Genesis 2,1-3 (Ein Tag der Ruhe)

Genesis 2,1-3 (Ein Tag der Ruhe)

Dies wurde in einem Gemeindeblatt gefunden: “Die Predigt heute Abend: ‘Was ist die Hölle?’ Kommen Sie etwas früher und hören Sie sich unsere Chorprobe an.”

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das an meinem Ruhetag machen will…

Da wir gerade von unserem Ruhetag sprechen, lass mich dir eine Passage aus Matthäus vorlesen. Ich frage mich, ob jemand von euch die gleiche schwammige Logik in diesen Versen sieht wie ich –

Und er ging von dort weiter und kam in ihre Synagoge. Und siehe, da war ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. Und sie fragten ihn und sprachen: Darf man am Sab­bat heilen?, damit sie ihn verklagen könnten. Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch ist unter euch, der ein Schaf hat und, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, es nicht ergreift und herauszieht? Wie viel mehr ist nun ein Mensch wert als ein Schaf! Darum darf man am Sabbat wohl Gutes tun. Dann sprach er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und sie wurde gesund wie die andere. Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten Rat gegen ihn, wie sie ihn umbringen könnten.
Matthäus 12,9-14

Also… wir können am Sabbat nicht heilen, aber wir können planen, jemanden am Sabbat zu töten? Ja, das macht Sinn… Leider trifft dieses Denken auf die meisten von uns in dem einen oder anderen Zusammenhang zu. Wir alle neigen dazu, über dieses oder jenes Thema zu urteilen. Und wenn es um konfessionelle Denkweisen geht, werden die Urteile noch wilder. Ganz oben auf der Liste steht eines der am meisten missverstandenen und umstrittenen Konzepte im Christentum – das des Sabbats.

Es gibt vier verbreitete und viele weniger verbreitete Ansichten über den Sabbat – den Siebenten-Tag-Sabbat, den Puritaner-Sabbat, den lutherischen Sabbat und den Erfüllten Sabbat. Nur eine ist richtig und daher kann nur eine als “biblisch” für den Christen bezeichnet werden.

Das Problem dabei ist, dass genau dieselben Verse, die zur Verteidigung einer Position verwendet werden, oft von den Befürwortern einer gegnerischen Ansicht zur Begründung ihrer Lehrmeinung herangezogen werden. Dieses Dilemma aufzulösen ist also weder etwas Einfaches noch etwas, auf das sich andere einigen werden. Das wird einfach nicht passieren.

Nachdem ich das gesagt habe, werde ich euch sagen, welche Ansicht die richtige ist und warum. Nur weil man sich nicht einig ist, heißt das nicht, dass das Problem nicht gelöst werden kann.

Einleitung:

Gott schuf alles in sechs Tagen und wie wir in den kommenden Versen sehen werden, ruhte er am siebten Tag. Das setzte ein Muster für das Volk Israel, ebenfalls einen Sabbat zu halten, aber der Siebenten-Tag-Sabbat basierte nicht nur auf der Schöpfung, sondern auch auf der Erlösung. Das ist ein Punkt, den wir definieren werden, wenn wir unseren eigenen Wochentagslebenszyklus betrachten und wie wir ihn biblisch handhaben sollten.

Wenn wir diese Dinge betrachten, sei dir bitte sicher, dass dies keine Nebensache ist – aus verschiedenen Gründen. Was Gott anordnet und warum, ist selbstverständlich von immenser Bedeutung und so müssen wir Sein Wort und Seine Entscheidungen richtig betrachten.

Textvers:

Vierzig Jahre empfand ich Ekel vor diesem Geschlecht;
und ich sprach: Sie sind ein Volk, das in seinem Herzen in die Irre geht,
und sie haben meine Wege nicht erkannt,
sodass ich schwor in meinem Zorn:
Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«
Psalm 95,10-11

Möge Gott heute durch sein Wort zu uns sprechen, und möge sein glorreicher Name immer gepriesen werden.

I. Gottes Werk

¹So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer.
²Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte.
³Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.

Was ist der Grund, warum du heute hier bist? Mir fallen da ein paar mögliche Antworten ein. Vielleicht bist du hier, weil du den Strand liebst und auch etwas Gemeinschaft mit anderen Christen genießen möchtest. Oder du möchtest vielleicht etwas über die Bibel lernen, an das du noch nie gedacht hast. Einige von euch sagen vielleicht: “Ich weiß, dass ich am Sonntag in die Kirche gehen soll, und das hier ist der am wenigsten bedrückende Ort, um dies zu tun.“ Vielleicht fühlst du dich auch schuldig, weil du weißt, dass du dir einen Tag frei nehmen und ihn in einem religiösen Kontext verbringen sollst.

Was auch immer der Grund ist – weil du hier bist, arbeitest du nicht. Zumindest ist das sicher. Das bedeutet, dass dies deine freie Zeit von der Arbeit ist. In Amerika bekommen wir in der Regel zwei Tage in der Woche frei, und wenn jemand aus religiösen Gründen einen bestimmten Tag verlangt, dann bekommt er diesen Tag in der Regel auch, wenn es irgendwie möglich ist.

Ein Großteil der Welt hat keine zwei Tage frei, aber so ziemlich überall, wo ich war, bekommen die Menschen mindestens einen Tag pro Woche frei von ihrer Arbeit. Ob sie diesen Tag nutzen, um sich zu entspannen oder um einem zweiten Job nachzugehen, bleibt ihnen überlassen, aber die meisten Kulturen und Gruppen folgen dem Muster “einer von sieben Tagen”. Es ist, als ob es in uns eingebaut wäre.

Steht die Art und Weise, wie wir unseren freien Tag verbringen, im Einklang mit der Bibel und wenn ja, wie können wir das wissen? Sieben-Tags-Adventisten glauben, dass der Samstag Sabbat, der der Nation Israel gegeben wurde, auch bis zum heutigen Tag noch verbindlich ist. Hier ist, was ihr Glaubensbekenntnis auf der adventistischen Website sagt –

“Der siebte Tag (Samstag) ist ein ganz besonderer Teil der Beziehung. Die Bibel, von Genesis bis zur Offenbarung, beschreibt den siebten Tag als den einen Tag, den Gott für die gezielte Gemeinschaft mit seinem Volk reserviert hat.”

“Der gütige Schöpfer ruhte nach den sechs Schöpfungstagen am siebten Tag und setzte den Sabbat für alle Menschen als Gedächtnis der Schöpfung ein. Das vierte Gebot des unveränderlichen Gesetzes Gottes verlangt die Einhaltung dieses Siebenten-Tag-Sabbats als Tag der Ruhe, der Anbetung und des Dienstes in Übereinstimmung mit der Lehre und Praxis von Jesus, dem Herrn des Sabbats. Der Sabbat ist ein Tag der beglückenden Gemeinschaft mit Gott und untereinander. Er ist ein Symbol unserer Erlösung in Christus, ein Zeichen unserer Heiligung, ein Zeichen unserer Treue und ein Vorgeschmack auf unsere ewige Zukunft in Gottes Reich. Der Sabbat ist Gottes immerwährendes Zeichen seines ewigen Bundes zwischen ihm und seinem Volk. Die freudige Beobachtung dieser heiligen Zeit von Abend zu Abend, von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang, ist eine Feier von Gottes schöpferischen und erlösenden Taten.”

