Genesis 3,1-6 (Wer ist der Lügner?)

Genesis 3,1-6 (Wer ist der Lügner?)

Albert Einstein sagte: “Wenn du darauf aus bist, die Wahrheit zu beschreiben, überlasse die Eleganz dem Schneider.”

Heute wollen wir uns ansehen, wo die Wahrheit zuerst in Frage gestellt wurde. Ist das, was für dich wahr ist, nicht notwendigerweise auch für mich wahr? Ist Wahrheit überhaupt erkennbar? Wenn die Wahrheit präsentiert wird, wie können wir dann wissen, ob die eleganten Ausschmückungen vor denen Einstein gewarnt hat, eine subtile und raffinierte Absicht haben, sie zu verdrehen?

Es ist beängstigend zu denken, dass wir im Leben so leicht durch Worte manipuliert werden können, die richtig klingen, aber falsch sind. Was wir tun müssen, ist klar zu denken, aber in unserer Gesellschaft wird klares Denken nicht mehr gelehrt, es sei denn, man kommt auf die Hochschulebene – und selbst dann wird es nur als einzelne Disziplin gelehrt und nicht als allgemeine Regel.

In den Sprüchen heißt es:

„Wer als Erster aussagt, hat scheinbar Recht, doch dann kommt sein Gegner und stellt es in Frage.“

Sprüche 18,17

Wenn wir in einem Kurs über globale Erwärmung versuchen, klar und rational zu denken, werden wir wahrscheinlich eine schlechte Note bekommen. Wenn wir eine Theorie wie die Evolutionstheorie in Frage stellen, gibt es wieder … eine dicke, fette 6 für euch.

Unsere ersten Eltern wurden mit der Wahrheit konfrontiert, und sie sind damit nicht sehr gut umgegangen.

Ihre auf schlechten Entscheidungen beruhenden Beschlüsse haben zu allem geführt, von Joseph Stalin und Adolph Hitler bis hin zu Kommunismus und Faschismus. Ihre schlechten Beschlüsse haben dazu geführt, dass wir kleine Babys durch Tod und Ehepartner durch Scheidung verloren haben. Was für ein trauriger Zustand, in dem wir uns befinden… alles wegen Worten der Täuschung.

Einleitung:

Trotz der bedrückenden Umstände, die den Sündenfall des Menschen – und all sein daraus resultierendes Leid – umgeben, könnten wir ohne den Sündenfall niemals die Größe und die Herrlichkeit Gottes voll und ganz schätzen. Es gab keinen Fehler in Gottes Plan und Gottes Plan ist auch heute kein Fehler.

Alles, was jedem von uns im Leben begegnet – einschließlich meiner eigenen Prüfungen und Frustrationen – ist Gott bekannt und wird zu Seiner Ehre und zum Nutzen derer eingesetzt werden, die Er berufen hat. Wenn du das wirklich akzeptieren kannst, dann sollte dich das, was Adam und Eva getan haben, nicht dazu bringen, auf ihr Andenken zu zeigen und zu sagen: “Dumm, dumm, dumm”. Stattdessen kannst du auf das, was geschehen ist, schauen und zu Gott sagen: “Oh Gott, wie groß Du bist.”

Text Vers:

Wenn jemand in Versuchung gerät, soll er nicht sagen: “Gott hat mich in die Versuchung geführt.” Denn Gott kann nicht vom Bösen versucht werden und führt auch selbst niemand in Versuchung. Nein, jeder wird von seiner eigenen Begehrlichkeit hingerissen und gelockt. Wenn dann die Begierde schwanger geworden ist, bringt sie Sünde zur Welt, und die Sünde, wenn sie voll ausgewachsen ist, den Tod.
Jakobus 1,13-15

Möge Gott heute durch sein Wort zu uns sprechen und möge sein glorreicher Name immer gepriesen werden.

I. Ein gerissener Feind – Die Dinge verdrehen

1Die Schlange war listiger als all die Tiere, die Jahwe, Gott, gemacht hatte. Sie fragte die Frau: “Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?”

Kapitel 3 beginnt mit dem Versucher, der Schlange, die der Teufel oder Satan ist, wie wir später erfahren. Er bleibt ein Teil der sich entfaltenden Geschichte der Bibel fast bis zum Ende. Erst in Offenbarung Kapitel 20 wird er beseitigt. Er betritt die Bühne im dritten Kapitel der Bibel und er verlässt die Bühne im dritten Kapitel vor dem Ende der Bibel. Die Symmetrie in der Bibel verblüfft mich immer wieder.

In diesem Vers heißt es, dass er “listiger war als jedes Tier auf dem Feld…“. Die Gerissenheit des Teufels führt zu einem äußerst komplizierten Problem. Wenn Gott den Teufel erschaffen hat und der Teufel das Böse verursacht hat, hat dann Gott das Böse geschaffen? Wir werden uns diese Frage jetzt und später immer wieder stellen. Die Antwort auf diese Frage ist eine der wichtigsten überhaupt, die wir klären können, und nichts könnte relevanter sein.

Es gibt das Böse in der Welt, das wissen wir alle sehr gut. Die Frage ist, “Warum?” Hat Gott die Kontrolle über die Dinge verloren oder hat Er das Böse verursacht? Wenn eines von beiden der Fall ist, dann haben wir es mit dem willkürlichen Versagen eines inkonsequenten Schöpfers zu tun.

Augustinus sagte: “Es gibt keine mögliche Quelle des Bösen außer dem Guten”. Das Böse ist einfach eine Abwesenheit des Guten, und das kommt nur von etwas anderem, was es aus dem guten Zustand herauszieht, in dem es sich ursprünglich befand.

Aber was immer es aus dem guten Zustand herauszieht, ist etwas anderes, das ebenfalls gut ist – denn wie Thomas von Aquin sagt: “Nur das Gute kann eine Ursache sein; denn nichts kann eine Ursache sein, außer wenn es ein Wesen ist, und jedes Wesen, als solches, ist gut.”

Er meint damit, dass Nichts etwas verursachen kann, wenn es nicht ein Wesen ist und dass jedes Wesen, das Gott geschaffen hat, bei seiner Erschaffung gut war. Wenn wir das verstehen, sehen wir, dass das Gute nicht das Böse verursacht, was im Widerspruch zu sich selbst ist. Stattdessen verursacht es ein anderes Übel.

Im Falle des Teufels wurde er “gut” geschaffen. Etwas anderes, das gut war, zog das Böse aus ihm heraus. Welches Gute konnte das Böse aus dem Teufel herausziehen? Die Antwort findet sich in Jesaja 14 und in Hesekiel 28. In diesen Abschnitten geht es um den König von Babylon und den König von Tyrus, aber die Voraussetzung ist die gleiche wie für den Teufel –

14 Du warst gesalbt als ein schirmender Cherub, /
und ich hatte dich dazu gemacht. /
Du warst auf Gottes heiligem Berg. /
Zwischen den feurigen Steinen gingst du umher.
15 Du bliebst vollkommen /
vom Tag deiner Erschaffung an, /
bis man Unrecht an dir fand.
17 Deine Schönheit hatte dich überheblich gemacht, /
aus Eitelkeit hast du deine Weisheit zerstört. /
Hesekiel 28,14-15+17

13 Du, du hattest in deinem Herzen gedacht: /
‘Ich will zum Himmel hochsteigen! /
Höher als die göttlichen Sterne stelle ich meinen Thron! /
Im äußersten Norden setze ich mich hin, /
dort auf den Versammlungsberg!
14 Über die Wolken will ich hinauf, /
dem Allerhöchsten gleichgestellt sein!’
Jesaja 14,13-14

Das Gute, das der Teufel in der Herrschaft und Autorität Gottes sah, rief das Böse des Neides im Teufel hervor. Und seine eigene Schönheit und Pracht im Vergleich zu anderen rief das Böse des Stolzes hervor. Das Gute in Gott und das Gute in Seiner Schöpfung zogen das Böse hervor.

