauf ausgerichtet, den Schöpfer anzubeten und Ihm zu dienen, aber unsere Taten sind nicht dazu da, uns zu rechtfertigen. Es sind Taten des Glaubens an einen unsichtbaren Gott und sie beruhen auf Verheißungen, die vor uns liegen, in einer Welt, die uns für unsere Hoffnung verhöhnt und verspottet. Wenn du das nicht glaubst, frag einfach Tim Tebow.

24 Und er trieb den Menschen hinaus und setzte Cherubim an den Osten des Garten Eden und ein flammendes Schwert, das sich nach allen Seiten wandte, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.

Der Mensch wurde aus der Gegenwart Gottes und der Schönheit des Gartens vertrieben. Eine himmlische Wache wurde östlich des Gartens aufgestellt, um ihn fernzuhalten, damit er nicht an den Baum des Lebens gelangen konnte. Aber ein Wächter impliziert, dass der Zugang möglich ist. Allein die Tatsache, dass dieser Vers hier steht, beweist, dass eine Rückkehr nach Eden nicht nur möglich ist, sondern erwartet wird.

Der Rest der Bibel beschreibt von diesem Punkt an das lange Abenteuer der Wiederherstellung dessen, was verloren war. Die Stiftshütte in der Wüste deutet den Zugang zu Eden an. Das Allerheiligste, in dem Gott über der Bundeslade wohnte, war von der Außenwelt durch einen Vorhang getrennt, auf den Cherubim aufgenäht waren. Dieser Vorhang zeigte nach Osten, in Richtung der aufgehenden Sonne.

Später war auch der Tempel in Jerusalem nach Westen ausgerichtet, wobei der Vorhang und die Cherubim nach Osten gerichtet waren. An einem Frühlingsmorgen im Jahr 32 n. Chr. starb ein Mann an einem Kreuz in Sichtweite des Tempels. Anders als Adam, der in seiner eigenen Sünde starb, hatte dieser Mann nie gesündigt. Da Er ohne Sünde war, war Er dazu bestimmt, ewig zu leben, Aber Er gab Sein kostbares Leben freiwillig auf, um zu ersetzen, was Adam verloren hatte.

In dem Moment, in dem Er starb, wurde der Vorhang des Tempels – der eine Handbreit dick war – vom Schöpfer von oben bis unten in zwei Teile gerissen. Sein Zorn über die Sünden Adams und seiner Nachkommen wurde durch den Tod Seines eigenen Sohnes befriedigt und erfüllte damit alle Vorbilder und Bilder in den heiligen Schriften.

Der Zugang an den Cherubim vorbei wurde wiederhergestellt und der Baum des Lebens wurde wieder zugänglich gemacht für alle, die durch den Glauben – und allein durch den Glauben – bereit sind, das Werk Gottes in Jesus Christus anzunehmen und sich in Unterordnung vor Ihm zu beugen, indem sie Ihn als Herrn anrufen.

Donuts mögen das Ende von Gottes Garten sein, aber sie erfordern Arbeit und sie verderben, wenn sie nicht schnell gegessen werden. Oh, aber Gott hat unserer Bestreben nach einer süßen und leckeren Existenz gesehen und gesagt: “Ich kann es besser. Ihr seid am Ende von Gottes Garten angelangt, aber ich selbst werde euch wieder hineinbringen. Hört auf die Worte von Jesaja -”

Ich habe große Freude an dem HERRN;
Meine Seele ist fröhlich in meinem Gott.
Denn er hat mich mit Kleidern des Heils bekleidet
Und hat mich mit dem Gewand seiner Gerechtigkeit gekleidet,
Wie ein Bräutigam sein Haupt schmückt, wie ein Priester,
Und wie eine Braut sich mit ihren Juwelen schmückt.
Denn wie die Erde den Keim zum Sprießen bringt
Und ein Garten den Samen zum Wachsen bringt,
So wird der Herr, der souveräne Herrscher,
Gerechtigkeit und Lob vor allen Völkern aufblühen lassen.
Jesaja 61:10, 11

Erfülle mich mit Dir, Herr, ich kann mich selbst mit Donuts füllen… c.g.

Das Ende von Gottes Garten

Dein Urteil ist verkündet, da hilft auch kein Ringen,
Unter Schmerzen wirst du Kinder zur Welt bringen.
Euer Mann wird über euch herrschen, ihr Frauen,
Und er wird die unversöhnliche Erde bebauen.

Deine Schmerzen bei der Geburt werden verstärkt,
Ja, deine Wehen werden am schwersten sein bei diesem Werk.
Doch wenn das Kind aus deinem Schoß entlassen ist,
Die Freude in deinem Herzen dein Baby dann küsst.

Und Adam, weil du auf deine Frau gehört hast
Und von der verbotenen Frucht genascht,
Hast du dir als Konsequenz ein beschwerliches Leben ausgesucht,
Ich habe den Boden unter deinen Füßen verflucht.

Für deine Ernte wirst du den Boden bearbeiten und er wird widerstehen,
Aus ihm werden Dornen und Disteln leicht wachsen, du wirst es sehen.
Aber die Dinge, die ihr zur Ernährung braucht,
Werden sorgfältige Arbeit mit Pflug und Hacke erfordern, das schlaucht.