Ist das richtig? Wenn ja, dann kommt jeder hier, der vermutlich ab und zu an einem Samstag arbeitet, in die Hölle. Das ist es, was sie lehren und das ist es, was sie glauben. Erstens ist ihre Aussage, die besagt: “Die Bibel, von Genesis bis zur Offenbarung, beschreibt den siebten Tag als den einen Tag, den Gott für gezielte Gemeinschaft mit seinem Volk reserviert hat”, völlig falsch. Wie jemand dies mit einem geraden Gesicht sagen kann, ist jenseits des Glaubens.

Sie sagen auch: “Das vierte Gebot des unveränderlichen Gesetzes Gottes verlangt die Einhaltung des Siebenten-Tags-Sabbats als Tag der Ruhe, der Anbetung und des Dienstes in Übereinstimmung mit der Lehre und Praxis von Jesus, dem Herrn des Sabbats.”

Diese Denkweise kommt von einer verwirrten Theologie über das Werk von Jesus Christus. Sie kommt auch von einem Missverständnis darüber, wie Gott wirkt.

Den Siebenten-Tag-Sabbat als eines von Gottes unveränderlichen Gesetzen zu bezeichnen, verweist Gott auf das Gesetz, nicht das Gesetz auf Gott. Einige Dinge sind ein Teil Seines Wesens, wie z.B. moralische Fragen. Diese wären unveränderlich, weil sie seinen Charakter widerspiegeln. Der Sabbat ist nach Jesu eigenen Worten kein Teil Seines Charakters –

Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbats willen. Also ist der Sohn des Menschen Herr auch über den Sabbat.
Markus 2,27-28

 

Wie du siehst, hat Gott den Sabbat für den Menschen geschaffen; er ist nicht Teil seiner Natur und daher veränderbar. Alles, was Gott für den Menschen getan hat, ist etwas, das nicht notwendigerweise von ewiger Natur ist. Bevor Gott schuf, existierte die Zeit nicht, und deshalb gab es auch keinen Siebenten-Tag-Sabbat. Wenn wir das einmal verstanden haben, dann können wir den Zweck des Sabbats richtig einschätzen und wie er sich auf uns in diesem Zusammenhang bezieht, für den Gott ihn vorgesehen hat.

Was wir tun müssen, ist, zuerst damit zu beginnen, das Sabbatgesetz zu überprüfen, wie es Israel, dem Bundesvolk Gottes, gegeben wurde.

Im Buch Exodus lesen wir das vierte Gebot –

Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.
Exodus 20,8-11

Das vierte Gebot wird im Buch Deuteronomium wiederholt, aber der Grund für den Sabbat ist dort eigentlich ein anderer –

…Denn du sollst bedenken, dass du auch ein Knecht gewesen bist im Land Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hat dir der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbattag halten sollst.
Deuteronomium 5,12-15

Wenn du den Unterschied bemerkst – die erste Begründung, die im Exodus gegeben wurde, als das Volk zum Berg Sinai gebracht wurde, basierte auf dem Schöpfungsbericht – “Denn in sechs Tagen machte der Herr Himmel und die Erde, das Meer und alles, was darin ist, und ruhte am siebten Tag.”

Der zweite Grund, der im Buch Deuteronomium genannt wird, basiert auf der Vollendung der Erlösung und der Verheißung, in seine Ruhe einzugehen: “Und denke daran, dass du ein Sklave im Land Ägypten warst und der Herr, dein Gott, dich von dort mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm herausgeführt hat.“

Alles im Alten Testament ist ein Bild für etwas Größeres, das in der Person von Jesus kommt. Er ist der wahre Erlöser und Er hat die vollkommene Ruhe geschaffen, die nur durch Seine Erfüllung des Gesetzes, das den Israeliten gegeben wurde, zustande kommen konnte.

Das Gesetz wurde nur dem Volk Israel gegeben. Bis zum Kommen des Messias war der Sabbat ein Zeichen des Bundesgesetzes – wie die Beschneidung – das am Berg Sinai empfangen und vom Volk Israel angenommen wurde.

Rede du zu den Kindern Israels und sprich: Haltet nur ja meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch für alle eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr erkennt, dass ich der Herr bin, der euch heiligt.
Exodus 31,13

Dies wird dreimal in der Schrift erwähnt und ist sehr spezifisch. Es sollte ein Zeichen zwischen Gott und den Israeliten als Teil des Bundesgesetzes sein. Es stellt sich also die Frage: “Stehen wir als Christen unter dem Gesetz Moses oder nicht?” Die Antwort auf diese Frage ist das entscheidende Zeichen dafür, ob wir uns an seine Gebote halten müssen oder nicht.

Leider gibt es immer wieder viele Auslegungen von einem “absoluten Ja” über ein “naja, teilweise” bis hin zu einem “gar nicht”. Die Leute mit dem “absoluten Ja” sind die verwirrtesten von allen, weil sie zu den Sabbat- und Speisegesetzen stehen, aber sie ignorieren die Gesetze, die ihnen sagen, dass sie dreimal im Jahr nach Jerusalem gehen müssen, dass sie Opfer darbringen müssen, dass sie keine Kleidung mit zwei Arten von Materialien tragen dürfen … neben 613 anderen Gesetzen, von denen viele in der heutigen Welt unmöglich zu erfüllen sind.

Die “naja, teilweise”-Leute versuchen, einen Unterschied zwischen den “zeremoniellen Gesetzen” und den “moralischen Gesetzen” zu machen, die im Gesetz Moses zu finden sind. Mit anderen Worten, die “zeremoniellen Gesetze” sind all die kleinen Dinge, die sie nicht tun wollen, wie z.B. Kleidung aus nur einer Art von Material zu tragen, und die “moralischen Gesetze” sind die großen Zehn, vor denen sie Angst haben, dass sie sie erdrücken, wenn sie sie nicht perfekt befolgen.

Unglücklicherweise picken sich diese “Nun, teilweise/moralische Gesetze”-Leute im Allgemeinen auch einige der “zeremoniellen Gesetze” als Tabu heraus – wie das Essen von Schweinefleisch. Das ist verwirrtes Denken, das auf schlechter Bibelauslegung beruht.

Die einzige vernünftige Option in Bezug auf das Gesetz Moses – d.h. das gesamte Gesetz, einschließlich der Zehn Gebote, die ein Teil dieses Gesetzes sind – ist, dass das Gesetz für Christen heute nicht anwendbar ist. Es gibt keine Unterscheidung zwischen zeremoniellen Gesetzen und moralischen Gesetzen im Gesetz Moses. Der Grund dafür, dass das Gesetz nicht anwendbar ist, ist, dass es das ist, was die Bibel lehrt. Dreimal im Buch Hebräer wird dies ausdrücklich gesagt und es wird zahlreiche andere Male angedeutet.

Hebräer 7,18 und Hebräer 10,9 sagen, dass das Gesetz durch das Werk Christi und die Errichtung des Neuen Bundes “beiseitegesetzt” ist. In Hebräer 8,13 wird gesagt, dass es “veraltet” ist.

Wenn der Autor des Hebräerbriefs das sagt, bezieht er sich auf das gesamte Gesetz und es wird kein Unterschied gemacht zwischen dem, was zeremoniell und was moralisch ist. Was wir nicht tun konnten, um das Gesetz zu erfüllen, hat Jesus für uns getan.