Was Gott für Seine Schöpfung vorgesehen hat, ist das Wohl der Schöpfungsordnung. Die gute Ordnung der Schöpfung erfordert jedoch, dass einige Dinge kaputt gehen werden – Sterne, die explodieren, oder Bäume, die sterben, um Mulch für das Wachstum neuer Bäume zu schaffen. Gott bewirkt also in den Dingen die richtige Ordnung des Universums und durch die Natur der ordnungsgemäßen Reihenfolge verderben Dinge.

In 1. Samuel 2,6 heißt es: “Der HERR tötet und macht lebendig”. Aber Gott hat nicht den Tod um des Todes willen gemacht. Er hat Adam lebendig gemacht, damit er lebt. Der Tod ist jedoch das Ergebnis der Gerechtigkeit, die zum Universum gehört, basierend auf der Natur Gottes. Dies erfordert, dass Sünder sterben müssen. Das Ergebnis ist, dass Gott der Urheber des Übels ist, das wir als Strafe kennen, denn Gottes Maßstäbe sind unabänderlich, aber er ist nicht der Urheber der Schuld. Dies kann nur von einem geringeren Wesen kommen, was wir später noch klären werden.

Nachdem er ohne Gottes Zutun verdorben worden war, machte sich der Teufel daran, Gottes Krone der Schöpfung – den Menschen – zu verderben. Warum sollte er das tun? Aus denselben Gründen, die wir bereit dargelegt haben: Neid, Prahlerei und Stolz.

Indem er Gottes Autorität über die materielle Welt untergräbt, würde er die Herrschaft über sie erlangen, einschließlich des Menschen, denn dem Menschen wurde die Herrschaft über die anderen Teile der Schöpfung gegeben. Der Teufel wollte herrschen und wie Gott sein, und das war der Weg, wie er das erreichen könnte.

Dies zeigt sich in der Versuchung Jesu durch den Teufel, als er sagte “Diese ganze Macht und Herrlichkeit will ich dir geben, denn sie ist mir überlassen worden und ich gebe sie, wem ich will. Alles soll dir gehören, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.”
Lukas 4,6-7

Als der Mensch fiel, übernahm der Teufel die Herrschaft über die Erde.

Die ersten Worte, die der Teufel zu der Frau sprach, kamen von einem Wesen, das in diesem Vers mit “gerissen” perfekt beschrieben wird. Er sagte zu ihr –

“Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?”

Aber das ist überhaupt nicht das, was Gott gesagt hat. Gott sagte: “Von jedem Baum des Gartens dürft ihr essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollt ihr nicht essen …”

Der Teufel wusste, dass er den Menschen so, wie er war, nicht vernichten konnte, weil die natürliche Ordnung der Dinge besagt, dass man sündigen muss, um sterben zu können. Er wusste auch, dass wenn sie von keinem Baum des Gartens essen könnten, der Mensch gezwungen wäre zu sündigen, weil er etwas essen musste, und so war seine Frage ein subtiler Angriff.

“Wenn es dir nicht untersagt ist, von jedem Baum zu essen, weil das zum Tod führen würde, wie kann dann das Essen von nur einem Baum zum Tod führen? Komm schon, Mädchen, denk es durch…”

Wie Matthew Henry so schön sagte: “Das göttliche Gesetz kann nicht kritisiert werden, solange es nicht zuerst falsch dargestellt wird.”

Dies ist eine wirklich gute Lektion für uns alle heute. Wenn wir Leute hören, die uns erzählen, was die Bibel sagt, sollten wir es besser selbst überprüfen. Es ist so leicht, in die Falle des Wohlstandsevangeliums, der Götzenanbetung oder einer Vielzahl anderer Dinge zu tappen, nur weil das Wort gegenüber ahnungslosen Zuhörern falsch dargestellt wird.

Bileam erfuhr von Gott, dass er Israel nicht verfluchen konnte, also ging er gegen sie vor, indem er sie in Versuchung führte. Der Teufel tat das Gleiche. Er musste sie verführen, zur Sünde verleiten, und sobald sie gesündigt hatten, standen sie unter seiner Macht und würden auch sterben. Wie Jesus selbst sagte, war der Teufel “ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn es ist keine Wahrheit in ihm.”

Wenn Adam als Bundesoberhaupt der Menschheit gewonnen werden könnte, dann würde die ganze Menschheit ihm gehören. Und der Teufel wollte es durch die Frau tun, während der Mann nicht anwesend war. Sie wurde aus ihm geschaffen und war das schwächere Gefäß.

Und nicht nur das: Wie du aus einer früheren Predigt weißt, verarbeiten Frauen Informationen anders als Männer. Sowohl beim Lösen von Problemen, als auch bei der Reaktion auf Stresssituationen sind Frauen ein ideales Ziel für die listigen Machenschaften des Teufels. Wenn er sich an sie wendet, hat er die Möglichkeit gegen ihre Verarbeitungsfähigkeiten auf eine Art und Weise zu arbeiten, die beim Mann nicht funktionieren würde.

Und pass auf, Eva, der Teufel kommt auf eine Art und Weise auf dich zu, die dich glauben machen wird, dass er auf deine besten Absichten schaut. So hat er damals gearbeitet und so arbeitet er auch heute. Paulus sagt im 2. Korintherbrief 11,14: “Denn der Satan selbst verkleidet sich als Engel des Lichts.” Seine Tricks ändern sich nie.

II. Von etwas abziehen oder zu etwas hinzufügen

2 Da sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen;
3 aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: `Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt!´“

Bei dem, was die Frau zur Schlange sagte, gibt es einige Dinge zu beachten, also stell bitte sicher, dass du das weißt, bevor ich dir diese Gedanken gebe. Gehen wir zurück zu dem, was in Kapitel 2 gesagt wurde –

Mitten im Garten stand der Baum des Lebens und der Baum, der Gut und Böse erkennen ließ.

&

“Von allen Bäumen im Garten darfst du nach Belieben essen, nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben.”

Was ich hier sagen werde, basiert auf Annahmen, und ich werde jede einzelne erklären, wenn ich dazu komme. Was du gerade aus Kapitel 2 gelesen hast, ist alles, was für die Punkte aufgezeichnet ist, die ich ansprechen möchte. Es gibt keinen Beweis dafür, dass es alles ist, was von Gott dazu gesagt wurde. Mit anderen Worten, ich möchte keine unbegründeten Schlussfolgerungen ziehen, sondern nur vernünftige Rückschlüsse ziehen.

Die Frau sagte: “Wir dürfen von den Früchten der Bäume des Gartens essen, aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht…“ Dies unterscheidet sich von Kapitel 2, wo es heißt: “Von jedem Baum des Gartens dürft ihr essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen.“

Wenn du den Unterschied bemerkst, sagt die Frau, dass sie “von den Früchten der Bäume des Gartens essen dürfen”, während es in dem früheren Vers heißt: “Von jedem Baum des Gartens dürft ihr frei essen.” Ihre Abwehrkräfte sind bereits geschwächt worden durch den subtilen Angriff des Teufels. Sie ist von dem abgewichen, was Gott so klar dargelegt hat.