Eines Tages wirst du zu diesem Boden zurückkehren,
Wie ein in die Erde gepflanzter Same, zum Beispiel die Ähren.
Und wenn du im Glauben dein Leben wirst leben,
Wird es eine Belohnung für deine Zeit der Mühsal geben.

Nun will ich dich mit Kleidern aus Fell und Haut bedecken
Und schicke dich aus diesem Garten der Freude hinaus zu den Zecken.
Cherubim werden treu den Weg zurück bewachen mit feurigem Schwert und Schwingen,
Bis Mein Sohn alle Dinge wird in Ordnung bringen.

Und wenn er das tut, kannst du wiederkommen.
Nicht wegen irgendetwas, das du getan hast oder ersonnen,
Aber Sein Blut allein wird deine Sünde bedecken.
Das ist das wunderbare Werk meines Sohnes, den ich werde auferwecken.

Hallelujah und Amen!

 

 

Deuteronomy 26:1-11 (The First of the Fruit)

Deuteronomy 26:1-11
The First of the Fruit

A friend of mine emailed me a few days before typing this sermon and found the words of a Christian author that he normally liked hard to understand. He was sure that the guy taught eternal salvation, but he wasn’t syncing on what the guy was saying in one particular point. The author is AW Tozer and he said –

“We are saved by accepting Christ as our Savior.” “We are sanctified by accepting Christ as our Lord.” “We may do the first without doing the second.” What a tragedy that in our day we often hear the gospel appeal made in this way: “Come to Jesus! You do not have to obey anyone. You do not have to give up anything. Just come to Him and believe in Him as Savior!” The fact that we hear this everywhere does not make it right! To urge men and women to believe in a divided Christ is bad teaching – for no one can receive a half or a third or a quarter of the divine Person of Christ!”

Tozer is right, but it does not negate that some people are saved and are not obedient to Christ. Belief in the gospel saves. Obedience to Christ comes at a different level for every person who has ever been saved. My response was –

1) We are saved by believing the gospel. It is done (1 Cor 15:3, 4 / Eph 1:13, 14 & so on).
2) After salvation we should live as if we are saved because Christ is our Lord. (Eph 4:1 / 1 Thess 2:12 & so on).

I concluded the email with the words, “When we don’t believe the gospel, we have not been saved. When we are saved and don’t live for Christ as Lord, we are not being obedient to the word.”

With that understood, we will talk about confessing Jesus as Lord today. That is a different issue than being obedient to Jesus as Lord. One is referring to His deity – Jesus is the Lord, Jehovah. The other is referring to His position of authority over us. Jesus is the Lord (Master) over us.

It’s an important distinction because people tend both to under and overthink Romans 10:9, 10. As such they misunderstand what Paul is saying, and they can get off on some odd tangents in doing so.

Text Verse: “The Lord has made bare His holy arm
In the eyes of all the nations;
And all the ends of the earth shall see
The salvation of our God.” Isaiah 52:10

The words of Isaiah are relevant to today’s passage as well. The arm of the Lord signifies what the Lord is reaching out to do. In the end, what God does in Christ is what the Lord is reaching out to do. Keep that in mind.

As far as our passage today, one of the verses refers to a confession made about the Israelite’s father. One clause of that verse is quite widely translated, and I thought I would give you a few of the different possibilities as to what is being said –

My father was a wandering Aramean. NIV
My father was a Syrian, about to perish. NKJV
My father was led to Aram. Aramaic
My father abandoned Syria. Brenton Septuagint
My ancestor was homeless, an Aramean. CEV
The Syrian pursued my father. Douay-Rheims
My ancestor was a wandering Aramean. GNT
My ancestors were wandering Arameans. GWT

These, and several other possibilities, have been given for this clause. The Hebrew is just three words, and yet there is this much disagreement on what is being conveyed. If you ever wonder why translations vary so much, it is because the Bible is a big, complicated book.

Not only the words themselves have to be evaluated, but what the words may be referring to do as well. Remember this as you do your studies, and don’t just go with the first translation. And, also, don’t just go with the first commentary. There is a lot involved in what the Bible is telling us

If we can have such a divergence on three seemingly simple words, just imagine how difficult the greater doctrines set forth in the word can be argued over. Hence, we have 8 billion different denominations – all claiming they have the answer. Be careful what you accept and be sure to have the basics right.

We will see the very basic of the basics, the first of the fruit of our life in the Lord, referred to in today’s passage. Great things are to be found in His superior word. And so, let us turn to that precious word once again and… May God speak to us through His word today and may His glorious name ever be praised.

I. I Declare Today to the Lord (verses 1-11)

“And it shall be, when you come into the land which the Lord your God is giving you 

The words of this first verse are not unlike many other verses already seen in Leviticus, Numbers, and Deuteronomy. In Leviticus and Numbers, the Lord repeated the words in the first person again and again –

“Speak to the children of Israel, and say to them: ‘When you have come into the land you are to inhabit, which I am giving to you.’” Numbers 15:2

Moses gives the same general thought in Deuteronomy 18:9, stating it in the third person –

“When you come into the land which the Lord your God is giving you, you shall not learn to follow the abominations of those nations.”