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!“
Matthäus 5,17

II. Er setzte sich

Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.
Johannes 19,30

Jesus beendete das Werk, zu dem Ihn Sein Vater gesandt hatte, und mit Seinem letzten Atemzug bestätigte Er dies für eine verstörte, in Sünde verlorene Welt. Danach gab Er Seinen Geist auf – nachdem Er die Strafe bezahlt hatte, die du und ich schuldig waren, und erfüllte das Gesetz, das du und ich niemals erfüllen konnten.

Als Jesus starb, war das Werk vollbracht,
Vollkommener Gehorsam, von Gottes eigenem Sohn erbracht.

Das Gesetz vollendet, erfüllt durch den Herrn
Und ein neuer Bund wurde in seinem Blut gegeben gern.

In seinen Taten finden wir unsere Ruhe jetzt
Durch den Glauben an sie, der einzige Test.

Wer kann eine Anklage gegen die Auserwählten Gottes erheben,
Wenn es Jesus ist, der uns durch seine Gnade hat erlöst.
In den Geretteten kann der Teufel keine Sünde bloßlegen
Nichts uns von unserem Platz wegstößt.
Wir ruhen dann in Seinem Werk allein
Von Sonntag bis Samstag, jeden Tag in Frieden.
Die Herrlichkeit Seines Werkes bleibt nicht geheim,
So dass wir unsere Arbeit ruhen lassen und es lieben.

Was tun wir, wenn wir eine bestimmte Aufgabe beendet haben? Im Fall von Jesus: Er setzte sich hin.

Im Tempel gab es alle Arten von Einrichtungsgegenständen. Es gab einen Altar, um Opfer zu verbrennen, es gab ein Wasserbecken zum Waschen, es gab einen Tisch mit Brot, das in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden musste, es gab eine Lampe, die mit Öl gefüllt werden musste, und es gab einen Weihrauchaltar, der frischen Weihrauch brauchte. Es gab alle möglichen Dinge, die morgens und abends, tagein, tagaus, das ganze Jahr hindurch getan werden mussten. Die Arbeit des Priesters war nie beendet und so gab es keinen Stuhl im Tempel.

Wenn ein Priester das Rentenalter erreichte, gab es einen anderen, der ihn ersetzte, und der Zyklus ging ohne Unterbrechung weiter. Was im Tempel geschah, war vergleichbar mit einem Autofließband. Tag für Tag werden Autos hergestellt und Menschen arbeiten ihr Leben lang, um neue Autos zu produzieren.

Egal, wie viele Autos hergestellt werden, es wird immer einen Bedarf für mehr geben. Alte Autos nutzen sich ab, Autos geraten in Unfälle, neue Menschen werden 16, und der Kreislauf geht weiter. Auf die gleiche Weise wurden neue Menschen in Sünde geboren, Sünder sündigten weiter, das Gesetz wurde weiter gebrochen, und so endete die Arbeit der Priester nie.

Jeden Samstag ruhte das Volk in Anerkennung an Gottes Schöpfungswerk und seine Erlösung, aber sie kamen nie wirklich in Gottes Ruhe, wie wir etwas später sehen werden, wenn wir den 95. Psalm anschauen. Die Arbeit ging weiter und der Bedarf nach etwas Größerem lag noch vor ihnen.

Angenommen, Autos gingen nie kaputt und jeder, der ein Auto hat, wäre glücklich damit. Und angenommen, es kämen keine 16-Jährigen mehr, die ein neues Auto bräuchten. Irgendwann käme der Tag, an dem keine Autos mehr gebraucht würden. Die Arbeiter würden wahrscheinlich eine große Party feiern und dann würden sie nach Hause gehen … und sich hinsetzen.

Das ist es, was mit dem Gesetz Moses geschah. Es wurde mit dem Zweck entworfen, zu enden, wenn es erfüllt werden könnte. Aber bis es erfüllt war, ging es immer weiter, von Tag zu Tag. Jesus Christus tritt ein: “Denkt nicht, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen, sondern um sie zu erfüllen.”

Das Gesetz und die Propheten sind heute genauso verbindlich wie zur Zeit Jesu. Nicht ein Buchstabe oder ein Pinselstrich fällt vom Gesetz weg und alle Menschen sind an dieses Gesetz gebunden. Wenn das so ist, warum behaupte ich dann, dass wir frei vom Gesetz sind? Weil es das ist, was Paulus behauptet hat! Wenn du in Christus bist, dann ist das Gesetz beiseitegesetzt.

Jesus hat das Gesetz erfüllt, das sonst nicht erfüllt werden konnte. Die letzte Sünde wurde gesühnt; das letzte Auto am Fließband wurde fertiggestellt. Das Gesetz wurde für diejenigen, die Jesus folgen, gegenstandslos. Als Er Sein Werk beendet hatte, tat Er etwas, was kein anderer Priester im Tempel tun konnte. Er setzte sich hin. Wie es im Hebräerbrief heißt –

…indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.
Hebräer 12,2

Jesus Christus ist zur Rechten des Thrones Gottes – dort im Allerheiligsten sitzend, sein Werk ist vollendet. Und das verspricht Er auch jedem Menschen, der Ihn durch den Glauben als Herrn anerkennt. Indem man das tut, überwindet man das Werk des Teufels, und man überwindet auch das Gesetz Moses, und es wird einem Frieden mit Gott gegeben. Jesus gibt uns die wunderbaren Worte der Befreiung im Buch der Offenbarung –

Wer den Kampf besteht, dem werde ich das Recht geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich den Kampf bestanden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.
Offenbarung 3,21

Was hat das alles mit dem Sabbat zu tun? Als Teil des alttestamentlichen Gesetzes ist er in Christus gegenstandslos geworden. Die einzigen Gesetze, die aus dem Alten Testament in das Neue übergehen, sind die, die im Neuen Testament neu formuliert sind… ein Bund, der in der Nacht von Jesu Kreuzigung eingeführt wurde.

Daher ist alles, was in den Evangelien vor diesem Moment aufgezeichnet wurde, ein Teil von Jesus, der das Gesetz in unserem Namen erfüllt. Nur das, was nach dem Kreuz als verbindlich erklärt wurde, ist Teil des Neuen Bundes… und der Sabbat ist es nicht. Nein, wir dürfen nicht morden, das sagt der Neue Bund. Ja, wir können Schweinefleisch essen, das sagt der Neue Bund. Nein, wir können nicht stehlen, das sagt der Neue Bund. Unsere Lehre für das Leben in Christus kommt von Seinem Neuen Bund in Seinem eigenen Blut.

Der Sabbat ist ein Teil des Alten Bundes, nicht des Neuen. Er basierte auf Gottes Schöpfungswerk und Gottes Erlösungswerk, die beide in Jesus beantwortet sind. Er ist der Erlöser und in Ihm sind wir eine neue Schöpfung. Beide Handlungen sind auf das Kreuz ausgerichtet.

Betrachte das Gesetz auf diese Weise. Israel arbeitete sechs Tage und ruhte am siebten Tag. Dies kann mit der Vorfreude auf die Ruhe gleichgesetzt werden, die noch vor ihnen lag. Biblische Christen, die dem im Neuen Testament festgelegten Muster folgen, beten am ersten Tag der Woche an und arbeiten danach. Israel arbeitete, um zu ruhen, wir ruhen, um zu arbeiten.