Und sie sagte: “Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht…” In Kapitel 2 heißt es: “Der Baum des Lebens war auch mitten im Garten und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen.”

In der Mitte des Gartens standen zwei Bäume, nicht einer. Sie stellte einfach fest, dass sie nicht von dem Baum in der Mitte des Gartens essen konnte, ohne eine Unterscheidung zwischen den beiden zu treffen. Ihre Verteidigung offenbart die Schwäche, dass sie das, was Gott gesagt hat, nicht verarbeitet hatte und gibt es auf diese Weise wieder. Was gut in ihr ist, wird als böse oder als “Mangel an Gutem” hingestellt.

Stell dir das so vor: Dein Vater sagt zu deinem Bruder, dass zwei Frauen in einem Haus am Ende der Straße wohnen, dass eine davon verlobt ist und die andere nicht und er soll die verlobte Frau in Ruhe lassen. Dein Bruder sagt dann zu dir: “Papa sagt, du kannst jedes Mädchen in Sarasota zur Frau nehmen, aber lass die Frau in dem Haus unten an der Straße in Ruhe.”

Wenn der Teufel kommt und sagt: “Hat dein Vater gesagt: ‘Du darfst mit keinem Mädchen in Sarasota ausgehen?'” Wenn du dann antwortest: “Oh nein, ich kann mit jedem Mädchen ausgehen, mit dem ich will, außer mit dem in dem Haus da drüben…” dann hast du dich selbst in Schwierigkeiten gebracht. Er weiß ganz genau, dass es zwei Mädchen gibt, und er wird dich nur mit der Verlobten locken.

Als Gott in Kapitel 2 mit Adam sprach, heißt nicht, dass es nicht später noch weitere Gespräche mit mehr Details gab, aber denk an die allgemeine Regel – Alles, was aufgezeichnet wurde, dient dazu, dass wir verstehen, was passiert ist und warum. Daraus können wir schließen, dass Adam der Frau sagte, was Gott zu ihm gesagt hatte und er war damit nicht so eindeutig, wie er hätte sein sollen, oder sie hat einfach nicht aufgepasst.

Wie auch immer, wenn die Aufzeichnungen in Kapitel 2 korrekt sind, dann ist das, was die Frau sagte, falsch. Wenn das der Fall ist, dann sollten wir ihre Fehler genauer betrachten.

Gott sagte, sie könnten “frei essen”, aber sie wiederholte nur, dass sie “essen dürfen”. Das mag unbedeutend erscheinen, aber an anderer Stelle in der Bibel wird der Begriff “frei” verwendet, um auf die göttliche Gnade hinzuweisen, wie zum Beispiel in Römer 3,24, wo es heißt”…die durch seine Gnade uneingeschränkt/umsonst gerechtfertigt sind durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.”

Paulus hätte sagen können: “… gerechtfertigt durch seine Gnade”, aber er fügte “frei” hinzu (umsonst), um auf die überragende Gnade hinzuweisen, die mit diesem Geschenk verbunden ist. Die Frau hat dies versehentlich oder gedankenlos weggelassen.

Eine zweite Auslassung ist das, was ich vor einer Minute sagte: “aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht…” Es gab zwei Bäume in der Mitte des Gartens: der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis. Der Baum des Lebens war ihnen nicht verboten, nur der Baum der Erkenntnis.

Wenn man annimmt, dass dies ihre Worte sind, so wie sie sie gesprochen hat, ist das ein großer Fehler und einer, der die Raffinesse des Teufels beweist, denn später erwähnt er nie den Baum des Lebens, wenn er zu ihr spricht, sondern nur den Baum der Erkenntnis.

Und die dritte Änderung ist keine Auslassung, sondern eine Hinzufügung. Sie sagte: “Ihr sollt es nicht essen und nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.” Aber Kapitel zwei sagt nichts über das Berühren der Frucht. Es wird nur davor gewarnt, sie zu essen.

Freilich hätte Gott ihnen auch bei einer anderen Gelegenheit sagen können, sie sollten die Früchte nicht anrühren, aber dann würde dem Bericht etwas Wichtiges fehlen, das nur von Eva hinzugefügt wurde. Wenn wir zum nächsten Vers kommen, werden wir sehen, dass die Schlange niemals das “Anfassen” erwähnt, sondern nur das “Essen”. Daher können wir folgern, dass Eva das “Anfassen” als Warnung hinzugefügt hat, die möglicherweise von Adam ausgesprochen wurde.

Der Grund, warum das so wichtig ist, ist, dass wir es mit Gottes Wort zu tun haben. Die einzigen Worte, die der Mensch bis zu diesem Punkt als Regel und Leitfaden für seinen Glauben hat, sind die, welche wir in Kapitel zwei lesen –

„Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr frei essen; aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollt ihr nicht essen; denn an dem Tag, da ihr davon esst werdet ihr gewiss sterben.“

Das sind Adams vollständige Anweisungen für das Leben. Er und der Herr hätten noch zehn andere Gespräche über fast alles führen können, aber Gott hat uns gezeigt, dass dies für den Bericht wichtig war… und die Frau hat es fahrlässig falsch dargestellt. Die Lektion für uns hier ist, uns an Sprüche 30,5-6 zu erinnern –

Was Gott sagt, ist die reine Wahrheit. /
Wer Zuflucht sucht, hat in ihm einen Schild.
Füg seinen Worten nichts Eigenes hinzu, /
sonst weist er dich zurecht, und du stehst als Lügner da.

III. Wahrheit und Lüge vermischen

4 Da sprach die Schlange zu der Frau: „Keineswegs werdet ihr sterben!
5 Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!“

Die Schlange sagt zuerst: “Du wirst nicht sterben” oder wörtlich: “Du wirst keines Sterbens sterben.” – Lo mot te-muthun. Dies ist eine schamlose Lüge, stellt die Integrität des Herrn in Frage und ist eine direkte Herausforderung an Seine Autorität. Die Schlange leugnet, dass der Ungehorsam eine Gefahr darstellt. Es mag eine Übertretung sein, aber er sagt, dass es keine Strafe geben wird.

Das zweite, was der Teufel sagt, ist tatsächlich wahr: “Gott weiß, dass an dem Tag, an dem ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden, und ihr werdet wie Gott sein und Gut und Böse erkennen.” Das Problem ist, dass dies Adam und der Frau nicht gesagt wurde und es war daher etwas, das Gott für Seine eigenen Zwecke zurückhielt.

Der Grund, warum Adam und die Frau in den Garten kamen, war, dass sie Ihn anbeten und Ihm dienen konnten. Für die Frau würde es bedeuten, wie Gott zu sein und damit, dass auch sie und Adam ebenfalls angebetet und bedient werden würden. Stell dir vor, wie sie sich darüber den Kopf zerbricht. Der Teufel hat sie mit Stolz verführt und er hat ihr auch etwas offenbart, was Gott ihr nicht offenbart hat… “Was wurde mir noch alles vorenthalten?”