Introducing this expression at the beginning of the chapter sets the tone for everything that follows. Israel is not yet in Canaan, and yet they are promised that they will enter the land, a land being given to them by the Lord.

They were brought out of bondage, they were given the law, they were conducted to the door of Canaan and yet they faithlessly turned away from it, they were sentenced to exile in the wilderness because of their faithlessness, and yet they have been cared for by the Lord through the many years of exile for disobedience.

Now, at the end of their time of exile, right on the banks of the Jordan, they are promised they will – in fact – enter the land. The inheritance was promised to their fathers and to them. They will possess the land, and the Lord will see them through to the satisfactory completion of His promise.

In this, and because it’s been a while since the typology has been considered, all of what occurred has been a picture of Israel’s rejection of Christ. In Numbers 14, Israel refused to enter Canaan. It was a perfectly clear picture of Israel’s rejection of Jesus.

From there, they were led into exile in the wilderness. All of that time in the wilderness has been typical of Israel’s exile over the past two thousand years. And just as He brought Israel through the years of wandering and to the door of Canaan once again, so He has brought Israel back to the land in preparation of their coming to their Messiah.

Through their constant faithlessness towards the Lord, He has remained steadfastly faithful to Israel – both in the historical account recorded in the Pentateuch and in the historical account of their time since the Roman exile.

The words now spoken by Moses are reminding them that entrance into the promise is not because of anything they have done. Rather, it is based on the granting of it by the Lord – “And it shall be, when you come into the land which the LORD your God is giving you.” It will be the land given…

1 (con’t) as an inheritance,

nakhalah – “an inheritance.” One inherits an inheritance. Thus, it is given by another and not earned. This is the state of the land in which the Israelite is to live, and it is in this state – and from this reference point – that the rite to be explained is mandated.

As for Israel as a nation, they have not yet come to Christ who is the anticipated true inheritance. He is what Canaan only anticipates. That life is still ahead of them. Someday they will enter, just as Moses says Israel will enter. It is this time that is being anticipated. Understanding this, Moses says…

1 (con’t) and you possess it and dwell in it,

v’rishtah v’yashavta bah – “and you possess and you dwell in it.” Again, Moses speaks of these things as a certainty. They shall inherit the land, they shall possess it, and they shall dwell in it. For Israel on the banks of the Jordan, the anticipation is Canaan. But for Israel without Christ, the anticipation and the promise is Christ.

As surely as they rejected God’s offer and turned from Canaan, they rejected God’s offer and turned from Christ. And as surely as they will enter Canaan, they will – someday – accept Christ.

The denial of both the Jews who still reject (and many curse) His name, as well as the denial of those in the church who say God is finished with Israel, are both denials that ignore the typology clearly seen in the words of Moses.

But more, they reject the words of the prophets, and they continue to reject the words of the apostles and of Jesus Himself that assure us reconciliation is yet ahead for Israel.

Regardless of that, the typology is set, the promises will come to pass, and Israel will both enter Canaan as stated by Moses, and they will come to Christ as noted in Scripture. As such, Moses has a word for the people when they enter and possess the land. It is…

that you shall take some of the first of all the produce of the ground,

v’laqakhta m’reshit kal peri ha’adamah – “and you shall take from first all fruit the ground.” Because of the use of “from” the words are a bit confusing. This is not referring to the Feast of Firstfruits, but rather of the first of all the produce. In Exodus 23, we read –

“Three times you shall keep a feast to Me in the year: 15 You shall keep the Feast of Unleavened Bread (you shall eat unleavened bread seven days, as I commanded you, at the time appointed in the month of Abib, for in it you came out of Egypt; none shall appear before Me empty); 16 and the Feast of Harvest, the firstfruits of your labors which you have sown in the field; and the Feast of Ingathering at the end of the year, when you have gathered in the fruit of your labors from the field.” Exodus 23:14-16

That is then further defined saying –

“The first of the firstfruits of your land you shall bring into the house of the Lord your God.” Exodus 23:19

The bikkurim, or firstfruits, signifies the first of the harvest cycle, and it is the time when the second pilgrim feast was conducted. Of that harvest of firstfruits, a portion was presented to the Lord. That is the reshit bikure, or “first of the firstfruits.”

It is that, and any other firsts, that are certainly referred to here. In other words, that was one harvest, but there will be harvests of barley, wheat, figs, grapes, olives, pomegranates, and whatever else is grown by the people. Deuteronomy 8:8 gives a good summary of such things. But these “firsts” would also include that of the fleece of the sheep as well. This was stated in Chapter 18 –

“The firstfruits of your grain and your new wine and your oil, and the first of the fleece of your sheep, you shall give him. For the Lord your God has chosen him out of all your tribes to stand to minister in the name of the Lord, him and his sons forever.” Deuteronomy 18:4, 5

The first from each of these, whatever they may be, was to be brought forward…

2 (con’t) which you shall bring from your land that the Lord your God is giving you,

The repetition concerning the land is not unnecessary. It is an added reminder that not only did He give them the land, but he also is the One who gives them what comes from the ground in the land.