Dies kann gleichgesetzt werden mit der Erfüllung der Ruhe, auf die wir zurückschauen. Mit anderen Worten: Das Kreuz von Golgatha ist der zentrale Fokus des Glaubens – sei es der Blick nach vorne durch Israel oder der Blick zurück durch die Gemeinde.

Jesus Christus hat sich auf den Thron Seines Vaters gesetzt und Er verspricht, dass jeder, der überwindet, das Recht haben wird, bei Ihm zu sitzen. Rate mal – das ist jeder, der Jesus Christus als Herrn angerufen hat –

Aber Gott ist reich an Erbarmen und hat uns seine ganze große Liebe geschenkt und uns mit dem Messias lebendig gemacht – ja, auch uns, die aufgrund ihrer Verfehlungen für ihn tot waren. Bedenkt: Aus reiner Gnade seid ihr gerettet! Er hat uns mit Jesus Christus auferweckt und uns mit ihm einen Platz in der Himmelswelt gegeben, damit er auch in den kommenden Zeitaltern den unendlichen Reichtum seiner Gnade und Güte in Jesus Christus an uns deutlich machen kann.
Epheser 2,4-7

Als Jesus sein Werk vollendet hatte, setzte Er sich nieder. Wenn wir auf Jesus vertrauen, setzen wir uns mit Ihm. Gelobt sei Gott! Er setzte sich nieder.

III. Wir, die wir glauben

Im Buch Hebräer geht der Autor sehr ausführlich auf das Werk Jesu und die Überlegenheit seines Bundes über den Moses ein. Er zitiert dann den 95. Psalm, um einen Punkt über Gottes Sabbatruhe zu machen.

…Und wenn ihr heute seine Stimme hört, verschließt euch seinem Reden nicht / wie damals in Massa in der Wüste, / am Tag von Meriba. Mich hatten sie dort auf die Probe gestellt! / Mich haben eure Väter versucht / und sahen meine Taten doch selbst. Vierzig Jahre lang ekelte mich dieses Geschlecht. / “Sie sind ein Volk, dessen Herz sich verirrt”, sagte ich, / “denn meine Wege kennen sie nicht.” So habe ich geschworen in meinem Zorn: / “Die kommen nie zur Ruhe in meinem Land!”
Psalm 95,7-11

Der Autor des Hebräerbriefs zitiert König David, der Hunderte Jahre zuvor sagte: “Heute.”

Er verwendet dann den ganzen Rest von Kapitel 3 darauf, zu erklären, wer die Ungehorsamen waren und wie sie es nicht schafften, in Gottes Ruhe einzugehen. Dann, beginnend mit Kapitel 4, sagt er Folgendes –

Hüten wir uns also davor, zu meinen, jemand sei zu spät gekommen. Denn die Zusage, in Gottes Ruhe hineinzukommen, gilt ja noch. Wir müssen deshalb alles tun, dass so etwas nicht geschieht. Denn die gute Botschaft wurde uns genauso verkündigt, wie jenen damals in der Wüste. Aber ihnen nützte es nichts, weil ihr Hören nicht mit Glauben verbunden war.
 Hebräer 4,1-2

Wenn König David “heute” sagte, als er den 95. Psalm schrieb, dann sprach er von seinem Zeitpunkt ausgehend und er sagte, dass das Wort mit dem Glauben vermischt werden muss, aber Paulus erklärt an anderer Stelle, dass “… wenn die, die vom Gesetz sind, Erben sind, der Glaube nichtig ist und die Verheißung keine Wirkung hat” Mit anderen Worten, es ist der Glaube und der Glaube allein an das, was Gott verspricht, der Sein Volk in einen Zustand der Ruhe bringt, nicht das Gesetz. Und so sagt uns der Autor des Hebräerbriefs in Vers 4:3: “Denn wir, die wir geglaubt haben, gehen ein in diese Ruhe…”

Geh zurück zu König David. Wenn er zu seiner Zeit “heute” sagt, dann war die Verheißung der Ruhe noch eine offene Frage. Sie konnte weder bei der Überquerung des Jordans noch zu irgendeinem Zeitpunkt zu Lebzeiten König Davids vollzogen worden sein. Es war die Gegenwart (das „Jetzt“) zu Davids Zeit und auch die Gegenwart (das „Jetzt“) zur Zeit des Neuen Testaments.

Das ist es, was Gott von uns verlangt – die Werke Seines Sohnes durch den Glauben anzunehmen und anzuerkennen, dass Er der Herr ist und dass wir durch Seine unverdiente Gunst in allem gerechtfertigt sind, in dem uns das Gesetz niemals rechtfertigen konnte – einschließlich der Einhaltung des Sabbattages.

Eigentlich ist es so, dass wenn wir zurückgehen und versuchen, das Gesetz zu befolgen, dann mischen wir das in das Gesetz hinein, was bereits erfüllt ist. In unserem nächsten Punkt werden wir den Fehler in dieser Art des Denkens sehen.
IV. Ein Tag der Ruhe

Erinnerst du dich, als wir heute anfingen, sagte ich, dass nur eine der vier Sabbatoptionen richtig ist? Paulus könnte im Römerbrief nicht klarer sein, was die Tage der Woche angeht und wie wir sie handhaben sollen –

Der eine hebt bestimmte Tage hervor, für den anderen ist jeder Tag gleich. Aber jeder soll mit voller Überzeugung zu seiner Auffassung stehen. Wer einen bestimmten Tag bevorzugt, tut das zur Ehre des Herrn. Genauso ist es bei dem, der alles isst. Er tut es zur Ehre des Herrn, denn er dankt Gott dafür. Und auch der, der nicht alles isst, tut das zur Ehre des Herrn und sagt Gott Dank.
Römer 14,5-6

Wir sind von Paulus aufgefordert worden, in unserem eigenen Verstand völlig überzeugt zu sein von der Angemessenheit, einen Tag über einen anderen zu erheben – mit anderen Worten, den Glauben an unsere Überzeugungen zu zeigen. In einer Gemeinde zu sitzen, die einen Sabbat vorschreibt, in welcher Form auch immer, ist kein Beweis des Glaubens. Also selbst wenn du nur aus Zwang in die Kirche gehst, zeigst du keinen Glauben.

Paulus, der die Beschneidung als Maßstab für das Werk Christi verwendet, sagt dies –

Und ich erkläre noch einmal: Jeder, der sich beschneiden lässt, ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu befolgen. Wenn ihr durch das Gesetz vor Gott bestehen wollt, habt ihr euch von Christus getrennt und die Gnade verloren. Wir dagegen haben folgende Hoffnung: Wir erwarten aufgrund des Glaubens durch den Geist Gottes die Gerechtigkeit, die vor Gott Bestand hat.
Galater 5,3-5 

Die Beschneidung war ein Zeichen des Bundes zwischen Israel und Gott, genauso wie der Sabbat ein Zeichen war. Und so wie jeder Mann, der sich beschneiden lässt, dem ganzen Gesetzes verpflichtet ist, so ist auch jeder Mann, der versucht, sich Gottes Gunst in irgendeinem anderen Aspekt des Gesetzes zu verdienen, einschließlich des Sabbats, dem ganzen Gesetz verpflichtet.