In Kapitel 10 der Offenbarung lesen wir dies –

Und ich sah einen anderen starken Engel aus dem Himmel herabsteigen, bekleidet mit einer Wolke, und ein Regenbogen war auf seinem Haupt; und sein Angesicht war wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen. Und er hielt in seiner Hand ein offenes Büchlein; und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer, den linken aber auf die Erde, und er rief mit lauter Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er gerufen hatte, ließen die sieben Donner ihre Stimmen vernehmen. Und als die sieben Donner ihre Stimmen hatten vernehmen lassen, wollte ich schreiben; da hörte ich eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: „Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreibe diese Dinge nicht auf!“
Offenbarung 10,1-4

Auch Paulus spricht von dem Geheimnis der Verblendung der Juden, dem Geheimnis der Kirche, dem Geheimnis der Gesetzlosigkeit, dem Geheimnis des Evangeliums sowie andere Geheimnisse der Weisheit Gottes.

In all diesen und vielen weiteren Beispielen in der Bibel hält Gott bestimmte Dinge zu unserem Besten verborgen, um Seinen Plan zu Seinem eigenen Zeitpunkt zu enthüllen und zufriedenstellend zu verwirklichen, wie Er es bestimmt hat. Dies war auch der Fall mit Adam und der Frau.

Die Erkenntnis von Gut und Böse war für beide ein Geheimnis, und die Tatsache, dass sie in dieser Hinsicht wie Gott sein würden, wurde ihnen zu ihrem eigenen Wohl vorenthalten.

Durch seine List untergräbt der Teufel das, was er nicht aktiv umstürzen kann. Und das ist das Muster, dem er immer folgt. Er bringt die Menschen dazu, zuerst an Gott zu zweifeln und Ihn dann schließlich zu verleugnen. Er beginnt mit Skeptikern und produziert Atheisten.

Er hat es in Menschen getan, er tut es in Familien, er tut es in Gesellschaften, und schließlich erreicht er seine Ziele sogar in Seminaren und Gemeinden.

Bei Menschen und Familien tut er es durch Tragödien und Tod – vielleicht eines geliebten Menschen. Er stellt Gottes Wort und Seine Güte in Frage und schließlich wenden sich die Menschen ganz vom Glauben ab.

In Gesellschaften wirkt er gegen das Gute und die Wahrheit und bringt Kulturen, die einst Gott verehrten, zur Gleichgültigkeit und schließlich zur Vernichtung. In England plant Charles, der Prinz von Wales, eine symbolische Änderung seines Titels, wenn er einmal König wird, von “Verteidiger des einen Glaubens” in “Verteidiger des Glaubens”.

Er tut dies, um die multikulturelle Gesellschaft Großbritanniens widerzuspiegeln. Dies würde bedeuten, dass der oberste Gouverneur der Kirche von England nicht mehr als Verteidiger des einen Glaubens – also des Christentums – bezeichnet werden wird, wie es seit der Herrschaft von Heinrich VIII der Fall war. Leider bedeutet der neue Titel “Verteidiger des Glaubens” dann “Verteidiger von Irgendetwas” und somit “Verteidiger von Nichts”.

In den Seminaren hat der Teufel große Institutionen eingenommen, die einmal auf der Bibel und der Botschaft des Evangeliums gegründet worden waren, wie Harvard, Princeton, Yale und so weiter, und hat sie in Bastionen des säkularen Humanismus und weltlicher Lügen, wie die der Evolution und der globalen Erwärmung umgewandelt.

Und der Teufel hat dieselben Lügen fast von Anfang an aktiv in den Kirchengemeinden eingesetzt. Innerhalb einer Generation nach der Zeit Christi schrieb der HERR sieben Briefe an sieben Gemeinden, von denen fünf teilweise oder fast vollständig unter die Herrschaft Satans gefallen waren. Heute sind Glaubensgemeinschaften, die einst Christus ehrten, mit Homosexualität, Befürwortern von Abtreibungsrechten und New-Age Spiritualismus gefüllt.

All diese Beispiele sind entstanden, weil die Menschen lieber den Lügen des Teufels folgten als der Wahrheit Gottes und seinem ewigen Wort. Am Ende wird nur der Tod die Folge sein, wenn man nicht dem klaren Wort Gottes folgt, wie Er es uns offenbart. Jesus erzählt uns von der Gerissenheit des Teufels im Johannesevangelium –

„…Er war von Anfang an ein Mörder und hat die Wahrheit immer gehasst, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er lügt, entspricht das seinem ureigensten Wesen. Er ist der Lügner schlechthin und der Vater jeder Lüge.“
Johannes 8,44

IV. Sein Lied bleibt das Gleiche

In unserer Predigt über Kapitel 2, Verse 16 und 17, haben wir die Frage gestellt, “Woher kommt das Böse?” Die Antwort lautet: aus dem freien Willen. Die offensichtliche Frage, die sich daraus ergab und die wir nicht vollständig ausgewertet oder beantwortet haben lautet: „Wenn Gott den Menschen mit einem freien Willen geschaffen hat und der freie Wille die Ursache des Bösen ist, hat Gott dann nicht das Böse geschaffen?”

Wir haben erwähnt, dass das, was geschehen ist, in Unschuld/Unwissenheit geschehen ist, aber das war keine vollständige Erklärung für das Problem des Bösen. Wenn es so wäre, würden die Menschen nicht über das Thema streiten, sie würden es verstehen.

In der Bibel heißt es in 1. Johannes 5:19: „Wir wissen, dass wir aus Gott sind und dass die ganze Welt um uns herum vom Bösen beherrscht wird.“
Wie ist das zustande gekommen und wie passt das in Gottes Plan, ohne dass Gott der Urheber des Bösen ist?

Um dies vollständig zu verstehen, müssen wir begreifen, was Thomas Aquinas im 13. Jahrhundert schrieb. Er sagte: “…das Böse folgt nie in der Wirkung, es sei denn, dass ein anderes Übel im Handelnden oder in der Materie vorher vorhanden ist… Aber bei freiwilligen Handlungen kommt der Fehler der Handlung vom Willen, der mangelhaft ist, insofern er sich nicht seiner eigentlichen Bestimmung unterwirft. Dieser Mangel ist aber kein Fehler, sondern der Fehler folgt aus der Tatsache, dass der Wille mit diesem Mangel handelt.“

Ob du das nun verstanden hast oder nicht, es ist erstaunlich tiefsinnig – und die Bibel bestätigt es im Römerbrief. “Der Fehler der Handlung” – in diesem Fall das Essen der Frucht, das ein Fehler der Handlung ist – “kommt vom Willen, der mangelhaft ist.” Was fehlte im Willen von Adam und der Frau? Es war das Fehlen der Erkenntnis von Gut und Böse – sie befanden sich in einem Zustand der Unwissenheit.

Aber war das die Schuld Gottes? Nein, Aquin sagt, es sei “insofern mangelhaft, als es sich nicht seiner eigenen Bestimmung unterwirft.” Was war die richtige Bestimmung in Bezug auf ihren Zustand der Ahnungslosigkeit? Es war, ihrem Schöpfer zu gehorchen und die Frucht nicht zu essen. 

Wenn sie ungehorsam waren, indem sie ihren freien Willen einsetzten, lag das an einem Fehler in ihnen, der von Gott geschaffen worden war? Nein! Es “ist kein Fehler (nach Aquin), sondern der Fehler folgt aus der Tatsache, dass der Wille (d.h. ihr freier Wille) mit diesem Fehler handelt.” Die Schuld wird direkt und ausschließlich dem Menschen zugeschrieben.