Therefore, just as He can give them the land and remove them from it, He can also provide from the ground or withhold what comes from it. They will be explicitly reminded of this, in minute detail, in Chapter 28.

As this is so, they are obligated to give of the first of the fruits that come from the ground. No amount is stated, and thus it is according to the generosity of the heart of the giver to decide. Whatever amount it is, they are to collect it…

2 (con’t) and put it in a basket

Here is a new and rare word, tene. It signifies a basket, coming from a root probably meaning “to weave.” Thus, it is a woven basket of willows or the like. It will be seen four times between now and Deuteronomy 28:7.

2 (con’t) and go to the place where the Lord your God chooses to make His name abide.

In other words, the presentation is to be brought to the place of the tabernacle at the times of the pilgrim feasts. This would probably be something that happened at all three of the feasts, bringing forth whatever crop came ripe at that time.

And you shall go to the one who is priest in those days,

This simply refers to whatever priest is on duty at the time, be it the high priest or whatever priest was in attendance. The number of people coming to the pilgrim feasts would make it impossible for the high priest alone to meet and then accept the offering of every family that came. Thus, they were to come to one of the priests…

3 (con’t) and say to him, ‘I declare today to the Lord your God

The word nagad is used. It is variously translated as declare, profess, acknowledge, testify, show, and so on. It is a general word that gives the sense of “to be conspicuous.” One might say, “I openly proclaim today…”

In saying “today,” it has been passed on that this proclamation would be made only once a year. That does not logically follow. If one is to bring the first of the fruits, it would be much more logical for them to be presented as they became ripe. Hence, one would expect this to be done at each pilgrim feast, despite what Jewish commentators state.

By saying, “l’Yehovah elohekha,” or “to Yehovah your God,” it is demonstrating that the priest is acknowledged as the mediator between the people and the Lord. The profession is to be a constant reminder before the Lord. As such, he is to then say…

3 (con’t) that I have come to the country which the Lord swore to our fathers to give us.’

The Hebrew more specifically says, “swore to our fathers to give to us.” It is not to all of Israel, but that a particular generation would receive the promise. The rest could only anticipate what these people, standing before the priest, would actually receive.

Thus, in saying this, and in providing the fruit at this time, it is a tangible proof that the Lord had fulfilled His oath. The Lord had sworn, and the Lord fulfilled. And more, the presentation of the fruit not only proved they possessed the land, but that the land was productive and fruitful.

Therefore, it is to be understood by them that even the fruit from the land, meaning their continued existence, was from the hand of the Lord. The presentation was to then be considered an offering of both thanks and praise for what it represented in the greater harvest they had received.

Whatever work they did to bring forth the fruit was only possible because they had been given the land, and the land itself was productive enough to bring forth from their labors. This is all tied up in the presentation of the fruit. As such…

“Then the priest shall take the basket out of your hand and set it down before the altar of the Lord your God.

The priest, as the mediator, takes the offering and transfers it to the place before the altar, meaning the altar of sacrifice in the courtyard. Thus, the offering is considered as a sacrifice. In placing it before the altar, it is then representative of having been received by the Lord. As such, an acknowledgment of the Lord’s hand in this is to be proclaimed…

And you shall answer and say before the Lord your God:

The translation is right, “answer and say.” The first statement was made, the basket was taken from the hands and placed before the altar. It is as if the Lord (through the priest) has said, “I accept your offering.” With that accomplished, the person responds to the acceptance of the offering, saying…

5 (con’t) ‘My father was a Syrian, about to perish,

arami oved avi – “Aramean, wandering, my father.” Translating as “Syrian” is for our benefit. Although there are several unique ways of translating these words, the reference is surely to Jacob. He was born in Canaan, but he was not a Canaanite. Abraham was from Ur of the Chaldeans, and thus considered under Syria.

And more, his mother Rebekah was an Aramean. He also lived for twenty years in Paddan-Aram, his wives were from there, and his children were then reckoned as such as well.

Concerning the word avad, it can mean perishing, wandering (as in a lost animal), and so on. If “perishing” is intended, that would indicate the many times in his life when his existence was threatened, such as when Esau was of a mind to kill him, when he toiled under his father-in-law, Laban, when he feared being killed by the Shechemites of Canaan in Genesis 34, and when the great famine came which caused them to go to Egypt.

If “wandering” is intended, it is because he owned none of his own land but remained a nomad and a pilgrim throughout his life. As the word signifies both thoughts, it is probably intended to mean both, as a pun. He was a perishing and wandering Aramean.

The reason for this is because of the proclamation now being made by the presenter of the fruits. He is neither perishing nor wandering. He has both a possession and he has abundance – testified to by the basket. What the Lord promised this Aramean in his humbled state has been realized for his descendants.

5 (con’t) and he went down to Egypt and dwelt there, few in number;

Again, both thoughts, perishing and wandering, fit the narrative here. There was no food in Canaan, and they thus wandered from Canaan to Egypt. There was nothing firm or stable in their existence, and they were a small clan, as Jacob himself acknowledged in Genesis 34:30.

The family number at the time of entering Egypt was 70 souls…

5 (con’t) and there he became a nation, great, mighty, and populous.