Beschneidung ist jetzt ein neutrales Thema … kein kastriertes Thema! [Im Englischen wird das Wort „neutral“ ähnlich geschrieben, wie das Wort „kastriert“ – und passt zusätzlich lustig zum Kontext]

Wenn du deine Kinder aus gesundheitlichen Gründen beschneiden willst, dann tu das ohne Angst vor Strafe, aber wenn du deine Kinder beschneidest oder die Beschneidung für dich selbst in Betracht ziehst wegen des Gesetzes, dann ist die Gnade aufgehoben und du bist dem gesamten Gesetz verpflichtet.

Das ist genau die gleiche Überlegung wie ein vorgeschriebener Sabbat. Wenn du es tust, um das Gesetz zu erfüllen, dann stehst du in der Schuld des gesamten Gesetzeswerkes. Du bist dann aus der Gnade gefallen, und deine Taten werden vor dem Gericht gegen dich sprechen.

Unser Tag der Ruhe ist dann also Gottes Ruhetag – der siebte Tag. Im Gegensatz zu den anderen sechs Tagen im Schöpfungsbericht, die besagen, dass “Abend und Morgen der 2. (oder 3., oder 4., oder was auch immer) Tag waren”. Der siebte Tag sagt nichts über Abend und Morgen; es ist ein ewiger Tag… die Schöpfung ist vorbei. Der Autor des Hebräerbriefs erklärt es so:

…Nun sind Gottes Werke zwar schon seit Vollendung der Schöpfung fertig, denn wo vom siebten Schöpfungstag die Rede ist, steht geschrieben: “Am siebten Tag, nach Vollendung seiner Werke, ruhte Gott.”
Doch an der vorhin genannten Stelle sagte Gott: “Sie werden niemals in meine Ruhe hineinkommen!” Es bleibt also dabei, dass einige in die Ruhe hineinkommen werden, obwohl die, denen die gute Botschaft damals gesagt wurde, durch ihren Ungehorsam ausgeschlossen blieben. Gott hat nun für eine neue Gelegenheit gesorgt, ein neues “Heute”, von dem er lange nach jenem Geschehen durch David gesagt hat:
“Wenn ihr heute Gottes Stimme hört, verschließt euch seinem Reden nicht!”
Hebräer 4,3-7

Das ist das “Heute”, das für David gegenwärtig war und offensichtlich noch auf eine zukünftige Erfüllung wartet. Gottes Ruhe, die am 7. Tag eintrat, war für Israel offen und blieb zur Zeit Davids offen. Der Hebräerbrief fährt fort, den Gedanken zu vervollständigen –

Denn wenn Josua das Volk schon in die eigentliche Ruhe hineingeführt hätte, würde Gott nicht später von einem anderen Tag geredet haben. Es gibt also noch eine besondere Ruhe für das Volk Gottes. Denn wer in diese Ruhe hineinkommt, wird sich von all seiner Arbeit ausruhen, so wie Gott von der seinen ruht.
Hebräer 4,8-10

Von den vier Hauptansichten über den Sabbat habe ich nur eine der drei falschen Ansichten speziell angesprochen. Es gibt keine Notwendigkeit, die anderen beiden anzusprechen, weil die einzig vernünftige Option bei der Widerlegung des Siebenten-Tag-Sabbats der Erfüllte Sabbat ist. Weil dies so ist, ist es daher die richtige Ansicht des Sabbats. Wenn er erfüllt ist, wird er beiseitegestellt.

Wir halten keinen Sabbat-Tag ein, weil wir in unserer Sabbat-Ruhe leben – Gottes ewiger siebter Tag. Wenn du am Sonntag zur `Church on the Beach´ [Kirche am Strand – die Gottesdienste wurden am Strand abgehalten] kommen möchtest, bist du herzlich willkommen. Wenn du einen Montag, einen Dienstag, einen Mittwoch, einen Donnerstag, einen Freitag oder einen Samstag für die Anbetung des Herrn freimachen möchtest, dann kannst du das tun. Wenn du keinen Tag beiseitelegen willst, dann bist du frei, auch das zu tun.

Jeder von euch soll in seinem eigenen Verstand überzeugt sein und ohne Zwang dem Herrn folgen, während ihr in seinem Werk und nur darin allein ruht.

Ein letzter Punkt über das 7-Tage-Schöpfungsmuster – Gott arbeitete 6 Tage lang und ruhte dann. Dies ist ein Bild für die 7000 Jahre des Menschen auf der Erde. Der Zeitraum, der als Tausendjähriges Reich bekannt ist, sind die letzten 1000 Jahre, bevor Gott seine neue Ordnung einführt. Während dieser Zeit wird Jesus auf seinem Thron in Jerusalem sitzen. Wenn er das tut, nennt Jesaja es seinen Ort der Ruhe –

Sie werden nichts Böses tun,
noch verderbt handeln auf dem ganzen Berg meines Heiligtums;
denn die Erde wird erfüllt sein von der Erkenntnis des Herrn,
wie die Wasser den Meeresgrund bedecken.
Und es wird geschehen an jenem Tag,
da werden die Heidenvölker fragen nach dem Wurzelspross Isais,
der als Banner für die Völker dasteht;
und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.
Jesaja 11,9-10

Diejenigen, die Jesus bereits angenommen haben, sind in diesen Tag der Ruhe eingetreten, im Voraus zu Seinem glorreichen Thron. Wenn wir unser Leben leben, sollten wir dies anerkennen, zu Seiner Ehre.

Nächste Woche werden wir sehen, wie der erfüllte Sabbat tatsächlich in Adams Zeit in Eden vorhergesagt wird; etwas, auf das er ein Recht hatte und das er dann verlor. Als Vorgeschmack darauf werden wir heute feststellen, dass John Sailhamer Folgendes sagt: “Der Mensch wurde in den Garten ‘gesetzt’, wo er ‘ruhen’ und ‘sicher’ sein konnte, und der Mensch wurde in den Garten ‘in Gottes Gegenwart’ ‘gesetzt’, wo er Gemeinschaft mit Gott haben konnte…”

Was uns immer wieder in Erstaunen versetzen sollte, ist, dass wir das, was wir hatten, freiwillig aufgegeben haben – wir haben Gottes Autorität über uns abgelehnt und beschlossen, es auf unsere eigene Weise zu machen. Und trotzdem hat Gott seinen Sohn gesandt, um das Unrecht zu korrigieren und uns durch das Werk des Kreuzes Jesu Christi zu ihm zurückzuführen.

Sein Werk vollendet, setzte Er sich dann hin
Auf Seinem himmlischen Thron sitzt Er jetzt- das macht Sinn.
Für Adams Nachkommen erfüllte Jesus das Gesetz,
Und setzte sich nieder mit dem Vater auf Seinen Thron.
Wo Adam versagte, da siegte Jesus zuletzt,
Lasst die Welt Seinen Sieg erkennen und auch Seinen Lohn.
Christus setzte sich, Seine Ruhestätte ist Herrlichkeit,
Und jedem von uns bietet Er dort einen Platz.
Der Herr hat für jeden von uns gesiegt und befreit
Gefallene Menschen aus den Klauen der Hölle mit Seinem Einsatz.
Dem allmächtigen und glorreichen König sei alle Ehre
Zu Ihm sich der Erlösten Lobpreis entleere.
Makellos und rein im feinsten Gewand
Er setzte sich hin – alle Ehre Ihm in jedem Land.
Für alle Ewigkeit, besingt Seinen Ruhm!
Hallelujah – Er setzte sich nun.