Der “Fehler”, wie wir ihn wahrnehmen, war Teil dessen, was in ihrer Schöpfung “sehr gut” war. Die Erschaffung eines Menschen ohne Wissen über Gut und Böse wird von Aquin als “Defekt” bezeichnet, aber wir könnten ihn auch in “Mangel” umbenennen. Nur weil es einen Mangel gab, heißt das nicht, dass daran etwas falsch ist. Als Adam und die Frau mit diesem Mangel an Wissen gegen die richtige Bestimmung handelten, resultierte dies in Schuld (oder Sünde).

Und Schuld führte, wie du weißt, zum Tod. Unser heutiger Textvers lässt sich jetzt viel klarer verstehen –

Wenn jemand in Versuchung gerät, soll er nicht sagen: “Gott hat mich in die Versuchung geführt.” Denn Gott kann nicht vom Bösen versucht werden und führt auch selbst niemand in Versuchung. Nein, jeder wird von seiner eigenen Begehrlichkeit hingerissen und gelockt. Wenn dann die Begierde schwanger geworden ist, bringt sie Sünde zur Welt, und die Sünde, wenn sie voll ausgewachsen ist, den Tod.

Lass mich ein weiteres Beispiel anführen, das dir dabei helfen könnte. Wenn die Bibel das Wort Gottes ist, dann sind ihre Lehren vollkommen. Aber die Menschen sind sich nicht einig über einige Themen – zum Beispiel sagen einige, dass Jesus Gott ist und andere nicht. Nur eines kann wahr sein.

Jetzt kannst du sehen, dass Gott weder der Versucher noch der Urheber des Bösen ist. Die einzige Möglichkeit, dass dies niemals geschehen hätte können, wäre gewesen, dass Gott niemals andere Wesen erschaffen hätte. Denn alles, was Er erschafft, ist notwendigerweise weniger als das, was Er ist, und ist daher in irgendeiner Weise mangelhaft.

Und nun sind wir bereit, den letzten Vers für heute zu untersuchen –

6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.

Der Teufel nutzte die Gelegenheit, um den Mangel der Frau auszunutzen, d.h. ihre Unwissenheit, das Gute vom Bösen unterscheiden zu können. Als er das tat, rief er Ungehorsam daraus hervor, der zu Schuld führte, und diese Schuld führte zum Tod… für uns alle, seit diesem Moment.

Und die drei Möglichkeiten, diesen Mangel auszugleichen? Die erste war die Begierde des Fleisches, als sie “sah, dass der Baum zur Speise taugte“.  Die zweite war die Begierde der Augen, als sie sah, dass “er angenehm für die Augen war”. Und drittens der Hochmut des Lebens, als sie sah, dass es ein erstrebenswerter Baum war, “der, weise machen sollte“.

Dieser eine Vers ist das vollständige Beispiel für jede Sünde, die jemals in der Menschheitsgeschichte begangen wurde. Jede Sünde, die du bei dir selbst oder bei anderen erkennen kannst, hat ihren Ursprung genau hier. Und wie wirksam ist sie? Der Apostel Johannes warnt in seinem ersten Brief davor, im 62. Buch der Bibel –

Liebt nicht die Welt und auch nicht, was zu ihr gehört! Wer die Welt liebt, hat keinen Platz für die Liebe zum Vater. Denn nichts von dem, was in der Welt ist, kommt vom Vater: Die Gier des eigenwilligen Menschen, seine begehrlichen Blicke, sein Prahlen mit Besitz und Macht – das alles gehört zur Welt.
Johannes 2,15-16

Das ist nicht nur das beste Beispiel für die weltliche Sünde, sondern Johannes spricht sie auch in genau derselben Reihenfolge der einzelnen Bereiche an, wie in Genesis: Lust des Fleisches, Lust der Augen und der Stolz des Lebens. Sie wirkte in Eden, und sie wirkt auch heute noch in jeder einzelnen menschlichen Seele. Aber Johannes gibt uns in seinem nächsten Vers ein Gegenmittel –

„Und die Welt mit ihren Begierden wird verschwinden. Doch wer tut, was Gott will, bleibt und lebt in Ewigkeit.“
Johannes 2,17

Dies führt uns jedoch zu einem weiteren Dilemma. Wenn dieses Muster der Sünde jeden Menschen seit Adam durchdrungen hat, wie können wir dann “den Willen Gottes tun” um für immer zu bestehen? Wir sind bereits verdammt. Das ist eine schicksalhaft entscheidende Sache und sieht hoffnungslos aus. Aber ja, es gibt Hoffnung. Gott hat uns nicht verlassen ohne ein Heilmittel. Tritt ein in Jesus Christus.
Nach Seiner Taufe wurde Jesus vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, wo er von Satan auf genau dieselbe Weise versucht wurde, wie die Frau. Lass uns den Bericht gemeinsam lesen.

Vom Heiligen Geist erfüllt, verließ Jesus den Jordan und ging in die Wüste. Der Geist hatte ihn dazu gedrängt. Vierzig Tage blieb er dort und wurde vom Teufel versucht. Während der ganzen Zeit hatte er nichts gegessen, sodass er am Ende sehr hungrig war. Da sagte der Teufel zu ihm: “Wenn du Gottes Sohn bist, dann befiehl diesem Stein hier, dass er zu Brot werde.” [Dies war eine Versuchung des Fleisches] Aber Jesus antwortete: “Nein, in der Schrift steht: ‘Der Mensch lebt nicht nur von Brot.'” Der Teufel führte ihn auch auf einen hohen Berg, zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Königreiche der Welt und sagte: “Diese ganze Macht und Herrlichkeit will ich dir geben, denn sie ist mir überlassen worden und ich gebe sie, wem ich will. Alles soll dir gehören, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.” [Das war die Versuchung der Augen] Aber Jesus entgegnete: “Es steht geschrieben: ‘Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!'” Der Teufel brachte Jesus sogar nach Jerusalem, stellte ihn auf den höchsten Vorsprung im Tempel und sagte: “Wenn du Gottes Sohn bist, dann stürz dich hier hinunter! Es steht ja geschrieben: ‘Er wird seine Engel aufbieten, um dich zu beschützen. Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du mit deinem Fuß nicht an einen Stein stößt.'”  [Das ist die Versuchung des Stolzes] Jesus gab ihm zur Antwort: “Es heißt aber auch: ‘Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht herausfordern!'” Als der Teufel sah, dass er mit keiner Versuchung zum Ziel kam, ließ er ihn für einige Zeit in Ruhe.
Lukas 4, 1-13

Während dieser drei Versuchungen verdrehte der Teufel das Wort Gottes. Er missbrauchte es und wandte es falsch an, um das Werk Gottes zu untergraben. Gleichzeitig wandte er seine alten Tricks gegen Jesus an, aber Jesus hat sich durchgesetzt und der Teufel hat versagt. Jesus besiegte den Teufel in seinem eigenen Spiel.

Jedem von uns stehen zwei Wege offen, “den Willen Gottes zu tun und für immer zu leben”. Der erste besteht darin, das zu tun, was Jesus jedes Mal tat, wenn Er in Versuchung geriet, nämlich die Heilige Schrift zu kennen, richtig zu zitieren und auf die Situation anzuwenden. Wenn du die Bibel nicht liest und auswendig lernst, bescherst du dir selbst eine ständige Niederlage.