That was recorded first in Exodus 1:7 –

“But the children of Israel were fruitful and increased abundantly, multiplied and grew exceedingly mighty; and the land was filled with them.”

But in their massive growth, affliction, not prosperity, resulted…

But the Egyptians mistreated us, afflicted us, and laid hard bondage on us.

Again, it is seen in Exodus 1 –

“Now there arose a new king over Egypt, who did not know Joseph. And he said to his people, “Look, the people of the children of Israel are more and mightier than we; 10 come, let us deal shrewdly with them, lest they multiply, and it happen, in the event of war, that they also join our enemies and fight against us, and so go up out of the land.” 11 Therefore they set taskmasters over them to afflict them with their burdens. And they built for Pharaoh supply cities, Pithom and Raamses. 12 But the more they afflicted them, the more they multiplied and grew. And they were in dread of the children of Israel. 13 So the Egyptians made the children of Israel serve with rigor. 14 And they made their lives bitter with hard bondage—in mortar, in brick, and in all manner of service in the field. All their service in which they made them serve was with rigor.” Exodus 1:8-14

Each thing that is being answered by the presenter of the basket is to remind him of his own state before the Lord. “This is where I have come from, and without the Lord, this is where I – as an Israelite – would still be.” Such is evidenced in the next words…

Then we cried out to the Lord God of our fathers, and the Lord heard our voice and looked on our affliction and our labor and our oppression.

This is referring to the words of Exodus 2 & 3 (and elsewhere) –

“Now it happened in the process of time that the king of Egypt died. Then the children of Israel groaned because of the bondage, and they cried out; and their cry came up to God because of the bondage. 24 So God heard their groaning, and God remembered His covenant with Abraham, with Isaac, and with Jacob. 25 And God looked upon the children of Israel, and God acknowledged them.” Exodus 2:23-25

“And the Lord said: ‘I have surely seen the oppression of My people who are in Egypt, and have heard their cry because of their taskmasters, for I know their sorrows. So I have come down to deliver them out of the hand of the Egyptians, and to bring them up from that land to a good and large land, to a land flowing with milk and honey, to the place of the Canaanites and the Hittites and the Amorites and the Perizzites and the Hivites and the Jebusites. Now therefore, behold, the cry of the children of Israel has come to Me, and I have also seen the oppression with which the Egyptians oppress them. 10 Come now, therefore, and I will send you to Pharaoh that you may bring My people, the children of Israel, out of Egypt.’” Exodus 3:7-10

In their affliction, labor, and oppression, the Lord heard their cry and acted accordingly, demonstrating his power and sovereign authority over Egypt. As Moses says…

So the Lord brought us out of Egypt

v’yosienu Yehovah mimitsrayim – “And brought us out, Yehovah, from Egypt.” Israel was in bondage. Israel cried out to the Lord. And the Lord brought Israel forth from the bondage of Egypt…

8 (con’t) with a mighty hand

b’yad khazaqah – “in hand mighty.” It is the same words spoken to Moses in Exodus 6:1 –

“Now you shall see what I will do to Pharaoh. For with a strong hand he will let them go, and with a strong hand he will drive them out of his land.”

It speaks of the Lord’s effectual power to accomplish what was necessary to bring the mighty nation of Egypt to its knees in order to bring about the release of Israel.

8 (con’t) and with an outstretched arm,

u-bizroa netuyah – “and in arm outstretched.” Again, it is a repeat of Exodus 6:6 –

“I am the Lord; I will bring you out from under the burdens of the Egyptians, I will rescue you from their bondage, and I will redeem you with an outstretched arm and with great judgments.” Exodus 6:6

This speaks of the effectual reach of the Lord to accomplish the delivery. When a man desires to show His strength or to defeat an enemy, he will stretch his arms out. In this one stance, he will both defend some and work against others.

8 (con’t) with great terror

u-b’mora gadol – “and in terror great.” The effects of the Lord’s powerful workings against Egypt can only be described as terrifying.

8 (con’t) and with signs

u-b’othoth – “and in signs.” The othoth, or signs, are things given to represent something else. The Lord gave Moses three signs to give to Israel – the rod which turned into a snake, the leprous hand, and the water which turned to blood. He also gave signs to Pharaoh concerning what would come upon them as the Lord accomplished His work. Also…

8 (con’t) and wonders.

u-b’mophtim – “and in wonders.” The mopheth, or wonder, comes from yaphah, or beautiful. Thus, it speaks of that which is conspicuous and amazing. The word “wonders” gives us the right sense. It speaks of the plagues which came upon the land. And yet, it also speaks of the fact that Israel was spared at the same time. While Egypt was destroyed, Israel survived through the plagues – each time it was a wonder in itself.

The Lord fought the battles, it was His strength that worked against Egypt, it was His reach that devastated them while Israel remained safe, and it was His actions that brought terror upon the foe.