Revelation 19:18

Friday, 16 July 2021

that you may eat the flesh of kings, the flesh of captains, the flesh of mighty men, the flesh of horses and of those who sit on them, and the flesh of all people, free and slave, both small and great.” Revelation 19:18

The words here are part of one long thought. Taken with the previous verse, they read –

“Then I saw an angel standing in the sun; and he cried with a loud voice, saying to all the birds that fly in the midst of heaven, ‘Come and gather together for the supper of the great God, 18 that you may eat the flesh of kings, the flesh of captains, the flesh of mighty men, the flesh of horses and of those who sit on them, and the flesh of all people, free and slave, both small and great.’”

With the context given, this verse begins with, “that you may eat the flesh of kings.” These would be the kings previously mentioned in Revelation 16:14 –

For they are spirits of demons, performing signs, which go out to the kings of the earth and of the whole world, to gather them to the battle of that great day of God Almighty.”

These kings will now become the main course of a banquet for the vultures to dine on. Next is mentioned, “the flesh of captains.”

The Greek word, chiliarchos, is now used for the twenty-second and last time in the Bible. It signifies one who commands a thousand men. In modern terms, it might be equal to someone around the rank of full bird colonel. For the continued feast of the ravenous birds, these will add supplemental nutrition. But there is more to come. It next mentions “the flesh of mighty men.”

The ischuros, or “mighty,” are mentioned now for the last of twenty-nine times. It signifies those who have combative strength. Their flesh will be lean and delicious to the birds gathered for a meal. Along with them would be “the flesh of horses and of those who sit on them.”

These are the cavalry. Though modern cavalries have tanks and the like, it can be expected that there will be real animals brought to the battle as well. The horses will be fit and fighting ready, and their riders will be strong men of war. They will fall in battle though, and they will be another part of the great banquet set forth for the ever-increasing number of birds that join the feast. Finally, it mentions “the flesh of all people, free and slave, both small and great.”

This includes all others who were caught up in the battle – the free and slaves, the nurses and corpsmen, civilian contractors and civilian bystanders, and so on. The numbers will be immense and the bounty for the birds will seem endless. The small and great alike will become a feast exposed to the open skies of the Middle East. The words are not unlike those of Ezekiel 39 and the great battle of Gog and Magog –

“And as for you, son of man, thus says the Lord God, ‘Speak to every sort of bird and to every beast of the field:
‘Assemble yourselves and come;
Gather together from all sides to My sacrificial meal
Which I am sacrificing for you,
A great sacrificial meal on the mountains of Israel,
That you may eat flesh and drink blood.
18 You shall eat the flesh of the mighty,
Drink the blood of the princes of the earth,
Of rams and lambs,
Of goats and bulls,
All of them fatlings of Bashan.
19 You shall eat fat till you are full,
And drink blood till you are drunk,
At My sacrificial meal
Which I am sacrificing for you.
20 You shall be filled at My table
With horses and riders,
With mighty men
And with all the men of war,’ says the Lord God.” Ezekiel 39:17-20

Life application: Unlike the marriage supper of the Lamb where people will dine with the Lord, in this coming supper the people will be the main course.

Battles are times of death and corruption. They are a time when the hungry pit fills with the slain. And they are a time when the beasts of the earth dine on what is left of those who died in the encounter. As horrific as these end-times prophecies are, they are a self-inflicted event upon the masses who are destroyed. God has given us His word in the pages of the Bible, and He has shown us the choices we can make – life or death, Jesus or the devil, to participate in the marriage supper with the Lamb or to be the “supper of the great God.”

Because the word is already written, anyone can simply open the book and decide what they will do with Jesus Christ – enjoy Him as their Savior now and their Lord for all eternity, or live apart from Him now and be separated from His goodness forever. And the list is comprehensive. God is no respecter of persons. Status and position will mean nothing when He comes to judge in righteousness. All are alike to Him, be it captains, mighty men, horses and those who sit on them, and all other people – free and slave, and small and great.

Because this is true, the opposite is also true. No matter how lowly you are in this world, you are on an equal footing with all others in Christ. He is pleased to look upon you apart from your worldly status and call you His own. Make the right choice – choose JESUS!

Lord, when we feel down and lowly, all we need to do is to consider that You went to the cross for us. Because this is true, we can certainly know that nothing can separate us from Your love. And nothing in all the world is more important than our relationship with You. You, Jesus, are our All in all, and You are our great desire. Glory, majesty, and praises belong to You alone. Amen.

 

 

Revelation 19:17

Thursday, 15 July 2021

Then I saw an angel standing in the sun; and he cried with a loud voice, saying to all the birds that fly in the midst of heaven, “Come and gather together for the supper of the great God, Revelation 19:17

With the vision of Christ returning on the horse to wage war against the multitudes gathered together, John next says, “Then I saw an angel standing in the sun.”

The Greek reads “one angel.” The Amplified Bible gives a notable translation, highlighting the fact – “Then I saw a single angel standing in the sun.” Young’s literally translates it as, “And I saw one messenger standing in the sun.”

There is much conjecture, but no definitive answer, as to who this messenger is. It appears, however, that it is another revelation of the Lord Jesus. When Paul was called to his commission, it says –

“While thus occupied, as I journeyed to Damascus with authority and commission from the chief priests, 13 at midday, O king, along the road I saw a light from heaven, brighter than the sun, shining around me and those who journeyed with me.” Acts 26:12, 13

In other words, the messenger (angel) here in Revelation is standing in the sun, and yet he can be beheld despite the brightness of the sun, meaning He is brighter than the sun itself. This is the same thought that is given in Acts. Right at the point when the sun is the brightest (midday), Paul beheld an even brighter light. The radiance of the Lord outshines this brightest orb of creation. In this dazzling manner, it next says, “and he cried with a loud voice.”

In this, the 19th Chapter of Revelation corresponds to the 19th letter of the Hebrew Aleph-beth. The 19th letter is qoph. It is pictured as a sun on the horizon and carries the meaning of “condense,” “circle,” and “time.” Qoph is the first letter of qara – to cry out. Verse 19:17 speaks of the angel standing in the sun and crying out with a loud voice. In this loud voice, the Creator – our Lord Jesus – prepares His creatures for what lies ahead, “saying to all the birds that fly in the midst of heaven…”

It is the Lord who directs creation (Psalm 104, for example). He calls out, fixing their appointed times, and He directs their movements with His wisdom. Now, because of the great battle that lies ahead, He alerts them to what is about to happen, saying, “Come and gather together for the supper of the great God.”

This doesn’t mean that the Lord is literally gathering birds together in advance of the warfare to come. Rather, it means that when the warfare to be described comes, the birds will be found at the scene which will occur. Exactly what lies ahead will be described in the coming verses.

Life application: The cry of this angel goes right back to Genesis 1 and shows that God is the Creator of these things and that they are at His direction even after creation –

“Then God said, ‘Let the waters abound with an abundance of living creatures, and let birds fly above the earth across the face of the firmament of the heavens.’ 21 So God created great sea creatures and every living thing that moves, with which the waters abounded, according to their kind, and every winged bird according to its kind. And God saw that it was good.” Genesis 1:20, 21

The Creator sets all things in place to accomplish His will, even what birds are needed to clean up the refuse that lays exposed upon the ground. What is to be described are gruesome details that are set in stark contrast to the marriage supper of the Lamb – where the redeemed will dine in purity, holiness, and in the presence of the God of redemption. On the other hand, the people involved in this supper will be the supper – it will be a feast of death and horror.