Aber selbst wenn du nun gut bewaffnet bist, löst das nicht das andere Problem, dem wir alle gegenüberstehen. Wir haben alle schon gesündigt. Wir alle haben die Prüfung nicht bestanden. Wie können wir “den Willen Gottes tun und für immer leben”, wenn wir bereits gegen das Wort Gottes verstoßen haben? Die Antwort ist Jesus

„Das ist das Gottes Wille, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“
Johannes 6,29

„Lasst uns auf Jesus schauen. Er hat uns gezeigt, wie man diesen Lauf beginnt und als Sieger ans Ziel kommt. Weil er wusste, welche Freude auf ihn wartete, hat er das Kreuz und die Schande dieses Todes auf sich genommen. Nun sitzt er auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite.“
Hebräer 12,2

Listig und schlau ist unser Feind und erstmal guter Dinge,
Er wartet darauf, legt eine böse Schlinge.
Die Schlange zischt, ihre Bewegungen sind langsam und flache,
Wenn sie dann aber zuschlägt, ist es eine tragische Sache.

Er sucht, wen er verschlingen kann
Und maskiert sich als Engel des Lichts sodann.
Er ist ein Feind von erschreckender Macht und Lügen,
Die Seele des Menschen zu rauben ist sein Vergnügen.

Er ist der Ankläger der Geschwister
Derjenige, der an unsere Fehler erinnert, er hat viele Gesichter.
Als Anführer jeder falschen Religion er wirkt,
Und ist derjenige, der sich hinter ungehorsamen Kulten verbirgt.

Er verwickelt uns in einen tödlichen Kampf, seine beste Partie,
Er führt die Menschen in die Irre wie das blökende Vieh.

Die Ahnungslosen sind seine leichte Beute,
Die Weisen aber stehen in der Sicherheit des Herrn schon heute.
Auch wenn er uns leicht den Tag verderben kann,
Er kann das Heilige Schwert nicht besiegen sodann.

So steht fest in dem Herrn Jesus ungeniert,
der über den bösen Feind hat triumphiert.
Durch Sein Blut hat Er uns erkauft,
In Seiner Kraft und Macht nun lauft.

Heil dem Lamm Gottes, das ist getreten,
Auf den Kopf der Schlange, diesen Proleten [Angeber].

Obwohl er dreimal versucht wurde, hielt er stand.
Die Freiheit des Menschen von der ewigen Hölle hat er erlangt.
Am Kreuz war es dann endlich vollbracht
Jetzt können wir wieder bei Gott wohnen, wie es von Anfang an war gedacht.

Rufe Jesus an, der als Einziger deine Seele retten kann,
Wenn du die Geschichte des Evangeliums akzeptierst, das für dich geopferte Lamm.
Dann wirst du durch die Tore des Himmels gehen,
Den Gott der ewigen Herrlichkeit preisen und Ihn sehen.

 

 

 

 

Revelation 21:18

Saturday, 21 August 2021

The construction of its wall was of jasper; and the city was pure gold, like clear glass. Revelation 21:18

John continues describing New Jerusalem, saying, “The construction of its wall.” The word translated as “construction” is found only here in Scripture, endomésis. It refers to the material itself. One might say, “It is constructed of wood,” or “It is constructed of concrete.” In the case of the wall of New Jerusalem, it is constructed “of jasper.”

This is the same material noted in verse 11. As noted then, jasper (Greek: iaspis) is believed to be the same as the last stone mentioned in the breastplate of the high priest in Exodus 28:20. In the Hebrew there, the name is yashepheh. That comes from an unused root meaning “to polish.” It is believed to be jasper because of the same general-sounding name – yashepheh/iaspis/jasper.

Some commentators believe this refers to a blue-white diamond. Jasper was mentioned in verse 4:3 when describing the glory of God in Christ –

“Immediately I was in the Spirit; and behold, a throne set in heaven, and One sat on the throne. And He who sat there was like a jasper and a sardius stone in appearance; and there was a rainbow around the throne, in appearance like an emerald.” Revelation 4:2, 3

The connection between the two, Christ and the wall, would then give its own symbolism. Believers are said to be “in Christ” numerous times in the epistles. As the wall is that which surrounds the city, it forms an obvious picture of the eternality of the salvation of the saints, and the absolute security of that salvation. This hard, impenetrable, and beautiful construction speaks out a timeless truth that the saints of the ages can hold fast to, knowing that –

“Beloved, now we are children of God; and it has not yet been revealed what we shall be, but we know that when He is revealed, we shall be like Him, for we shall see Him as He is. And everyone who has this hope in Him purifies himself, just as He is pure.” 1 John 3:2, 3

Next, John says, “and the city was pure gold.” Gold is the royal metal. It is a symbol of wealth and purchasing power. In the Bible, it is used as a symbol of royalty and divinity. The city is thus reflective of the One who rules the city. Christ is the King, the divine Son of God.

Elsewhere, Peter says (1 Peter 2:5) that believers are “as living stones” and are being built up as a spiritual house. Thus, the construction of the city speaks of the connection between Christ and His people. We shall be “like” Him, and we shall be – as Paul says – “joint-heirs with Christ” (Romans 8:17). This then speaks of the sharing of believers in the glory and riches of Christ. Finally, John says the gold is “like clear glass.”

The same adjective is used to describe both the gold and the glass, and it should be rendered the same in both uses, “pure gold, like pure glass.” The word translated as “glass” is only found here and then again in verse 21. It “refers to any transparent substance (like crystal), i.e. ‘see-through stones.’ On both of its occasions in the NT, 5194 (‘pure, transparent glass’) refers to the New Jerusalem – ‘apparently a metaphor (personification) of all the glorified saints, serving as the eternal dwelling place of God’ (G. Archer).” (HELPS Word Studies).

The idea is not necessarily that the gold is see-through. It is that just as glass is bright and reflective, so is the gold. It will be so smooth and polished that it will appear like a mirror. This was anticipated in the temple that Solomon built –

“And he prepared the inner sanctuary inside the temple, to set the ark of the covenant of the Lord there. 20 The inner sanctuary was twenty cubits long, twenty cubits wide, and twenty cubits high. He overlaid it with pure gold, and overlaid the altar of cedar. 21 So Solomon overlaid the inside of the temple with pure gold.” 1 Kings 6:19-21

In New Jerusalem, everything will reflect the glory of God. John Gill’s analysis of the symbolism is flowery and beautiful, saying, “the rich and happy state they will be in, as well as their purity and freedom from all sin and corruption, and the clear knowledge of things they themselves will have, and others will have of them; their hearts and actions will be open to all; nor will this gold have any rust upon it anymore, or ever be changed, and become dim.”

The symbolism is given to relay spiritual truths of the glory that lies ahead for all who have come to God through His Christ.

Life application: The earthly tabernacle and temple were representations of Christ and of heavenly things related to Him. Each article, material, dimension, and so on were given to teach us spiritual truths about Him. They also anticipate the place where we will dwell with Him for all eternity.

If you have not read and studied the details of those earthly edifices, take time to do so. The description in Revelation gives a broad brushstroke of the glory to come, but the descriptions of the tabernacle and tent give the finer details. In them, we can see many wonderful truths concerning God’s redemptive process as it is worked out in the stream of human existence through His Messiah, our Lord JESUS.

How wonderful it will be to walk in the New Jerusalem and see what You have created! O God, we have hints of what is coming in Your word, but we can only speculate on much of the marvelous perfection of what lies ahead. Thank You for the beautiful taste of the glory to come as it is revealed in Your word! Hallelujah and Amen.

 

 

Revelation 21:17

Friday, 20 August 2021

Then he measured its wall: one hundred and forty-four cubits, according to the measure of a man, that is, of an angel. Revelation 21:17

The previous verse had John noting the length and breadth of the city, along with its height. The description continues with, “Then he measured its wall.”