The words of this verse are a general summary of what occurred in the time of the plagues upon Egypt and during the exodus from there. They are a close repeat of Moses’ words of Deuteronomy 4:34 –

“Or did God ever try to go and take for Himself a nation from the midst of another nation, by trials, by signs, by wonders, by war, by a mighty hand and an outstretched arm, and by great terrors, according to all that the Lord your God did for you in Egypt before your eyes?” Deuteronomy 4:34

And in bringing Israel out of Egypt, the Lord safely conducted Israel through the many years of disobedience, right to the shores of the Jordan. As such, he is to next acknowledge…

He has brought us to this place and has given us this land, 

In acknowledging the Lord’s power over Egypt, it is an acknowledgment that their possession of the land was only because of the Lord. There would have been no exodus without the effectual working of the Lord’s power, and there would, thus, be no land for Israel to receive the abundance from what they now possessed. Everything is tied up in what the Lord has done, and what the Lord has given them, it is…

9 (con’t) “a land flowing with milk and honey”;

This is the third of six times this particular phrase is used in Deuteronomy, this time speaking as if he were an Israelite standing before the Lord. The abundance and blessings are realized and confirmed in his words. The word for “land” is eretz. It speaks of the land as a whole, of which he is a partaker of.

Jacob was a wandering (and ready to perish) Aramean, and this Israelite now avows that he is the recipient of a land of fertility – all because of the Lord’s care of him. In acknowledgment of that…

10 and now, behold, I have brought the firstfruits of the land which you, O Lord, have given me.’

v’atah hineh heveti eth reshit peri – “and now, behold, I have brought the first fruit.” As in verse 2, it is not the bikurim or “firstfruits,” but “the first fruit.” Unless the distinction is made, actual points of theology concerning Christ can be easily confused.

This is the first ripe fruit of whatever the land produces. As such, the Israelite is standing before the Lord acknowledging that. For it to not be what is claimed would then be tantamount to lying to the Lord. Also, the word translated as “land” here is the same as in verse 2, ha’adamah. It should be translated as “the ground.” It is what the ground produces that is being referred to.

10 (con’t) “Then you shall set it before the Lord your God, and worship before the Lord your God.

v’hinakhto liphne Yehovah elohekha – “And you shall set it before the Lord your God.” What happens here seems confusing. In verse 4, it said that the priest was to take the basket out of the hand of the offeror, and to then place it before the altar. Since then, nothing has been said of the basket, and yet it says he is to set it before the Lord.

Some take this as the priest setting the basket before the altar, signifying it is a sacrifice to the Lord. From there, it was then returned to the offeror, who would then make his proclamation before the Lord over the sacrifice. After that is done, he then sets the basket before the Lord, meaning it is the priest’s portion who is the representative of the Lord.

Others see this as simply a continuation of verse 4. But that doesn’t seem to fit because the priest is said to have taken the basket. Rather than the word “then” which is used in verse 4 and verse 10, both times it simply says “and.”

What may be the case is that the words, “And you shall set it before the Lord your God,” are speaking of the entire process. One might paraphrase it for understanding as, “This is how you are to set it before the Lord your God.”

While that is being accomplished, he is also bowing and making his proclamation, here called “worship.” The whole process is then summed up in this verse. It is one act of presentation that includes bowing as it is conducted. When this is complete, Moses says…

*11 (fin) So you shall rejoice in every good thing which the Lord your God has given to you and your house, you and the Levite and the stranger who is among you.

This builds upon what has already been said several times in Deuteronomy, such as –

“There you shall bring all that I command you: your burnt offerings, your sacrifices, your tithes, the heave offerings of your hand, and all your choice offerings which you vow to the Lord. 12 And you shall rejoice before the Lord your God, you and your sons and your daughters, your male and female servants, and the Levite who is within your gates, since he has no portion nor inheritance with you.” Deuteronomy 12:11, 12

In other words, this is a part of the same process that is referred to for each of the pilgrim feasts. Though it is mentioned later, this is an integral part of what the people were to do at each such feast.

Once this rite is complete and the first of the fruit has been presented, only then would the people go about eating their tithes and offerings and rejoicing before the Lord. There would be relaxing, eating of meat, and drinking of wine – feasting and celebration.

There would be meeting up with old friends and making new ones. The intent of the pilgrim feasts was for the people to rest in the presence of the Lord, acknowledge His goodness toward them, and to praise Him for each and every blessing they had received.

The annual marking of these pilgrim feasts was a rite that was only failingly observed by the people, and even when they were observed, they were quickly forgotten again. As such, the words of Jeremiah – words that closely mirror much of our passage today – speak of the judgment upon the people for their failings –

“Ah, Lord God! Behold, You have made the heavens and the earth by Your great power and outstretched arm. There is nothing too hard for You. 18 You show lovingkindness to thousands, and repay the iniquity of the fathers into the bosom of their children after them—the Great, the Mighty God, whose name is the Lord of hosts. 19 You are great in counsel and mighty in work, for Your eyes are open to all the ways of the sons of men, to give everyone according to his ways and according to the fruit of his doings. 20 You have set signs and wonders in the land of Egypt, to this day, and in Israel and among other men; and You have made Yourself a name, as it is this day. 21 You have brought Your people Israel out of the land of Egypt with signs and wonders, with a strong hand and an outstretched arm, and with great terror; 22 You have given them this land, of which You swore to their fathers to give them—“a land flowing with milk and honey.” 23 And they came in and took possession of it, but they have not obeyed Your voice or walked in Your law. They have done nothing of all that You commanded them to do; therefore You have caused all this calamity to come upon them. Jeremiah 32:17-23

What will I proclaim, what will I profess?
What will I declare to the Lord my God?
Is there an exalted name, one I can confess?
One that the heavenly host will applaud?