The terminology for the call to this meal is similar to one given in Ezekiel 39 at the battle of Gog and Magog and surely builds upon that symbolism. A time of death and corruption lays ahead for all those armies who are to come against God’s chosen people. It is better by far to realize now what God is doing in human history and stand aligned with Him and His purposes. To take an alternate course is tantamount to signing up to be an unfortunate participant in a banquet of death.

Come to God through His provision. Be reconciled to Him through the death of His Son, and you will never face the horror of being eternally separated from Him. He has made the offer, and He will see you through to a blessed state where we will forever live in His glorious presence. Call out to Him today. Call upon the name of the Lord – JESUS!

O God, You have shown us what is right. You have given us advanced warning as to the consequences for not following that path. We pray for the people of the world. May Your word go out and touch many lives. May their hearts be receptive to its message and convert them now, before the terrible time of tribulation and suffering comes. We pray this so that You will be glorified in them. Amen.

 

 

Revelation 19:16

Wednesday, 14 July 2021

And He has on His robe and on His thigh a name written:

KING OF KINGS AND
LORD OF LORDS. Revelation 19:16

The description of Christ Jesus in His glorious return at the second coming continues in this verse. John, beholding the apocalyptic scene, says of Him, “And He has on His robe and on His thigh a name written.”

In verse 19:12, it said, “He had a name written that no one knew except Himself.” In verse 19:13, it then said, “and His name is called the Word of God.” Each of these thoughts is given to express a truth about Christ Jesus.

He has a name that no one knows, expressing that it is impossible to grasp its meaning. His name is called the Word of God to reveal that He is the One who conveys to us the meaning and expression of who God is. Now, a name will be provided that will express one of the many positions He fills. The name to be given is thus a title.

The name is written upon the robe to designate His position of authority in a manner that is evident for all to see. The words “and on His thigh” could mean one of various things:

1) It could mean that the name is written on the robe, and it is also written on the thigh. 2) It might mean it is written partly on the robe and partly on the thigh. Or, 3) what seems likely is that the word “and” is signifying “even.” In this, it would translate as “He has on His robe, even on His thigh.”

With the third option, the NLT states it more obviously as “On his robe at his thigh.” The ISV states it, saying, “On his robe that covers his thigh he has a name written.”

Until that time comes, we can only speculate, but the context of who Jesus is and what is being symbolized should be considered carefully. Jesus is a Jew. He was born a Jew, He lived as a Jew, and He has promised (in both testaments of the Bible) that He will return to His brothers, the Jewish people. From His own mouth –

“O Jerusalem, Jerusalem, the one who kills the prophets and stones those who are sent to her! How often I wanted to gather your children together, as a hen gathers her chicks under her wings, but you were not willing! 38 See! Your house is left to you desolate; 39 for I say to you, you shall see Me no more till you say, ‘Blessed is He who comes in the name of the Lord!’” Matthew 23:37-39

It is when Israel as a nation calls on Jesus as Lord (Jerusalem – symbolizing the seat of power for the nation) that He will return. This is spoken of, as noted, throughout the prophetic books of the Old Testament as well. The Church Age has occurred during the time of His rejection by the nation of Israel (see Romans 11:25, 26). But when they call on Him, at that time “all Israel will be saved.”

At some point, the rapture of the church will occur. This will be followed by the seven years of tribulation on earth. At the end of this period, the nation of Israel will be facing annihilation and will come to their senses, calling out to Him. When they do, He will return, with the church following Him, to rescue His people (take time to read Zechariah 12-14).

Understanding this context, it can now be more easily perceived what His appearance will be like. He will be dressed in traditional Jewish garments, recognizable to His people. These garments include a tassel on their corner which is mandated in the Law of Moses –

“Speak to the children of Israel: Tell them to make tassels on the corners of their garments throughout their generations, and to put a blue thread in the tassels of the corners. 39 And you shall have the tassel, that you may look upon it and remember all the commandments of the Lord and do them, and that you may not follow the harlotry to which your own heart and your own eyes are inclined, 40 and that you may remember and do all My commandments, and be holy for your God. 41 am the Lord your God, who brought you out of the land of Egypt, to be your God: I am the Lord your God.” Numbers 15:38-41

The tassel is known as a tzitzit (also known as a gedil in Deuteronomy 22:12). It was mandated to be worn, as it says in Numbers 15, to “remember and do” all the commandments of the Lord. When Christ ministered to Israel, it is this part of the garment that the people reached for in order to be healed. For example –

“And suddenly, a woman who had a flow of blood for twelve years came from behind and touched the hem of His garment. 21 For she said to herself, ‘If only I may touch His garment, I shall be made well.’ 22 But Jesus turned around, and when He saw her He said, ‘Be of good cheer, daughter; your faith has made you well.” And the woman was made well from that hour.’” Matthew 9:20-22

&

“When they had crossed over, they came to the land of Gennesaret. 35 And when the men of that place recognized Him, they sent out into all that surrounding region, brought to Him all who were sick, 36 and begged Him that they might only touch the hem of His garment. And as many as touched it were made perfectly well.” Matthew 14:34-36

These and other references are certainly based on what was said in Malachi 4:2 –

“For behold, the day is coming,
Burning like an oven,
And all the proud, yes, all who do wickedly will be stubble.
And the day which is coming shall burn them up,”
Says the Lord of hosts,
“That will leave them neither root nor branch.
But to you who fear My name
The Sun of Righteousness shall arise
With healing in His wings;
And you shall go out
And grow fat like stall-fed calves.” Malachi 4:1, 2

The words, “With healing in His wings,” are referring to the extremities of His garments (the wings) where the tassels are located. The tassel of the Messiah is an identification of who He is and the authority He possessed. This is why the people sought to touch this tassel. The tassel was given as an anticipatory picture of the coming Messiah who would fulfill the law and take the burdens of man from them.

When Christ Jesus returns, the name on His robe is symbolized by His tassels. Being on His robe, it will rest upon His thigh while He sits upon His horse. The tassel of the Messiah will reveal His name, meaning His title –

KING OF KINGS AND
LORD OF LORDS.

In Revelation 17:14, it reversed these words saying, “These will make war with the Lamb, and the Lamb will overcome them, for He is Lord of lords and King of kings.” The inversion of the words here in Chapter 19 is probably given to highlight His kingship – the white horse, the many crowns, and so on. There are “kings,” but there is one “KING.” Thus, John places this designation first.

Life application: Understanding the symbolism of Revelation calls for a full knowledge of the symbolism of the Old Testament. The innumerable references from the Old Testament come alive when the connections are made. Importantly, the Jewish nature of who Christ is, and the interactions He has made (and that are yet ahead) with His people cannot be dismissed without having a faulty view of the redemptive narrative.

In Jeremiah 31, it is clear that the New Covenant was made with Israel and Judah –

“Behold, the days are coming, says the Lord, when I will make a new covenant with the house of Israel and with the house of Judah.” Jeremiah 31:31

As such, Gentiles are brought into what has been established already. They do not replace Israel and Judah. Rather, Israel and Judah are the entities with whom the covenant is made, and in whom it will someday be fully realized (see citation from Matthew 23:37-39 above). Paul deals with this in His epistles, clearly demonstrating that the people of Israel will someday be brought into the covenant after the time of the Gentiles is complete.