It is disputed if this is the wall of the city itself, or a wall that surrounds the city. Verse 21:12 seems to indicate a separate border wall. For now, the description says it is “one hundred and forty-four cubits.” The number 144 is the twelfth number in the Fibonacci series. If this is the actual wall of the city, it is referring to its thickness. The “gates” of the city would be within that thickness, leading to the inside of the city.

Or it could be referring to the height of the wall that surrounds the city. If so, it is actually a teeny border wall in comparison to the actual walls of the city. But it is still rather immense. Some believe it is actually a border wall that is twelve cubits by twelve cubits, or 144 square cubits. That would make the wall even teenier in comparison to the main walls of the city. This would not be a “great and high wall” as was noted in verse 21:12.

Either way, the wall is measured in a different scale than the city itself was. The city was measured in stadia ,a Greek unit, but the wall is measured in the unit péchus, another Greek unit, meaning cubits. It is a Hebrew measuring system where the measurement goes from the tip of the middle finger to the bend in the elbow, or about eighteen inches, though its actual length is debated. In Hebrew, it is called the amah, or “mother” measurement. As the wall’s gates are according to the names of the children of Israel, this could be the reason a Hebrew measuring system is used. As far as the use of the cubit, John says it is “according to the measure of a man, that is, of an angel.”

Various ideas about what this means are given. A few are –

“It is to be the dwelling-place of men; and even, therefore, when an angel measures it, he measures it according to the measure of a man” (Milligan).

“Men shall then be equal to the angels” (Jamieson-Faucet-Brown).

“According to the measure of a man, that is, of the angel; as men use to measure, and as this angel measured, who appeared as a man in this action” (Matthew Poole).

As can be seen, there is no great consensus as to what John is saying. Robert Young avoids the debate by translating the word literally, saying –

“and he measured its wall, an hundred forty-four cubits, the measure of a man, that is, of the messenger.”

The debates concerning these things will be settled for us someday, but John is describing what he sees, and that is sufficient for us to know that certain truths are being conveyed that will be fully appreciated by us in the future.

Life application: Whatever the provided details actually describe, it is interesting that the measurement of the walls reveals a part of the geometric pattern (Fibonacci series) which is found throughout nature This shows an underlying wisdom and intelligence that is not readily apparent.

Such unusual geometric patterns are found elsewhere in the Bible, in both the text itself and also in what the text describes. As these patterns were unknown to those who received them, we can see that there are hidden treasures from God in His word that are as rich and wonderful as His love is for the people He is speaking to. His hand is upon every detail of His creation – from the form of the galaxies to the form of seashells. His wisdom is displayed in the structure of DNA, and it is revealed in each radiant new sunrise.

It is good to search out the mysteries of the universe, and it is good to search out the mysteries of the Bible as well. In so doing we learn more about the mind of God and the enormity of His wisdom. Let us never become so dulled in our thoughts that we could assume we have learned all there is to know about the Bible. Should we do this, the greatest treasure God has given us would sit gathering dust when it could be used to gather even more understanding of His glory.

So, pick up the word, read it, study it, and cherish it. Above all else that it contains, the main subject of it is God working in the stream of time and within the framework of creation to bring us back to Himself, and He is doing that through His Messiah, our Lord JESUS.

O God, give us the desire to pick up Your word, read Your word, and search out its mysteries all the days of our lives. Help us to use the gifts You have given us in a way that will bring out its hidden secrets. Yes, astonish us, O God, with Your wonderful word! Thank You for the Holy Bible. Amen.

 

 

Revelation 21:16

Thursday, 19 August 2021

The city is laid out as a square; its length is as great as its breadth. And he measured the city with the reed: twelve thousand furlongs. Its length, breadth, and height are equal. Revelation 21:16

Before measuring the city, John notes that “The city is laid out as a square.” The word is found only here in the Bible, tetragonus. It is a compound word signifying “four corners.” But a four-cornered city could be rectangular or some other shape, so John next carefully defines what that means, saying, “its length is as great as its breadth.”

In this, one can see calling the tetragonus “square” is correct. Of this, Albert Barnes rightly notes –

“It was an exact square. That is, there was nothing irregular about it; there were no crooked walls; there was no jutting out, and no indentation in the walls, as if the city had been built at different times without a plan, and had been accommodated to circumstances. Most cities have been determined in their outline by the character of the ground – by hills, streams, or ravines; or have grown up by accretions, where one part has been joined to another, so that there is no regularity, and so that the original plan, if there was any, has been lost sight of. The New Jerusalem, on the contrary, had been built according to a plan of the utmost regularity, which had not been modified by the circumstances, or varied as the city grew. The idea here may be, that the church, as it will appear in its state of glory, will be in accordance with an eternal plan, and that the great original design will have been fully carried out.”

As such, it fits the thought of Paul’s words where he speaks of the blindness of Israel happening until “the fullness of the Gentiles has come in.” God has an exact and precise listing of human souls that are set for certain purposes. Later Paul says –

“Now, therefore, you are no longer strangers and foreigners, but fellow citizens with the saints and members of the household of God, 20 having been built on the foundation of the apostles and prophets, Jesus Christ Himself being the chief cornerstone, 21 in whom the whole building, being fitted together, grows into a holy temple in the Lord, 22 in whom you also are being built together for a dwelling place of God in the Spirit.” Ephesians 2:19-22

Building a house implies a builder of a house. And a house is built based on a plan, implying an architect. In this, the builder will know the costs, amounts of materials, and so on that are required to build the house. What God has purposed will be perfectly set forth in New Jerusalem to accommodate those who dwell there.

Even in the seemingly chaotic stream of time in which we live, where things don’t seem to make any sense at all to us, God is working through those things to complete something perfect for His redeemed. With this understood, John next says, “And he measured the city with the reed.”

In this, a long journey would have taken place. Rather than a line of flax or a wheel with a measuring counter on it, or even a GPS to determine the size, it says the city was measured with this golden reed (rod). The measuring would be a long journey because John says it is “twelve thousand furlongs.”

A furlong is 220 yards, and so that distance would equal 2,640,000 yards or 1500 miles. However, the Greek word translated as furlong is stadia. A stadia is 607 feet long, and so the more likely distance is about 1380 miles. As it is squared, this would equate to a footprint of 1,904,400 square miles.

As such, many scholars immediately decry the size as figurative, not literal. If that is so, John could easily have said it was 20 miles square and then given the same other information. Even if symbolism is involved, there should be no reason to not assume that the size of New Jerusalem is not exactly as stated here. If all things are made new, a place for such a city to sit could easily be a part of that renewal.

With this in mind, John finishes the verse with, “Its length, breadth, and height are equal.” As such, this is not just a perfect square, but it is also a perfect cube. It is a whopping amount of space. But the importance of the description takes the reader right back to Exodus 26 where the dimensions of the Most Holy Place can be inferred to be 10x10x10 cubits, or a perfect cube.

This is certainly the case in the temple fashioned by Solomon. In 1 King 6:20, it says, “The inner sanctuary was twenty cubits long, twenty cubits wide, and twenty cubits  high.” This would be the Most Holy Place of the temple, again a perfect cube. The New Jerusalem is likewise a perfect cube, thus the implication is that the dwelling place of God (the Most Holy Place) is also the dwelling place of man – as was explicitly stated in verse 21:3.