And when I make my solemn profession
Will it be about something I have done?
Or will my mouth’s holy confession
Be about what God had done in Christ, His Son?

It is He who brought about the victory for us
And so, it is His name alone that I will confess
I shall proclaim “The Lord is Jesus!”
Yes. This is what my mouth shall profess

II. Life in Christ

Like the Feasts of the Lord, because this is a part of the conduct of those feasts, the passage today looks to life in Christ. The land the Lord promised is typical of our life in Christ. Israel was given the land; the church is given Christ. Israel was to inherit the land; Christ is our inheritance. Paul speaks of life in Christ as such –

“For if the inheritance is of the law, it is no longer of promise; but God gave it to Abraham by promise.” Galatians 3:18

Paul shows that the inheritance is of God and is not obtained through works of the law. As we noted, one inherits an inheritance. Thus, it is given by another; not earned. Further, Paul expressly states that the inheritance is obtained already by faith in Christ. It is also something promised with a guarantee in Christ –

“In Him also we have obtained an inheritance, being predestined according to the purpose of Him who works all things according to the counsel of His will, 12 that we who first trusted in Christ should be to the praise of His glory.
13 In Him you also trusted, after you heard the word of truth, the gospel of your salvation; in whom also, having believed, you were sealed with the Holy Spirit of promise, 14 who is the guarantee of our inheritance until the redemption of the purchased possession, to the praise of His glory.” Ephesians 1:11-14

It is this guarantee that fulfills the words of our passage today “and you possess it and dwell in it.” We, even now, possess the inheritance and we have obtained the inheritance, even if it is not realized in us yet.

In this state, we see a reflection of Paul’s word of Romans 10 in the next verses. The Israelite is told to take the first of every fruit and put them in a basket and take them to where the Lord is.

Good fruit in the New Testament is that which is pleasing to the Lord. It is the outworking of the faith that is possessed. What is the first of the fruit of the Lord? It is to acknowledge the Lord. As we saw in the passage today, the word nagad was used.

It is variously translated as declare, profess, acknowledge, testify, show, and so on. It is a general word that gives the sense of “to be conspicuous.” One might say, “I openly proclaim today…” The first of the fruit of our salvation is what Paul refers to in Romans –

“that if you confess with your mouth the Lord Jesus and believe in your heart that God has raised Him from the dead, you will be saved. 10 For with the heart one believes unto righteousness, and with the mouth confession is made unto salvation.” Romans 10:9, 10

People try to claim that “confessing” is a work and that Paul has it all wrong. That is nonsense – as is seen right here in Deuteronomy. It is an acknowledgment of the work of the Lord – an open declaration.

Just as Israel was to declare “l’Yehovah elohekha,” or “to Yehovah your God,” the Christian is to profess the Lord Jesus. The priest of Israel was the mediator who only anticipated Christ the Lord, our Mediator.

With the profession made by the Israelite, the priest was to take the basket and set it before the altar of sacrifice. That is typical of our profession of Christ, acknowledging Him as our sacrifice. “I was born of Adam, like him, I am set to perish and to wander until my days are ended. In that state, I was in Egypt, in the bondage of sin, but as the redeemed of the Lord, we called out in our agony, and You looked on our affliction and delivered us.”

This is all implied in 1 Corinthians 15. Christ died for our sins. Christ was buried. Christ rose. He did all of the work with His mighty hand (His effectual power to accomplish what was necessary to redeem us from the devil), and by His outstretched arm (His effectual reach to accomplish the delivery).

He stretched out His arm, He died on the cross, He accomplished the victory! In Him death is defeated. He worked against the powers of darkness, and He worked for His people.

This is what is being pictured in the passage today – a reminder of a person’s first moments in Christ. How can anyone say that to confess the Lord is a work? Who can BUT confess the Lord! He did the work; we are asked to simply acknowledge that.

Confession is more than the audible words which occur with the mouth. To “confess” is almost synonymous with to “profess.” However, one can confess a lie; one only professes the truth.

The audible confession stands because of the inward profession. This is why Paul says in Romans 8 that “the word is near you, in your mouth and in your heart.” It is as close to us as the air which enters and exits our mouth and fills our lungs, and it is both audible in tone and truthful to the heart.

The reason for the audible profession is obvious. No one would hide their true belief in the Lordship of Jesus. If He is, in fact, Lord, then He is alive. If He is alive, then He triumphed over the cross. If He did this, then He was without sin because “the wages of sin is death.” If He is without sin, then He is God because “all have sinned and all fall short of the glory of God.”

As you can see by logically thinking this through, the incarnation of Jesus Christ – being the God/Man – is inextricably tied up in the confession of “the Lord Jesus.” One cannot deny His Lordship, meaning His deity, and be saved. This is the heart of what God has done in the stream of time for the redemption of mankind.

Therefore, confession “with your mouth” is the making of an open profession that Jesus is God, thus denying all other gods. One must make the confession which is a true profession as is seen in the words “and believe in your heart that God has raised Him from the dead.”