At that time, they will recognize Him as Melekh melekhim, Adonai adoniim or “King of kings and Lord of lords.” The tassel on His robe, which will be draped over His thigh as He sits on His horse, will be the identifying mark of this exalted name. This is the symbolism we are to infer from what John presents.

Jesus, the King of the Jews, is also King of all kings and Lord of all lords. He will reign in the midst of His people Israel and His law will go forth from Jerusalem. The church has often missed this fact, but it doesn’t change the truth of what lies ahead.

The Gentile-led church age will end and then the events of Revelation will come to pass. For now, this dispensation is a steppingstone that has come about during the time of punishment for disobedience upon the nation of Israel. That time is almost over. They are back in the land, and they will soon be brought through the fire of tribulation in preparation for the glorious return of their rightful King – JESUS!

Glorious Lord Jesus – You are ever-faithful to us, even when we turn from You. Your promises to Israel are from everlasting to everlasting and You will never forsake Your covenant with them! Thank You for being so faithful to them and to Your church. We fail You, but You forgive. We turn from You, but You remain faithful! Praises to You! Amen.

 

 

Revelation 19:15

Tuesday, 13 July 2021

Now out of His mouth goes a sharp sword, that with it He should strike the nations. And He Himself will rule them with a rod of iron. He Himself treads the winepress of the fierceness and wrath of Almighty God. Revelation 19:15

The narrative now continues to describe the rider dressed in white mentioned in the previous verses. The description says, “Now out of His mouth goes a sharp sword.” This is the same description given in verse 1:16 –

“He had in His right hand seven stars, out of His mouth went a sharp two-edged sword, and His countenance was like the sun shining in its strength.”

To get a fuller understanding of the symbolism, refer back to that commentary. In short, the sword proceeding from His mouth gives the sense that Christ will cut out all that is false and all that is contrary to the truth. Of the sword, it next says, “that with it He should strike the nations.” This was alluded to in Isaiah 11:4 –

“But with righteousness He shall judge the poor,
And decide with equity for the meek of the earth;
He shall strike the earth with the rod of His mouth,
And with the breath of His lips He shall slay the wicked.”

Such terminology is found elsewhere in the Old Testament and earlier in Revelation as well (for example, see Revelation 2:27). Continuing on, John prophesies about Christ’s coming rule, saying, “And He Himself will rule them with a rod of iron.”

The words are emphatic. It is Christ, and He alone, who will ultimately rule the nations. Though the millennium will be a time of great wonder in comparison to our current age, it does not mean that there will be only peace and harmony without any disobedience. This is understood from passages such as Zechariah 14 –

“And it shall come to pass that everyone who is left of all the nations which came against Jerusalem shall go up from year to year to worship the King, the Lord of hosts, and to keep the Feast of Tabernacles. 17 And it shall be that whichever of the families of the earth do not come up to Jerusalem to worship the King, the Lord of hosts, on them there will be no rain. 18 If the family of Egypt will not come up and enter in, they shall have no rain; they shall receive the plague with which the Lord strikes the nations who do not come up to keep the Feast of Tabernacles. 19 This shall be the punishment of Egypt and the punishment of all the nations that do not come up to keep the Feast of Tabernacles.” Zechariah 14:16-19

Hence, there will be a need for the rod of iron spoken of. As such, the specific prophecy concerning this time was made in the second psalm –

“I will declare the decree:
The Lord has said to Me,
‘You are My Son,
Today I have begotten You.
Ask of Me, and I will give You
The nations for Your inheritance,
And the ends of the earth for Your possession.
You shall break them with a rod of iron;
You shall dash them to pieces like a potter’s vessel.’” Psalm 2:7-9

Continuing on, John next says, “He Himself treads the winepress of the fierceness and wrath of Almighty God.”

The treading of the winepress was referred to in Revelation 14. That symbolism is brought in again here, and it is reflective of the words of Isaiah 63:3. It is Christ who pours out the anger of God on the disobedient. The fact that “the fierceness and wrath of Almighty God” is mentioned shows how repulsive sin is to the Creator.

He has made His goodness and His perfect nature manifest to the people of the world, but that has been openly rejected and actively worked against in our wickedness. Christ is the One who will trample out this disobedience, and who will maintain harmony during the millennial reign.

Despite His rule and despite the ideal conditions of the world in which man lives, the wickedness of man’s heart will be shown to have been unchanged. From the fall, through the various dispensations, and into the millennium, the depravity of the human heart and man’s desperate need for Jesus Christ is on full display.

Life application: The right to rule the nations belongs to Jesus, the right to judge those nations belongs to Jesus, and therefore the right to destroy the ungodly nations belongs to Jesus as well. God is a God of mercy and longsuffering, but His patience has an end. It was true when He destroyed the world in the flood. It was true when He destroyed Sodom and Gomorrah. It was true when He used Israel to destroy the nations of Canaan. And it was also true when He turned His judgment on Israel after continuous disobedience.

The world of today has all but rejected Him and, in due time, He will come for His faithful at the rapture. After this, the events which have unfolded thus far in Revelation will come to pass. But instead of humble repentance, the world will only turn further away from Him. And so, He will come in His glory with His faithful believers to be glorified in them at His return. He will be glorified in the eyes of His followers in how He judges, and He will be glorified in those He judges through their destruction.

The word of God, the Holy Bible, is likened to a sharp two-edged sword in Hebrews 4:12. If this is the proper symbolism to be taken, then Jesus will merely speak and by the breath of His mouth He will strike the nations. Paul appears to indicate just this in 2 Thessalonians 2:8 –

“And then the lawless one will be revealed, whom the Lord will consume with the breath of His mouth and destroy with the brightness of His coming.”

The very Word which the nations have rejected will become the implement of their destruction.

The saying “to whom much is given, much will be expected” rings true. The Bible is the most published book in all of human history, and its pages fill the homes of the world, even the unbelieving world. With the internet today, any person can access, read, and study it. In it is sure proof of the infallible word of God. Therefore, to reject it is to reject the God who gave it.

This powerful word will be spoken by Jesus and the nations will fall. During and after His return, “He Himself will rule them with a rod of iron.” The shepherd carries an iron rod to beat attacking animals and thus protect His sheep. And so, Christ will shepherd His people in safety. It is His world, and He is the Defender of His flock. No accusation of unfairness will hold when He judges, and the world will submit to His judgment and rule.

It is important to remember here that Jesus is returning to the land and the people of Israel. The world will have come against them, and it is this antagonistic world to which His rod is directed. Thus, in a sweeping display of judgment, we read the words of the subject verse.

The gentle, humble, and loving Creator and Savior has become the Executor of the fierceness and wrath of Almighty God. The world that now mocks Jesus, and finds Him either a joke or a cosmic pushover, will stand in horror as He personally destroys all wickedness and roots out everything that causes evil. This is the great, awesome, and splendid God who deserves all of our praise, honor, and respect.

We can give it to Him now, or we can stand condemned for rejecting His gracious offer of peace which came at the cross of Calvary. I choose life… I choose JESUS.

O God! How glorious You are and how splendid is Your message of peace to the people of the world. Surely, no one has any right to cry “Unfair” when You come to judge them for rejecting You. We can only avow that Your way is right and that in faithfulness and righteousness You make every decision. Hallelujah to You! Amen.