The Most Holy Place, that was forbidden for anyone to enter – except the high priest, and only once a year (and not without blood) – was symbolically opened up for any and all at the death of Christ when the veil was torn upon His death. That symbolism now meets up with the reality in the New Jerusalem. And this then completes the thought of Paul from Ephesians 3:19 where the only other time the words “length,” “breadth,” and “height” are used in a single verse. There it says –

“For this reason I bow my knees to the Father of our Lord Jesus Christ, 15 from whom the whole family in heaven and earth is named, 16 that He would grant you, according to the riches of His glory, to be strengthened with might through His Spirit in the inner man, 17 that Christ may dwell in your hearts through faith; that you, being rooted and grounded in love, 18 may be able to comprehend with all the saints what is the width and length and depth and height— 19 to know the love of Christ which passes knowledge; that you may be filled with all the fullness of God.” Ephesians 3:14-19

In his words, Paul adds in “depth.” There is a perfect cube coming called New Jerusalem. It encompasses the length, breadth, and height of the symbolic dwelling place of God with men, and within it – in its depth – is that dwelling place. This is where “the love of Christ which passes knowledge” will be explored for all eternity.

As God is infinite, He obviously encompasses and extends throughout all of the universe, but the place where He has chosen to dwell in the fullest sense is in this magnificent structure that was anticipated all the way back in a cubed room in a tabernacle in the desert where no man was allowed to enter, under pain of death. But through the blood shed by the One whom all of those implements of the tabernacle anticipated, eternal life is now found in the glorious, cubed edifice known as New Jerusalem – the Most Holy Place.

Life application: New Jerusalem is one big city. It will be big enough to fit the redeemed of all ages, not only because of its breadth and length, but because of its height as well. Because of Christ’s cross, access to God for fallen man is restored. What is available for anyone who has called on Jesus will be realized in its fullness when the redeemed enter the New Jerusalem.

God has prepared a city with foundations for His people, and some wonderful day, we will be ushered into it and into the presence of God for all eternity. Have you reserved a room yet? If not, call on Jesus and enter into the sure promises of what He has prepared for His people. Come through the shed blood of God’s Son and receive the inheritance that He offers. Yes, come today to God through JESUS.

O God! How wonderful it will be to dwell in Your presence in a city that is perfect in every detail and one that reflects Your wisdom and order. We wait in anticipation for the wonderful day when we first walk through its gates to behold the splendor of Your glory! And then, there in that beautiful place, we shall be filled with the wonder of who You are for all eternity. Amen.

 

 

Revelation 21:1 5

Wednesday, 18 August 2021

And he who talked with me had a gold reed to measure the city, its gates, and its wall. Revelation 21:15

With the twelve foundations noted as having the names of the twelve apostles, John now says, “And he who talked with me.”

Again, it is a present participle – “And he who is talking with me.” John is writing as if the events are occurring for us just as they did for him at that moment. This would be the one described in verse 21:9, one of the seven angels. John is writing as if the events are occurring for us just as they did for him at that moment. Of the angel, it next says he “had a gold reed.”

Several times, a man with a reed is noted in Scripture. It is an implement used for measuring. This is seen, for example, in Ezekiel 40 –

“He took me there, and behold, there was a man whose appearance was like the appearance of bronze. He had a line of flax and a measuring rod in his hand, and he stood in the gateway.” Ezekiel 40:3

In this, the line of flax was for measuring greater distances, and the measuring rod for shorter distances. This was also seen in Revelation 11:1 –

“Then I was given a reed like a measuring rod. And the angel stood, saying, ‘Rise and measure the temple of God, the altar, and those who worship there.’”

The idea of measuring an area is implied in both the building of the tabernacle and the temple as well. The measurements of those edifices are given, and thus measuring implements were used to measure with. Of this “reed” noted in Revelation, as it is gold, it would be better to call it a “rod” because the word “reed” implies something grown. This is a gold rod that is used “to measure the city, its gates, and its wall.”

Instead of a reed, a wooden rod, or a line of flax, gold is used. Thus, it implies absolute purity. Nothing defiled or defiling will be seen in New Jerusalem. The measurements are taken to demonstrate the order, mathematical precision, and perfection of the edifice. In Ezekiel, the reason for the measurements is stated –

“Son of man, describe the temple to the house of Israel, that they may be ashamed of their iniquities; and let them measure the pattern. 11 And if they are ashamed of all that they have done, make known to them the design of the temple and its arrangement, its exits and its entrances, its entire design and all its ordinances, all its forms and all its laws. Write it down in their sight, so that they may keep its whole design and all its ordinances, and perform them. 12 This is the law of the temple: The whole area surrounding the mountaintop is most holy. Behold, this is the law of the temple.” Ezekiel 43:10-12

There was a perfection to what was described, and Israel was to see that and understand that the wisdom of God was involved in every detail of the design. Likewise, we are given hints of what is coming in New Jerusalem to perceive the magnitude, majesty, and marvel of what lies ahead. The order and divine perfection of what is measured is to show that God has a plan, it is precise, and it is perfect in every detail.

Life application: God, throughout the Bible, can be noted as demonstrating order and harmony. There is both intelligence and wisdom to be found in the things He has created, not random chaos. Nothing orderly can come from what is chaotic either. Paul speaks about such knowledge in Romans 1 –

“For since the creation of the world His invisible attributes are clearly seen, being understood by the things that are made, even His eternal power and Godhead, so that they are without excuse, 21 because, although they knew God, they did not glorify Him as God, nor were thankful, but became futile in their thoughts, and their foolish hearts were darkened.” Romans 1:20, 21

When we attribute order to chaos, as evolutionists do, we take the glory that God deserves and accredit it to random chance, thus bringing God’s wrath upon ourselves. This is noted in Revelation because order is once again seen in the New Jerusalem. It is a city with walls and foundations, and it is a set size, determined by God. Because the angel who is talking with John is going to measure it, the city is physical, not spiritual. Its sizes should be taken literally, even if they carry spiritual symbolism. Attempting to totally spiritualize what is provided is then contrary to what God intends for us to understand.

This is the same with other times in the Bible that Jerusalem is measured out. Along with Ezekiel 40, Zechariah 2 also speaks of measuring the city –

“Then I raised my eyes and looked, and behold, a man with a measuring line in his hand. So I said, ‘Where are you going?’
And he said to me, ‘To measure Jerusalem, to see what is its width and what is its length.’
And there was the angel who talked with me, going out; and another angel was coming out to meet him, who said to him, ‘Run, speak to this young man, saying: “Jerusalem shall be inhabited as towns without walls, because of the multitude of men and livestock in it. For I,” says the Lord, “will be a wall of fire all around her, and I will be the glory in her midst.”’” Zechariah 2:1-5

Both accounts in Ezekiel and Zechariah are likely referring to the millennial temple and city. We are being given these specific insights and measurements as indications of reality, not spiritual truths – even if spiritual truths are contained within them.

Because of the order of both of these future cities of Jerusalem, we can also be certain of the order and harmony God is working in our lives. God isn’t preparing cities of specific sizes while overlooking the number of residents that will occupy those cities. In other words, God has it all under control.

The future is known to Him, and if you have called on Him through His Messiah, He has prepared a place for you in that future. Be of good cheer, God is doing something wonderful, and that will become perfectly evident in the time to come. Trust that and be thankful to Him for making it possible through the coming of JESUS!

What comfort it is to know that in the building of a city for Your people You have considered the people for Your city! Thank You, O God, for Your attentive care of us and for the great plans You have laid out for our eternal state. What a wonderful, beautiful Creator You are! Amen.