Paul directly ties the resurrection to Jesus’ Lordship. One cannot honestly call on a dead savior and so acknowledging His resurrection returns us to the thought that He was sinless in His life and death.

The priest, taking the basket out of the hand of the Israelite is also a picture of Christ’s deity. Just as the first of the fruit of Israel was taken by the priest and placed “before the altar of the Lord your God,” meaning the altar of sacrifice, the first of the fruit of the believer is taken by Christ, our Mediator, who places it before the altar of the Lord, meaning His own sacrifice.

Everything is tied up in what Christ has done – everything. With that understood, the passage ended with the thought of rejoicing in every good thing that the Lord has given to the person, and to his house, and which is to also include “the Levite and the stranger who is among you.” The entire thought is beautifully reflected in the words of our closing verse today.

For now, let each of us be thankful for what God has done. We were wandering through life. We were perishing and destined for a bad end, we were kept in the shackles of sin, and it is Christ who delivered us from those things. By His mighty hand, and by His outstretched arm we have been brought home to God’s heavenly inheritance.

Let us rejoice in this. Let us be grateful to God for this. And let us, now and forever, magnify that great and exalted Name which is above every name. Let us exalt JESUS!

Closing Verse: “Therefore by Him let us continually offer the sacrifice of praise to God, that is, the fruit of our lips, giving thanks to His name. 16 But do not forget to do good and to share, for with such sacrifices God is well pleased.” Hebrews 13:15, 16

Next Week: Deuteronomy 26:12-19 Properly explaining these words will leave many pastors a’writhing… (The Third Year – The Year of Tithing) (74th Deuteronomy Sermon)

The Lord has you exactly where He wants you. He has a good plan and purpose for you. But He also has expectations of you as He prepares you for entrance into His Land of Promise. So, follow Him and trust Him and He will do marvelous things for you and through you.

The First of the Fruit

“And it shall be, when you come into the land
Which the LORD your God is giving you as
———-an inheritance all around
And you possess it and dwell in it
That you shall take some of the first of all the produce
———-of the ground

Which you shall bring from your land
That the LORD your God is giving you, where you will reside
And put it in a basket and go to the place
Where the LORD your God chooses to make His name abide

And you shall go to the one who is priest in those days
And say to him, ‘I declare today to the LORD your God thus
That I have come to the country
Which the LORD swore to our fathers to give us

“Then the priest shall take the basket out of your hand
And set it down before the altar of the LORD your God
And you shall answer and say
Before the LORD your God (with an acknowledging nod):

‘My father was a Syrian, about to perish
And he went down to Egypt and dwelt there
Few in number; and there he became a nation
Great, mighty, and populous – so you shall declare

But the Egyptians mistreated us, afflicted us, and laid
———-hard bondage on us
Then we cried out to the LORD God of our fathers –
———-calling out our confession
And the LORD heard our voice and looked on our affliction
And our labor and our oppression

So the LORD brought us out of Egypt
With a mighty hand, after our Egyptian plunders
And with an outstretched arm
With great terror and with signs and wonders

He has brought us to this place and has given us this land
“A land flowing with milk and honey
And now, behold, I have brought the firstfruits of the land
———-in your hand
Which you, O LORD, have given me

“Then you shall set it the LORD your God before
And worship before the LORD your God
———-worship and praise, and so much more

So you shall rejoice in every good thing
Which the LORD your God has given to you and your house
You and the Levite and the stranger who is among you
And be sure to bring along your spouse

Lord God, turn our hearts to be obedient to Your word
Give us wisdom to be ever faithful to You
May we carefully heed each thing we have heard
Yes, Lord God may our hearts be faithful and true

And we shall be content and satisfied in You alone
We will follow You as we sing our songs of praise
Hallelujah to You; to us Your path You have shown
Hallelujah we shall sing to You for all of our days

Hallelujah and Amen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“And it shall be, when you come into the land which the Lord your God is giving you as an inheritance, and you possess it and dwell in it, that you shall take some of the first of all the produce of the ground, which you shall bring from your land that the Lord your God is giving you, and put it in a basket and go to the place where the Lord your God chooses to make His name abide. And you shall go to the one who is priest in those days, and say to him, ‘I declare today to the Lord your God that I have come to the country which the Lord swore to our fathers to give us.’

“Then the priest shall take the basket out of your hand and set it down before the altar of the Lord your God. And you shall answer and say before the Lord your God: ‘My father was a Syrian, about to perish, and he went down to Egypt and dwelt there, few in number; and there he became a nation, great, mighty, and populous. But the Egyptians mistreated us, afflicted us, and laid hard bondage on us. Then we cried out to the Lord God of our fathers, and the Lord heard our voice and looked on our affliction and our labor and our oppression. So the Lord brought us out of Egypt with a mighty hand and with an outstretched arm, with great terror and with signs and wonders. He has brought us to this place and has given us this land, “a land flowing with milk and honey”; 10 and now, behold, I have brought the firstfruits of the land which you, O Lord, have given me.’

“Then you shall set it before the Lord your God, and worship before the Lord your God. 11 So you shall rejoice in every good thing which the Lord your God has given to you and your house, you and the Levite and the stranger who is among you.